• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 23:00 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 04.12.2016
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Von falschen Freunden, echten Feinden und wahren Ereignissen
Eine Lange Nacht über Geschichte im Film
Von Susanne Luerweg und Sabine Oelze
Regie: Jan Tengeler

Zwei Menschen lieben sich. Aber ihre Liebe hat keine Zukunft in einem Land, das an Machtpolitik und verlogenen Idealen scheitert. Das Schicksal der Familien Kupfer und Hausmann bildet die Folie für den Untergang der DDR. Regisseurin Annette Hess hat die Familiengeschichte in der Fernsehserie 'Weissensee' shakespearehaft in Szene gesetzt. Berlin, im Sommer 1941: Fünf Freunde feiern eine Abschiedsparty in der Hauptstadt, bevor sie sich trennen, weil sie als Soldaten an der Front oder als Krankenschwester im Lazarett ihrem Land dienen müssen. Sie sind fest davon überzeugt, sich schon bald wieder zu sehen. Ihr Schicksal steht stellvertretend für die Geschichte, die unsere Mütter, unsere Väter oder unsere Großeltern im Zweiten Weltkrieg erlebt haben könnten. Ob in der Serie 'Weissensee' oder dem Mehrteiler 'Unsere Mütter, unsere Väter' - das Interesse an der Darstellung historischer Ereignisse im Fernsehen ist ungebrochen. Viele Stoffe aus der Vergangenheit sind immer wieder verfilmt worden: der Zweite Weltkrieg, die deutsch-deutsche Teilung oder die Geschichte der RAF. Es gibt ein Verlangen nach Geschichte in Geschichten: Nichts verdeutlicht den Zustand der Welt so gut wie das Schicksal einzelner Menschen, eingesponnen in das Räderwerk kleiner und großer historischer Ereignisse. Wie viel Wahrheit ist nötig und wie viel Fiktion erlaubt, um Geschichte ins Fernsehen zu bringen? Wie hat sich die Erzählweise von Edgar Reitz’ 'Heimat'-Epos über Heinrich Breloers Dokudramen wie 'Die Manns - Ein Jahrhundertroman' oder 'Speer und Er' bis hin zu einem Mehrteiler wie 'Unsere Mütter, unsere Väter' verändert?

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Marco Enrico Bossi
'Entrée Pontificale', für Orgel, op. 104 Nr. 1
Eugenio Maria Fagiani, Orgel

Christoph Graupner
'Furcht und Zagen', GWV 1102/11b. Kantate zum 2. Advent für Sopran, Streicher und Basso continuo
Miriam Feuersinger, Sopran
Capricornus Consort Basel
Leitung: Peter Barczi

John Stanley
'Voluntary' D-Dur, op. 6,6
Ton Koopman, Orgel

Gottfried August Homilius
'Verwundrung, Mitleid, Furcht und Schrecken'. Kantate zum 2. Advent für Soli, Chor und Orchester
Barbara Schlick, Sopran
Hein Meens, Tenor
Stephen Varcoe, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Den Wein der Freude trinken“ - Dominikanische Spiritualität als Leidenschaft für die Wirklichkeit
Von Silvia Katharina Becker, Bonn
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der russische Maler Wassily Kandinsky geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Vokalmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

RE: DAS KAPITAL (4/6)
Politische Ökonomie im 21. Jahrhundert - Über Aktualität und Grenzen der Marxschen Theorie
Von Paul Mason
(Teil 5 am 11.12.16)

