Seit 02:30 Uhr Lesezeit
 

Mittwoch, 13.12.2017

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 04.06.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

„Oh Bartleby! Oh Menschheit!“
Die Lange Nacht über den amerikanischen Schriftsteller Herman Melville
Von Manfred Bauschulte
Regie: Stefan Hilsbecher

Herman Melvilles Figuren von 'Bartleby' über 'Benito Cereno' zu 'Billy Budd' haben heute ihren festen Platz in der Weltliteratur. Kaum bekannt ist dagegen, dass ihr Autor, als er 1891 starb, vergessen war. Seine Zeitgenossen hielten schon sein bekanntestes Werk 'Moby Dick oder Der Wal' (1851) für schlicht unlesbar. Die Laufbahn Melvilles, der als junger Matrose auf Kriegs- und Walfangschiffen diente und Abenteuerromane über das Leben auf See schrieb, war nach dem Misserfolg von 'Moby Dick' beendet, bevor sie richtig beginnen konnte. Für den Rest seines Lebens arbeitete er als Zollinspektor im Hafen von New York. Aus leidgeprüften Erfahrungen schöpfte er die Motive und Stoffe für seine vieldeutigen Romane und rätselhaften Erzählungen. Eine 'Lange Nacht' auf den Spuren dieses ungewöhnlichen Lebens - durch die Südsee, durch Europa und den Orient.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Festival Alte Musik Knechtsteden

Georg Philipp Telemann
‚Die Tageszeiten‘. Oratorium

Rebecca Saunders
‚Fury‘ für Kontrabass solo

Florentin Ginot, Kontrabass
Veronika Winter, Sopran
Margot Oitzinger, Mezzosopran
Daniel Johannsen, Tenor
Christos Pelekanos, Bass
Barockensemble ‚La festa musicale‘
Leitung: Anne Harer
Gesamtleitung: Hermann Max

Aufnahme vom 20.9.16 aus der Basilika Kloster Knechtsteden

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Richard Strauss

Richard Strauss
Die Tageszeiten, op. 76

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Rundfunkchor Berlin
Leitung: Marek Janowski

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Wann, wenn nicht jetzt - Die EU muss ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Philipp Heinrich Erlebach
'Die Liebe Gottes ist ausgegossen'. Kantate zum 1. Pfingsttag
Dorothee Mields, Sopran
Margaret C. Hunter, Sopran
Alexander Schneider, Alt
Andreas Post, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Les Amis de Philippe
Leitung: Ludger Rémy

Jacobus Gallus
'Lamentatur Jacob'. Motette zu 6 Stimmen
Huelgas Ensemble
Leitung: Paul van Nevel

Johann Sebastian Bach
'Schmücke dich, o liebe Seele'. Choralbearbeitung für Orgel, BWV 654
Elisabeth Roloff, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Wer mich liebet, der wird mein Wort halten'. Kantate am ersten Pfingstfesttag für Sopran, Bass, Chor und Orchester, BWV 59
Magdalena Kožená, Sopran
Peter Harvey, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Camille Saint-Saëns
'Veni Creator Spiritus'. Motette zu Pfingsten für 4 Männerstimmen a cappella
Ensemble Nobiles

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

FILMAP - Mit einer Filmschule in Ponticello gegen die Camorra

Zur Lage in Afghanistan - Ein Interview mit dem Publizisten Jürgen Todenhöfer

Heimat - Ein Blick aus der Fremde. Ein Interview mit dem Literaturwissenschaftler Karl Heinz Götze

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Ende einer Freundschaft? Über die transatlantischen Beziehungen ein Interview mit dem Politologen Stephan Bierling

Denk ich an Deutschland: der Schauspieler Dominique Horwitz

Am Mikrofon: Manfred Götzke

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Heilung mit Behinderung? Zeitreise zum Wunder des Glaubens
Von Susanne Krahe
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 225 Jahren: Der Schriftsteller Jakob Michael Reinhold Lenz gestorben

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Niemals schläft der Rost 
Von Torsten Körner

