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Porter-Affäre"Trump nimmt Thema häusliche Gewalt sehr ernst"

Porter legt Trump am Schreibtisch ein Schriftstück zum unterzeichnen vor. Reince Priebus beobachtet sie dabei. (Evan Vucci /AP / dpa)
Da war er noch Stabssekretär: Rob Porter (m.), US-Präsident Trump (l.), und Reince Priebus (r.), der damalige Stabschef im Weißen Haus. (Evan Vucci /AP / dpa)

Nach Kritik am Umgang von US-Präsident Trump mit einer Affäre um häusliche Gewalt durch einen Ex-Mitarbeiter hat das Weiße Haus den Staatschef verteidigt.

Regierungsprecherin Sanders sagte vor Journalisten in Washington, Trump nehme das Thema häusliche Gewalt sehr ernst. Er wolle, dass die Vorwürfe gegen seinen ehemaligen Stabssekretär Porter genau überprüft würden.

Zwei Ex-Ehefrauen und eine dritte Frau werfen Porter vor, sie geschlagen zu haben. Porter bestreitet das, trat aber am vergangenen Mittwoch zurück. Zwei Tage später gab zudem Trumps Redenschreiber Sorensen nach Gewalt-Vorwürfen seiner Ex-Frau seinen Posten auf. Am Wochenende hatte Trump in einer Twitter-Nachricht anlässlich der beiden Fälle beklagt, dass das Leben von Menschen durch bloße Anschuldigungen zerstört werde. Daraufhin hatte es in den sozialen Medien viel Kritik gegeben, dass Trump kein Wort über Porters mutmaßliche Opfer verlor.

Diese Nachricht wurde am 13.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.