Vor 150 Jahren erschien 'Das Kapital' von Karl Marx - eine Deutschlandfunk-Sendereihe untersucht seine Brauchbarkeit für das Verständnis unserer Gegenwart. Globalisierung, Automation, Finanzcrash, Klima, Armutsrevolten, Wachstumsschwäche - die multiple Krise der Weltwirtschaft, die wir durchleben, nimmt kein Ende. Warnungen über die explosiv wachsende Ungleichheit und Mutmaßungen über das Ende des Kapitalismus werden schon längst nicht mehr nur von stehengebliebenen Sozialisten, sondern unter den Eliten der Weltwirtschaftsgipfel diskutiert. Grund genug, 'Das Kapital' noch einmal gründlich zu lesen. Sechs Autoren - Soziologen, Publizisten, Politiker, Philosophen - haben das für den Deutschlandfunk getan. Ausgehend von jeweils einem Kapitel des Werkes ziehen sie in 'Essay und Diskurs' Linien in die Gegenwart und denken über Aktualität und Grenzen der Marxschen Theorie nach - nicht marxologisch, nicht akademisch, sondern um ihre Brauchbarkeit zu untersuchen, und das durchaus subjektiv, essayistisch und mit Gegenwartsbeobachtungen durchsetzt. Ihren Blick richten sie auf die politischen Möglichkeiten der Gegenwart, denn darauf, so Marx, kommt es an: die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern sie zu verändern. Paul Mason fragt, wie lange es dem Kapitalismus noch gelingt, seinen Niedergang zu verhindern. Er ist ein vielfach ausgezeichneter englischer Fernsehjournalist, arbeitete lange für die BBC und leitet heute die Wirtschaftsredaktion von Channel 4 News. Im Frühjahr 2017 folgen zwei weitere Essays in der Sendereihe, die auch als Buch im Verlag Antje Kunstmann erscheint.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Evangelischen Kirche zum Erlöser - Konstantin-Basilika in Trier
Predigt: Pfarrer Thomas Luxa
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Markus Söder, CSU, bayerischer Staatsminister der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Federleichtes Glück
Die Vogelwelt des Jadebusen

Julemor und Nisser
In der dänischen Weihnachtsstadt Tondern

Salzburg im Dezember
Der Hellbrunner Adventzauber

Im Süden Sachsens
Der Weihnachtsmarkt von Zwickau

Der Mann von La Mancha
Das Spanien des Dichters Miguel Cervantes

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der ungarische Essayist und Übersetzer László Földényi im Gespräch mit Joachim Scholl

Er ist einer der angesehensten Intellektuellen seines Landes: der Literaturwissenschaftler, Essayist und Übersetzer László Földényi. Geboren 1952, machte er sich als Publizist auch in Deutschland einen Namen, er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Dichtung und wurde mehrfach ausgezeichnet. Kritisch hat László Földényi die politische Entwicklung in Ungarn seit dem Fall des 'Eisernen Vorhangs' begleitet und die europäischen Sorgen um Ungarn für viele deutsche Medien kommentiert.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Musik und Talk von und mit Studiogast Henrik Freischlader

Der Kanadier Joel Gibb und seine Band Hidden Cameras

Konzertbericht Opeth

Rockiges für den Gabentisch - Buchbesprechung/CD-Tipps
u.a. Das Buch Ä - Die autorisierte Biografie der Ärzte, 3. Band der ROCK-Reihe ist erschienen, neue CD-Boxen von u.a. Led Zeppelin, Queen, Soundgarden

Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Jörg Später: Siegfried Kracauer - Eine Biografie
(Suhrkamp, Berlin)
Vorgestellt von Tobias Lehmkuhl

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Genom in Aufruhr
Der Mensch ist genetisch instabil
Von Michael Lange

Die Sprache, in der Gott den Menschen schuf - noch vor kurzem sah es so aus, als hätten wir sie entschlüsselt. Doch je genauer die Forscher hinschauen, umso mehr Verwirrendes entdecken sie. Genetisch gleicht keine Zelle der anderen, dauernd wird kopiert und umorganisiert. Inzwischen ist klar: ein einheitliches Erbgut gibt es nicht.
Ein Mensch besteht aus gut und gerne 30 Billionen Zellen. Bisher glaubten Wissenschaftler, in ihrem Innern sei das Erbmaterial mehr oder weniger identisch. Doch neue Forschungsergebnisse haben diese Gewissheit zerstört: Genetisch gesehen ist jede Zelle im Menschen ein Individuum. Die Experten geraten ins Grübeln. Einige vermuten, dass die genetische Vielfalt die Entwicklung des Gehirns steuert und so unsere Persönlichkeit prägt. Auch Krankheiten wie Alzheimer lassen sich womöglich durch Unterschiede im Genom einzelner Nervenzellen erklären. Sicher ist, dass wir unser Bild vom „Buch des Lebens“ vergessen können.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Die Grenzen der Debatte sind zu eng gezogen - Der Historiker Andreas Rödder über das Christliche der CDU, die Flüchtlingspolitik und die Political Correctness