Rost! Sein Leumund ist übel. Eisenfresser. Stahlbezwinger. Seit Jahrtausenden nagt der Rost an den Kriegs-, Kultur- und Arbeitswerkzeugen des Menschen, er gilt als der große Zerstörer und als hinterhältiger Entwerter. Die Angst vor ihm ist sprichwörtlich. Wer rastet, der rostet. Wer rostet, ist tot zu Lebzeiten. So sieht das jedenfalls der ewig junge Rock ’n’ Roll-Apostel Neil Young. Lieber wolle er ausbrennen, sang er 1979 auf dem Album 'Rust never sleeps', als vom Rost gefressen zu werden. Diese Furcht - plötzlich als leblose Rostlaube zu gelten - ist zum großen Traumabild des späten Industriezeitalters geworden. Die Stahlwerke, Industriekomplexe oder Autowerke liegen wie Skelette in der Landschaft herum, der Rost ist die Signatur der Vergeblichkeit und Vergänglichkeit. Der Essay erkundet diese Schreckenspanoramen und zeigt, dass der Rost an der Schwelle zum Informationszeitalter andere Gesichter und Bedeutungen erhält, in Kunst und Kultur, im Alltag und im Bewusstsein des postmodernen Menschen. In der digitalen Ära wird der Rost zum Stempel der Authentizität, zum Ausweis gelebter und bewältigter Zeit. Und plötzlich ist der Rost nicht nur Feind, sondern auch Weggefährte, Erzähler und Identitätsstifter.
Torsten Körner schrieb Bestseller-Biografien über Heinz Rühmann, Franz Beckenbauer und Götz George und ist seit vielen Jahren Juror des Grimme-Preises. Unter anderem wurde er 2010 mit dem Bert-Donnepp-Preis ausgezeichnet, dem Deutschen Preis für Medienpublizistik. Als freiberuflicher Autor und Journalist schreibt Torsten Körner Medien- und Fernsehkritiken.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Filialkirche St. Peter und Paul in Großbartloff
Predigt: Pfarrer Steffen Riechelmann
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Kathrin Göring-Eckardt, Ko-Fraktionsvorsitzende Bündnis 90 /Die Grünen im Deutschen Bundestag

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

7 Schüler, 3 Wochen, 150 Euro
Mit dem Kajak vom Süden Berlins bis zum Spreewald

Tunesisches Fest der Sinne
Eine Wallfahrt zur Synagoge La Ghriba auf Djerba

Unverwechselbare Architektur
Streifzug durchs Umgebindeland in der Oberlausitz

Ein Haus voller Musik
Zu Besuch in Wiens interaktivem Klangmuseum

Am Mikrofon: Julian Kuper

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Klangforscher Hans-Ulrich Werner im Gespräch mit Michael Langer

Sein 'Soundscape-Dialog' erkundet Klanglandschaften und Methoden des Hörens. Hans-Ulrich Werner ist einer der vielseitigsten Klangforscher Deutschlands. Seit Jahrzehnten arbeitet er auf den unterschiedlichsten künstlerischen Feldern: als Sounddesigner für Hörfunk und Fernsehen, als Klangregisseur oder als Komponist von Soundscapes.
Akustische Kreativität, so Werner, sei die Vervielfältigung von Tonmaterial aus Zeiten und Räumen, in denen Klangkulturen entstehen und vergehen. Als Toningenieur, Musikwissenschaftler und Medienpädagoge ist ihm daran gelegen, das interdisziplinäre Gespräch über Sound, Technik und akustische Umwelt zu vertiefen.
Dr. Hans-Ulrich Werner ist Professor für Audioproduktion, Sound Design und Medien an der Hochschule Offenburg.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Toni Morrison: Gott, hilf dem Kind
Aus dem Amerikanischen Englisch von Thomas Piltz
(Rowohlt Verlag, Reinbek)
Ein Beitrag von Tanya Lieske

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Teilchenfänger
Ideen gegen Mikroplastik im Meer
Von Anja Krieger und Christine Westerhaus

Sie sind klein und sie sind überall. Lange Zeit haben Forscher die winzigen Teilchen aus Plastik übersehen, inzwischen aber verschmutzen sie sämtliche Weltmeere, bedrohen dort die Meeresorganismen und letztlich auch den Menschen am Ende der Nahrungskette. Pessimistischen Schätzungen zufolge werden jährlich 2,5 Millionen Tonnen Mikroplastik direkt in die Meere eingetragen, etwa aus Autoreifenabrieb und Textilfasern. Dazu addiert sich der Plastiksmog, der entsteht, wenn größere Teile zerfallen. Im Meer werden die Partikel zu kleinen Welten, der Plastisphäre. Einige der Mikroorganismen, die sich auf dem Kunststoff ansiedeln, scheinen daran zu knabbern. Doch die Plastikwelt wird sich nicht von selbst auflösen. Deshalb suchen Forscher unter Hochdruck nach Lösungen, um die winzigen Partikel aufzuhalten. Ein Feature über Strategien für ein großes Problem mit kleinen Teilchen.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Klima, Kultur, Wissenschaft - Claus Leggewie bilanziert seine Arbeit fürs Kulturwissenschaftliche Institut in Essen, im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Theatrale Vielfalt - Mülheim kürt den Dramatiker des Jahres

Nichts wird ihn stoppen - "Peng" von Marius von Mayenburg an der Berliner Schaubühne

Später Ruhm für Franz Erhard Walther - Das Aachener Ludwigforum widmet dem Künstler eine Einzelausstellung

documenta-echo: Ibrahim Mahama

"Nestbeschmutzer" und Kulturanalytiker - Zum Tod des spanischen Schriftstellers Juan Goytisolo

Am Mikrofon: Henning Hübert

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Von Mieterfrust und Straßenschlachten: Gentrifizierung in Berlin

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Champions League Finale:
Statement von Toni Kroos zu seinem dritten Champions League-Titel
1527 Verletzte nach Massenpanik bei Public Viewing in Turin

Medien - FIFA verschenkt Rechte an Fox für WM 2026

Kanu-Slalom - EM in Ljubljana: Keine EM-Medaillen für deutsche Starter

Turnen - Internationales Deutsches Turnfest in Berlin: Elisabeth Seitz Deutsche Meisterin im Mehrkampf

Tischtennis - WM in Düsseldorf: Kollegengespräch mit ARD-Reporter Mathias Arians
Tischtennis - Erfolg durch Sparringstraining mit Nachwuchsspielern

Tennis - French Open: Tageszusammenfassung
Tennis - Interview mit Bundestrainer Michael Kohlmann

Fußball - Interview mit Christian Ude, Ex Löwen-Aufsichtsrat, zur Situation bei 1860 München

Olympia 2024 - Ohne Klimaabkommen Spiele in L.A. vertretbar? Interview mit Dagmar Freitag, Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag

Rugby - Fidschis Olympiasieger

Sport und Kunst - Abgehoben? "Liebermann und der Sport. Reiten, Tennis, Polo".

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Tag um Tag guter Tag
Die Wiederholung in den Künsten
Von Andreas Main
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: DLF 2014

„Falls Gott nicht die Wiederholung gewollt hätte, so wäre die Welt niemals entstanden", schrieb der Philosoph Sören Kierkegaard. Heute sagt der DJ, Musiker und Schriftsteller Thomas Meinecke: „Wiederholung ist das zentrale Phänomen der Popkultur." Neben On Kawara oder Roman Opalka ist es vor allem Peter Dreher, der Kunst in Serie produziert. Er malt immer wieder im selben Format ein und dasselbe Glas. In den vergangenen 40 Jahren sind so mehr als 5.000 Bilder entstanden. Die Serie heißt: Tag um Tag guter Tag. Von Dreher bis Warhol, von Minimal Music bis Techno: Wiederholung ist überall. Doch warum? Längst nicht alle können der Wiederholung in den Künsten etwas abgewinnen. Musikjournalisten machen sich lustig über die 'Retromania' im Pop - doch gibt es überhaupt eine Variation ohne Wiederholung?

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Rheingau Musik Festival 2016

Tan Dun
"Eight Colors“ for String Quartet

Astor Piazzolla
Las Cuatro Estaciones portenas
(Arr. Stradivari Quartett)

Franz Schubert
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello G-Dur, D887

Stradivari Quartett:
Xiaoming Wang, Violine
Sebastian Bohren, Violine
Lech Antonio Uszynski, Viola
Maja Weber, Violoncello

Aufnahme vom 28.7.16 aus dem Fürst-von-Metternich-Saal von Schloss Johannisberg

Es duftete nach Holz und Leim, wenn Antonio Stradivari in einer kleinen Werkstatt in Cremona an seinen Geigen schnitzte. Als eines der wenigen Streichquartette weltweit spielt das Schweizer Stradivari Quartett ausschließlich auf Instrumenten des genialen Italieners. Die Musiker erzählen vom geheimnisvollen Klang ihrer Strads und fesselnde Geschichten, die sich um ihre Instrumente ranken. Und von ihrem Konzert beim vergangenen Rheingau Musik Festival. Dort spielten sie 'Eight Colors' des chinesischen Komponisten Tan Dun, ein Klangdrama in acht Miniaturen mit Reminiszenzen an die Pekingoper und buddhistische Gesänge, außerdem das spannungsreiche 'Streichquartett D 887' von Franz Schubert und die verführerisch sinnlichen 'Cuatro estaciones portenas' von Astor Piazzolla.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
29 30 31 1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 1 2

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Mann und Frau stehen Rücken an Rücken und kommunizieren mit Smartphones (imago/Ikon Images)
Abstimmungs-AppVorbild für mehr direkte Demokratie?
Länderzeit 13.12.2017 | 10:10 Uhr

Kein Vertrauen in die Politik, Bürger, die sich nicht ernst genommen fühlen, Politikverdruss - und immer wieder der Ruf nach mehr direkter Bürgerbeteiligung. Aber ist eine App, mit der Bürger bei wichtigen Themen befragt werden, wirklich die Lösung? Die Stadt Tübingen hat sich jedenfalls dazu entschieden, das Konzept zu testen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk