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Portrait der Bassistin Linda Oh Angekommen

Geboren in Malaysia als Tochter chinesischer Eltern und aufgewachsen in Australien, ist sie angekommen – in New York, im Kreis der weltbesten Jazzmusiker und in ihrer eigenen Musik: die Kontrabassistin Linda Oh.

Von Karsten Mützelfeldt

Ein Kontrabass in einem Jazz-Club (imago / Robert Fishman)
Ein Kontrabass in einem Jazz-Club (imago / Robert Fishman)

Viele wurden auf die Bassistin als Mitglied des Dave Douglas/Joe Lovano Quintetts aufmerksam, vor allem aber durch ihre Zugehörigkeit zum aktuellen Quartett von Pat Metheny. Eine Weltbürgerin, der ihr asiatisches Erbe aber wichtig ist und die sich auf ihrem neuen Album "Walk Against Wind" erstmals nicht mehr nur Linda Oh nennt, sondern auf ihren kompletten Namen wert legt, Linda May Han Oh. Ihr Bass-Spiel zeichnet eine enorme Präsenz aus, die Musik ist kompromisslos und nicht ohne Ecken und Kanten. Im Interview erzählt sie von den Anfängen in Down Under, vom kraftzehrenden Prozess, sich im Epizentrum des Jazz durchzusetzen sowie den Problemen und Segnungen einer multikulturellen Identität.

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