Donnerstag, 18.01.2018

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 30.12.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Mitternachtskrimi

Lazarus Nr.7 (3/3)
Von Richard Sale
Bearbeitung: Karl Richard Tschon
Regie: Hermann Pfeiffer
Mit Hansjörg Felmy, Harald Meister, Eric Schildkraut, Arno Assmann, Bruno Hübner, Ingeborg Engelmann, Ingeborg Christiansen, Alwin-Joachim Meyer, Ursula Feldhege, Annelie Jansen, Ingeborg Schlegel und Günter Kirchhoff
Musik: Enno Dugend
Produktion: WDR 1966
Länge: 46‘53 (mono)

„Mein Name ist Mason. Steve Mason. Ich bin weder Polizist noch Privatdetektiv, noch gehöre ich dem FBI an. Ich bin Arzt. Mit Kriminalfällen hab ich nur ein einziges Mal etwas zu tun gehabt ... Warum man mich, einen Fremden, der in Hollywood nur einen kurzen Zwischenaufenthalt einlegte, beseitigen sollte, darauf wusste Inspektor Webster freilich keine Antwort. Immerhin schien er Recht zu haben, denn noch am Abend des Tages, an dem Shuttle Smith starb, wurden vier Schüsse auf mich abgefeuert, und zwar durchs Fenster der Bibliothek im Hause Joss Henrys, wo ich wohnte. Eine wichtige Rolle in der mysteriösen Geschichte spielte ein Brief, den Marion Ames bei ihrem Rechtsanwalt hinterlassen hatte, mit der Auflage, ihn, falls ihr etwas zustoßen sollte, an Joss abzuschicken. Das war auch geschehen, aber Joss war nicht zu bewegen, seinen Inhalt preiszugeben, obgleich Mr. Webster wohl richtig vermutete, dass darin der Name des Mörders der Schauspielerin gestanden hätte. Joss gab lediglich zu, dass dieser Brief eine für ihn sehr wertvolle Information enthielt, und richtig, kurz nachdem er ihn erhalten hatte, wurde sein wöchentliches Gehalt von 1500 auf 2000 Dollar erhöht. Er konnte sich der Gehaltsaufbesserung jedoch nicht lange erfreuen, denn am Abend des Tages, als er nach der glücklich überstandenen Zyankalivergiftung in sein Haus zurückgekehrt war, wurde abermals, wie zwei Tage zuvor auf mich, vom Gästehaus in Joss’ Garten geschossen.“

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Klanghorizonte

Neuland: Jon Balke, Maciej Obara, Jesse Stacken u.a.
Nahaufnahme: Laraajis "Kosmische Musik"
Zeitreise: Holger Czukay, Yasuaki Shimizu, Hector Zazou u.a.
Am Mikrofon: Michael Engelbrecht

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

05:30 Nachrichten 

05:35 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Informationen am Morgen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten 

06:35 Morgenandacht 

Pfarrerin Marita Rödszus-Hecker, Heidelberg

06:50 Interview 

Neue NATO-Russland-Strategie - Interview mit Richard Kießler, außenpol. Experte

07:00 Nachrichten 

07:05 Presseschau 

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview 

Rückblick auf das EU-Jahr 2017 - mit Jean Asselborn, Außenminister Luxemburg

07:30 Nachrichten 

07:56 Sport am Morgen 

08:00 Nachrichten 

08:10 Interview 

2018 - Soziale Spaltung überwinden - Interview mit Reiner Hoffmann, DGB-Chef

08:30 Nachrichten 

08:35 Börse 

08:47 Sport am Morgen 

08:50 Presseschau 

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

Am Mikrofon: Jürgen Zurheide

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 525 Jahren: Der Kartograf Martin Behaim fertigt den ältesten erhaltenen Globus der Welt an

09:10 Uhr

Das Wochenendjournal

„Er ist Prinz! Noch mehr! Er ist Mensch!“
Einblicke in die fremde Welt der Freimaurer