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Sichtweisen auf den Zerfall eines Imperiums - Eine Literatur-Tagung anlässlich des Zusammenbruchs der Sowjetunion vor 25 Jahren

Campo Minado. Wie aus Kriegsgegnern Brüder werden - Ein Theaterprojekt über den Falklandkrieg von Lola Arias

Das Geheimnis einer Frau - Barrie Kosky inszeniert an der Komischen Oper Oscar Straus’ “Die Perlen der Cleopatra”

Robert Wilson um zehnten Mal am Berliner Ensemble - "Endspiel" von Samuel Beckett

Zurück nach Preußen? Die Bauakademie in Berlin und ihr Umfeld

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Am Scheideweg - Weichenstellungen für eine Bundesautobahngesellschaft

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Löwenherz mit frecher Schnauze
Der Sportreporter und Kabarett-Regisseur Sammy Drechsel
Von Katinka Strassberger
Regie: die Autorin
Produktion: BR 2015

Karl-Heinz Kamke, so hieß Sammy Drechsel mit bürgerlichem Namen, entwickelte schon früh eine große Leidenschaft für den Fußball. Schon während des Zweiten Weltkriegs arbeitete er als Sportreporter bei Radio Berlin. Später ging er zum RIAS und wechselte 1950 zum BR. Mit seinem Fußballroman '11 Freunde müsst ihr sein' schrieb er 1955 einen Klassiker des Genres. Ein Jahr später, genau vor 60 Jahren, gründete Sammy Drechsel mit Dieter Hildebrandt die Münchner Lach- und Schießgesellschaft und war Produzent und Regisseur von Sendungen wie 'Notizen aus der Provinz' und 'Scheibenwischer'. Der frühe Tod Drechsels 1986 hat Hildebrandt sehr bewegt: "Sammy, der kleine Schmächtige mit dem Löwenherzen und der frechen Schnauze - ich habe ihn für unsterblich gehalten."

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

DASTGAH. Neue Musik aus dem Iran

Uraufführungen von Fozié Majd, Shahrokh Khajenouri, Ehsan Khatibi, Elnaz Seyedi, Kiawasch Sahebnassagh, Ali Gorji, Mehdi Jalali

Ensemble Laboratorium
Mehdi Jalali, Tanbur
Margit Kern, Akkordeon

Aufnahmen vom 17. und 18.9.16 aus dem Sprengel Museum in Hannover

Am Mikrofon: Yvonne Petitpierre

Musik ist im Iran immer wieder von Schwierigkeiten bedroht, vor allem im Kontext der schiitischen Tradition. Trotzdem setzen sich heutige Komponisten und Komponistinnen voller Stolz mit ihrer musikalischen Vergangenheit auseinander und suchen dabei nach Begegnungen mit westlicher neuer Musik. Im Rahmen des Festivals DASTGAH der Hannoverschen Gesellschaft für Neue Musik präsentiert das Ensemble Laboratorium vier Auftragswerke aus der Feder zeitgenössischer UrheberInnen aus dem Iran. Dabei erklingen Werke von Künstlern, die im Iran leben, sowie von Komponisten, die inzwischen dauerhaft in Deutschland arbeiten. In einem weiteren Konzertmitschnitt dokumentiert der Deutschlandfunk neue Kompositionen für einen iranisch-europäischen Klangkörper, bestehend aus Tanbur, Akkordeon und Elektronik.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:25 Uhr

Sportgespräch

23:52 Uhr

Deutschlandfunk aktuell

Referendum in Italien

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Eien Frau versteckt sich hinter einem Schreibtisch im Büro. (Imago / Westend61)
Tuscheln, Druck, SchikaneWas tun gegen Mobbing?
Marktplatz 24.08.2017 | 10:10 Uhr

Es können gemeine Gerüchte sein, aggressive Kommentare, sinnlose Anweisungen oder fiese Fotos, die im Netz gepostet werden: Mobbing hat viele Facetten. Mit Facebook, Instagram & Co. sind in den vergangenen Jahren weitere Spielarten des Fertigmachens hinzugekommen, die Betroffene tief verletzen. Wo findet man im Falle eines Falles Hilfe und Unterstützung?

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk