Freitag, 22.06.2018
 
Seit 09:35 Uhr Tag für Tag

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 07.07.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Dachbodenfund
Von Michael Stegemann
Komposition: der Autor
Regie: Christoph Pragua
Mit Joachim Król, Sebastian Weber, Jacqueline Macaulay, Gregor Höppner, Ludger Burmann, Paul Faßnacht, Horst Bollmann, Ilse Strambowski, Silke Linderhaus u.a.
Produktion: WDR 2010
Länge: 53'25

Der Bochumer Witwer Karl-Heinz Suhrmann ist immer auf der Suche nach einem Internet-Schnäppchen. Das meiste ist Ramsch aus Haushaltsauflösungen. Doch nun ist ,Sammel-Suhrmann’ gewaltsam aus seinem letzten Onlinegeschäft gerissen worden. Brandermittler und Spurensicherung sind sich einig: Karl-Heinz Suhrmann wurde dreimal mit einem schweren Gegenstand auf den Kopf geschlagen, bevor jemand das Haus über ihm anzündete, um die Mordspuren zu verwischen. Hinweise auf Suhrmanns letzte Aktivitäten erhofft sich die Polizei von seinen noch laufenden eBay-Auktionen. Der oder die Mörder haben Suhrmanns PC mitgenommen, aber der nette Kommissar von der Mordkommission kann der netten Mitarbeiterin beim Provider eine Daten-CD entlocken. Sie zeigt den Verlauf einer noch andauernden Versteigerung. Unter dem üblichen Krempel befinden sich auch ein Klavier und ein Konvolut von Noten, „echt alt, zum Teil handgeschrieben”. Die Gebote sind über Tage hin von einem Euro über sechs und elf Euro hinaufgekrochen - bis sie plötzlich auf 501 € und 1001 € schnellten. Was macht ein Objekt so begehrenswert, dass man dafür sogar einen Mord in Kauf nimmt? Auf ihrer Suche nach den Höchstbietern landen Kommissar und Assistent bei dem ihnen wohlbekannten Trödel-Ede und einer Tankstelle in Suhrmanns Nachbarschaft.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Lied & Chanson

Gast: Teitur, der Leisetreter unter den Liedermachern
,I want to be kind' heißt das neue Album des Singer/Songwriters und Pianisten Teitur. Der Künstler von den Färöer Inseln widersetzt sich dem Tempo der Gegenwart und den Mechanismen des Musikmarkts mit elegischen Songs, die bei ihm nach dem Weniger ist mehr-Prinzip entstehen: Einzelne Töne erhalten ebensoviel Raum wie seine sanfte Stimme eines Geschichtenerzählers

Liederbestenliste:
Die Platzierungen im Juli

Global Sound:
Neue internationale Singer/Songwriter-Alben

Original im Ohr:
Ungewöhnliche Coverversionen

On Tour: Konzert-Highlights

Am Mikrofon: Anna-Bianca Krause

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pastoralreferent Thomas Macherauch, Bruchsal
Katholische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 125 Jahren: Der kroatische Schriftsteller Miroslav Krleža geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Buchautor und „Altcomedian“ Hape Kerkeling

Hape Kerkeling gelang es, verkleidet als Königin Beatrix im Schloss Bellevue vorzufahren, er nahm die zeitgenössische klassische Musik mit dem Parodiestück ,Hurz’ auf’s Korn, und er entwickelte verschiedene Kunstfiguren, die Kultstatus erlangten, wie den rasenden Lokalreporter Horst Schlämmer, das vorlaute Vorschulkind Hannilein oder den tollpatschigen Siegfried Schwäbli. 2014 hat er sich mit 50 Jahren aus dem Showgeschäft verabschiedet. Hape Kerkeling wurde 1964 als Hans-Peter Wilhelm in Recklinghausen geboren. Mit der Musik- und Ulkshow ,Känguru’ in der ARD gelang ihm der Durchbruch, es folgte das medienkritische Comedy-Format ,Total Normal’, für das er mit diversen Preisen ausgezeichnet wurde. 30 Jahre lang unterhielt Hape Kerkeling als sympathisch-satirischer Komiker, Moderator, Schauspieler und Synchronsprecher die Republik. Heute bezeichnet er sich als „Altcomedian“ und ist vor allem als Buchautor aktiv. Schon 2006 veröffentlichte er das Buch ,Ich bin dann mal weg’, in dem er tragikomisch seine Erfahrungen als Pilger auf dem Jakobsweg schildert. 2014 folgte die Autobiografie ,Der Junge muss an die frische Luft’. Der 53-Jährige mag Kaffee beim Schreiben und grübelt gern im Norwegerpulli. Wenn Hape Kerkeling nach getaner Arbeit aus seinen Büchern vorliest, empfindet er dies als ideale Kunstform.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Sterben für ein fremdes Vaterland
Die französische Fremdenlegion und ihr Mythos
Mit Reportagen von Gerwald Herter