Am Mikrofon: Bettina Schmieding

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et cetera

Am Mikrofon: Der Regisseur und Fotograf Wim Wenders

Bei Wim Wenders zu Hause dürfte es ordentlich funkeln: Goldener Löwe, Goldene Palme, Goldener Ehrenbär und zahlreiche andere Trophäen hat er bereits für seine Arbeiten erhalten. Unvergessen seine Kinofilme wie ,Paris, Texas’ oder ,Der Himmel über Berlin’, diese und andere gehören zum Kanon des Weltkinos. Für die Dokumentarfilme ,Buena Vista Social Club’, ,Pina’ und ,Das Salz der Erde’ wurde der Regisseur jeweils für einen Oscar nominiert. In seinen Filmen spielt Musik eine besondere Rolle, aber nicht nur da: 71-jährig debütierte Wenders diesen Sommer als Opernregisseur an der Berliner Staatsoper mit einem Werk, das ihn einst getröstet hatte: ,Die Perlenfischer’ von Georges Bizet. Eigentlich wollte Wenders Maler werden. Die Kunsthochschulen nahmen ihn aber nicht und so zog er 1966 nach Paris, wo er im Studio des Radierers Johnny Friedlaender lernte. Auf der Suche nach einem warmen, billigen Plätzchen für seine Freizeit entdeckte Wenders die Cinémathèque française. Mit sechs Vorführungen am Tag eröffnete sie ihm das Reich des Films. Zurück in Deutschland studierte Wenders an der Hochschule für Film und Fernsehen in München, der internationale Durchbruch gelang ihm 1977 mit ,Der amerikanische Freund’. Seit Mitte der 80er-Jahre schmücken außerdem Wenders‘ Fotografien Museen und Galerien auf der ganzen Welt. Für seine Bilder bereist er kreuz und quer den Globus - immer auf der Suche nach Aufnahmen, die das Wesen eines Ortes erfassen.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Gesichter Europas

Armes reiches Land - Luxemburg jenseits glänzender Fassaden
Mit Reportagen von Tonia Koch
Am Mikrofon: Katrin Michaelsen

Luxemburg ist das europäische Land mit dem zweithöchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt und kennt keine Armut - sollte man meinen. Die Gebäude der pittoresken Hauptstadt oder die gläsernen Fassaden von Banken und Investmentgesellschaften ziehen die Blicke auf sich. Die Armut zeigt sich anderswo, in den kleineren Städten vornehmlich im Süden oder rund um den Bahnhof in Luxemburg Stadt. Luxemburg kennt seit Jahrzehnten einen Mindestlohn, der gemessen an europäischen Verhältnissen mit monatlich 2.000 Euro klar an der Spitze liegt. Trotzdem reicht dieses Einkommen nicht, um am gesellschaftlichen Leben teil zu haben. Wohnen ist schon lange für viele unbezahlbar im Großherzogtum. Die Gesellschaft muss sich bewegen, der gesellschaftliche Zusammenhalt steht auf dem Spiel.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Informationen am Mittag

Berichte, Interviews, Musik

Iran: Proteste und unklare Motivlage

Ferienflieger NIKI geht an British-Airways-Mutterkonzern

CSU setzt rote Linien - Merkel und Schulz angeschlagen ins neue Jahr

Merkel oder Schulz - wer ist der größere Verlierer? - Interview mit Paul Nolte, Historiker

Eurostat: Deutschland für Flüchtlinge weiter wichtigstes Zielland

CCC - Hackerkongress geht zuende

IS bekennt sich zum Anschlag in St. Petersburg

Trump-Regierung will Sicherheitsregeln für Bohrplattformen lockern

Die Hoffnung kostet 15 Lira - Silvester-Lotterie in der Türkei

Sport

Am Mikrofon: Peter Sawicki

12:50 Internationale Presseschau 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:10 Uhr

Themen der Woche

13:30 Uhr

Eine Welt

Auslandskorrespondenten berichten
USA - New York ist sicher, aber nicht überall

Mexiko - Die Armee soll Sicherheit garantieren

Ägypten - Regierung kann kaum für Sicherheit sorgen

Japan - Die Kiez-Polizisten aus Tokio

Am Mikrofon: Andreas Noll

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin
Ein neuer Job ist wie ein neues Leben? Wie Menschen sich beruflich umorientieren können
'Campus & Karriere' fragt: Wie kann man die berufliche Neuorientierung angehen? Welche Schwierigkeiten können auftreten und wie kann man mit ihnen umgehen? Welche rechtlichen und praktischen Fragen spielen eine Rolle?

Gesprächsgäste:
Bernd Slaghuis, Karrierecoach
Jasna Rezo-Flanze, Berufsberaterin bei IHK Köln
Oliver Fina, Sozialpädagoge, der einen gutbezahlten Job gekündigt hat, um Sozialpädagoge zu werden
Am Mikrofon: Benedikt Schulz

Beitrag:
Eine Bankerin eröffnet ein Café

Eine Sendung ohne Hörerbeteiligung

Unzufrieden im Job? Das Gefühl, karrieremäßig auf der Stelle zu stehen? Lust auf eine neue Herausforderung? Der x-te Zeitvertrag? Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kommen irgendwann in eine Lage, wo sie ihre eigene berufliche Situation überdenken und sich fragen: soll es das in Zukunft sein? 'Campus & Karriere' stellt Beispiele vor, die zeigen: der einmal erlernte Job muss keine Einbahnstraße sein. Da ist der Ingenieur, der einen Boxclub eröffnet, da ist die Kamerafrau, die eine Bäckerlehre macht, da ist die Politikwissenschaftlerin, die jetzt Forstwissenschaft studiert. Doch der Schritt in eine berufliche Neuorientierung erfordert Mut - und Vorbereitung. Denn am Ende soll man ja nicht einfach nur in einem neuen Job unzufrieden sein.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Das Musikmagazin

Pop und Politik 2017 - Ein Rückblick auf das Musikjahr

2017 war ein Jahr der politischen Erdbeben: Donald Trump wurde als US-Präsident inauguriert und eine Reihe von US-Musikerinnen und Musikern zum künstlerischen Gegenschlag animiert. In Deutschland ist eine rechtspopulistische Partei in den Bundestag gewählt worden, in Österreich sitzt die ebenso rechtspopulistische FPÖ im Kabinett. Wie haben sich diese politischen Umwälzungen in der Pop- und Rockmusik niedergeschlagen? Wie haben Künstlerinnen und Künstler auf die Umwälzungen diesseits und jenseits des Atlantiks reagiert? Darüber sprechen wir mit Musikkritiker Jens Balzer. Außerdem hören wir die persönlichen Album-Empfehlungen der Corso-Moderatoren - mit Newcomern aus Israel, Frankreich und Österreich, virtuosen Schwergewichten und einer Portion Coolness aus Belgien.

Am Mikrofon: Sascha Ziehn

16:00 Uhr

Nachrichten

16:05 Uhr

Büchermarkt

Bücher für junge Leser
Thema: Götter und Sagen im aktuellen Kinder- und Jugendbuch

Frauke Scheunemann: „Henry Smart, Im Auftrag des Götterchefs“
(Oetinger Verlag, Hamburg)

Roger Lancelyn Green: „Sagen und Mythen der nordischen Götter“
Aus dem Englischen von Friedrich Stephan
(Arena Verlag, Würzburg)

Rick Riordan: „Magnus Chase, Der Hammer des Thor“
Aus dem Englischen von Gabriele Haefs
(Carlsen Verlag; Hamburg)

Rick Riordan: „Apollo, Das verborgene Orakel“
Aus dem Amerikanischen von Gabriele Haefs
(Carlsen Verlag; Hamburg)

Neil Gaiman: „Der lächelnde Odd und die Reise nach Asgard“ Aus dem Englischen von Andreas Steinhöfel
(Arena Verlag, Würzburg)

Neil Gaiman: „Nordische Mythen und Sagen“
Aus dem Englischen von André Mumot
(Eichborn Verlag, Köln)

Wieland Freund: „Krakonos“
(Beltz & Gelberg, Weinheim)

Am Mikrofon: Tanya Lieske

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Der Chaos Communication Congress in Leipzig

Sternzeit 30. Dezember 2017
Wenn der Mond das Stierauge frisst

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Streitkultur

Die Macht der Zuversicht - Hilft Optimismus?
Der Erziehungswissenschaftler und Buchautor Jens Weidner und der Autor Matthias Nöllke im Gespräch
Am Mikrofon: Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Zwischen Modernisierung und Historie: Ein Rückblick auf das Tanzjahr 2017

"Der Kirschgarten" -  Sascha Hawemann inzeniert Tschechow in Dortmund

Reihe "Fragen nach Identität" - Was bedeutet nationale Identität?

"Lagertheater": Ausstellung in Krakau über Theater in NS-Vernichtungslagern

Am Mikrofon: Julian Ignatowitsch

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

Iran:Pro-Regierungs-Demonstration heute - Gegen-Proteste in den vergangen Tage

Mutmaßlicher Täter des St.Petersburger-Anschlags festgenommen

Putin schreibt an Trump: Bitte Respekt!

Trump-Regierung will Sicherheitsregeln für Bohrplattformen lockern

CSU hart - Debatte vor den GoKo Sondierungen

Drei Jahre zusätzliche Haft für Ägyptens Ex-Präsidenten Mursi

Niki-Betriebsratschef: Verkauf an IAG beste Lösung

Bilanz des 34. IT-Kongresses des Chaos Computer Clubs

Ausblick auf Deutschlands größte Silvesterparty am Brandenburger Tor in Berlin

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Jonas Reese

18:40 Uhr

Hintergrund

Reihe Zumutungen Teil 6:
Wenn das Krankenhaus schließt - Strukturrückbau in den Regionen

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Ein Sahnehäubchen - das Börsenjahr 2017: Deutsche sollten mehr Aktien kaufen

19:10 Uhr

Sport am Samstag

Skispringen - Vierschanzentournee: 1. Wettbewerb in Oberstdorf
Darts-WM in London
Radsport - Videobeweis im Radrennsport

American Football - "Protest auf Knien"
Sportpolitik - Athleten gründen eigene Interessenvertretung

Tour de Ski - Sprint Männer/Frauen in Lenzerheide
Doping - Im Skilanglauf sind Manipulationen und Betrug seit jeher verbreitet

Doping - Anti-Doping Kampf 2017/2018
Fußball - Putins WM: Russland vor der FIFA-WM 2018
Russland - Doping und Großereignisse

Am Mikrofon: Klaas Reese

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Studio LCB

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung aus den Werken von Heinrich Böll
Gesprächspartner: Frank Witzel, Friedrich Christian Delius und Ralf Schnell
Am Mikrofon: Katharina Teutsch

Zur Präsentation der ersten drei Bände der Kölner Werkausgabe war Gerhard Schröder selbst erschienen. Ungeachtet der Tatsache, dass der Nobelpreisträger Heinrich Böll wegen angeblicher ästhetischer Mängel schon lange nicht mehr uneingeschränkt zur Pflichtlektüre empfohlen wurde, war doch klar, dass es sich bei diesem Autor um eine zumindest literatursoziologisch eminente Figur handelte. Vor 100 Jahren wurde der wichtigste Autor der deutschen Nachkriegszeit geboren. Die große Kölner Werkausgabe ist inzwischen abgeschlossen. Aber die Nachkriegszeit steckt uns noch immer in den Knochen. Frank Witzel, im September bereits mit seinem neuen Roman ‚Direkt danach und kurz davor‘ Gast im Studio LCB gewesen, beschäftigt sich intensiv mit den literarischen Sprechweisen der 40er- und 50er-Jahre. Auch Friedrich Christian Delius, Teilnehmer der berühmten Gruppe-47-Tagungen, hat das immer wieder getan. Zum Beispiel in seiner fingierten Siemens-Festschrift von 1972, die zum sogenannten Siemens-Prozess führte. Heinrich Böll hatte seinen 68er-Kollegen damals gegen den Konzern verteidigt und sich für die Satirefreiheit eingesetzt. Mit beiden Autoren sowie dem Herausgeber der Kölner Gesamtausgabe Ralf Schnell soll sowohl die Aktualität des Werks als auch die mentalitätsgeschichtliche Bedeutung Heinrich Bölls diskutiert - und auch aus seinen Texten gelesen werden. Unter anderem aus den gerade erschienen Kriegstagebüchern, die Böll als Soldat verfasst hat.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Atelier neuer Musik

musica reanimata
Von Saarbrücken nach Tel Aviv - der Komponist Tzvi Avni
Aufnahme vom 26.9.2017 aus dem Musikclub im Konzerthaus Berlin

Am Mikrofon: Georg Beck

Zum Musiker und Komponisten wurde der Sohn polnischer Juden in Palästina. Dorthin waren seine Eltern mit ihm 1935 aus Saarbrücken geflohen. Als 90-Jähriger ist Avni heute vor allem als kultureller Brückenbauer zwischen Israel und Deutschland aktiv. Sein kompositorisches Schaffen wird von der Suche nach einer geistigen Heimat bestimmt. Stilistisch wechselte Avni von der zweiten Wiener Schule zum ‚mediterranen Stil‘ im Israel der 1950er-Jahre und schließlich ins Elektronische Studio in Jerusalem, dessen Gründer er war. In Tel Aviv hochgeehrt, erfährt Tzvi Avni nun auch endlich in Deutschland Würdigungen seiner Musik und Person. Saarbrücken verlieh ihm 2012 die Ehrenbürgerschaft. Anlässlich seines 90. Geburtstags war er im Herbst dieses Jahres Ehrengast beim Gesprächskonzert der Reihe ‚musica reanimata‘ im Konzerthaus Berlin. Kolja Lessing und Holger Koch spielten hier u.a. sein Duostück ,Gesharim’ (Brücken).

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Lange Nacht

Fröhlich wie selten
Eine Lange Nacht über den Schriftsteller Jurek Becker
Von Vera Teichmann
Regie: Vera Teichmann

„Ich bin da, um ein bisschen Remmidemmi zu machen. Ich bin da, um für ein bisschen Stimmung zu sorgen. Ich bin da, um für ein bisschen Wachheit zu sorgen“, sagte Jurek Becker in einem Interview über sich und seine Arbeit. 1937 in der polnischen Stadt Łódź geboren, überlebte er die Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen. Nach Kriegsende fand ihn sein Vater über eine Hilfsorganisation wieder und ließ sich mit ihm in Ostberlin nieder, wo Jurek achtjährig die deutsche Sprache lernte. Auf das Abitur und ein kurzes Gastspiel an der Universität folgte eine Anstellung als Drehbuchautor für die DEFA. ,Jakob der Lügner', Jurek Beckers erster Roman, entstand aus einem Filmstoff, der zunächst nicht realisiert wurde - und war ein Welterfolg. Übersetzt in 23 Sprachen, schließlich doch verfilmt und, als einzige DEFA-Produktion, für den Oscar nominiert. Als die Bücher des scharfsichtigen und streitbaren Schriftstellers in der Bundesrepublik, aber nicht mehr in der DDR publiziert wurden, übersiedelte er 1977 in den Westen, wo er einige Jahre später seinem Freund Manfred Krug mit viel Wortwitz die Rolle des Anwalts in der Fernsehserie ,Liebling Kreuzberg' auf den Leib schrieb. Am 30. September 2017 wäre Jurek Becker, der im März 1997 starb, 80 Jahre alt geworden.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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