Die Légion étrangère umfasst heutzutage nicht einmal 8.000 Soldaten. Nüchtern betrachtet, handelt es sich um einen militärischen Großverband, der Teil des französischen Heeres ist. Wohl nirgendwo auf der Welt existiert jedoch eine Truppe, deren Geschichte mit so viel Mythen verbunden ist. Dutzende Spielfilme und noch mehr Erlebnisberichte von früheren Fremdenlegionären haben dazu beigetragen. Natürlich versucht auch die Legion selbst, sich in ein günstiges Licht zu rücken. Auf Traditionspflege und Werbung ist sie angewiesen, denn ausschließlich ausländische Bewerber dürfen hier einrücken. Nicht nur nach Ende des Zweiten Weltkrieges waren darunter besonders viele Deutsche. ‚Legio Patria Nostra/Die Legion ist unser Vaterland‘ - dieser Leitspruch steht für das Angebot an die Söldner, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen und als französische Staatsbürger eine neue Chance zu bekommen. Doch es gibt viele Gründe, warum das nicht immer gelingt.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

Hörspiel des Monats
Karl Marx statt Chemnitz
Von Thilo Reffert
Regie: Stefan Kanis
Mit Ulrike Krumbiegel, Jörg Schüttauf, Thorsten Merten, Carina Wiese, Tilla Kratochwil, Kirsten Block, Hilmar Eichhorn u.a.
Produktion: MDR 2018
Länge: 54'57

Die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt am Main zeichnet jeden Monat ein Hörspiel aus den Produktionen der ARD-Anstalten aus. Die Entscheidung über das HÖRSPIEL DES MONATS trifft eine Jury, die jeweils für ein Jahr unter der Schirmherrschaft einer ARD-Anstalt arbeitet. Am Ende des Jahres wählt die Jury aus den 12 Hörspielen des Monats das HÖRSPIEL DES JAHRES.

Die Begründung der Jury:
„Das Hörspiel des Monats April handelt von einem Namensstreit, der dazu zwingt, den Begriff des Eigenen - zum Beispiel: Heimat - neu zu denken. Es handelt von den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen auf kommunaler Sachbearbeiterebene, handelt von einem Monsterkopf, in dessen Innerem etwas vor sich geht, vom globalen Großkapital, das plötzlich seine historische Aufgabe wahrnehmen, also Produktivkräfte entwickeln könnte, und zwar in Sachsen, sowie von den Möglichkeiten und Zwängen der Medien: hier des Radios. Kurz: Es handelt von Karl Marx, wurde vom MDR in der Regie von Stefan Kanis produziert, und Thilo Reffert hat‘s geschrieben. Denn Reffert gelingt es dank einer elegantdoppelbödigen Stück-in-Stück-Konstruktion mit ‚Karl Marx statt Chemnitz', diese vielfältigen Themen in einem Plot von tiefgründiger Heiterkeit und funkelnder Bosheit zusammenzufügen:
Der freie Hörfunkjournalist Hauke-Veit Klapp ringt mit der für ihn zuständigen Redakteurin Rita um die Ausstrahlung seiner zehnteiligen Mini-Feature-Serie. Die war fest vereinbart, wurde nun aber kommentarlos gecancelt. Ein Versehen? Oder ein Eingriff der Funkhaus-Hierarchen? Um sie doch noch günstig zu stimmen, oder wenigstens ihrer Ablehnung auf den Grund zu kommen, führt Hauke nun Rita jede Folge einzeln vor. Schonungslos ätzt Ulrike Krumbiegel in der Rolle der Redakteurin übers Intro, das ‚so 90er' sei, klagt über langweilige talking heads - ‚Radio kann so viel mehr transportieren als Worte' - und bespottet einfallslose Versuche, das Werk akustisch aufzubrezeln: ‚Flussrauschen, Hauke, dein Ernst?' Zugleich kann sie sich weder der Faszination der archivarischen O-Ton-Trouvaillen entziehen, die Hauke aufgetan hat - von Eberhard Rangwitz‘ propagandistischer Kantate ‚Frühling der Jugend' bis zu Ansprachen von Otto Grotewohl und Erich Honecker - noch letztlich dem inhaltlichen Sog seines Projekts. Denn der von Jörg Schüttauf grandios lebensnah gesprochene Reporter beobachtet in seiner Serie den naiv für den Verfasser des Kapital entflammten Spaßguerillero Demba und in reflexhafter Marx-Ablehnung befangenen GegnerInnen. Dembas Plan ist es, den Ort am Zusammenfluss von Würschnitz und Zwönitz am 5. Mai 2018 für einen Tag wieder ‚Karl-Marx-Stadt' zu nennen. Halt so, wie Chemnitz von 1953 bis 1990 hieß. Und dafür hat er am höchsten Bauwerk der Stadt, einem über 300 Meter hohen Schornstein, ein einschlägiges Transparent aufgehängt. Skandal! Wahnsinn? Geniale Idee, die man nicht fallen lassen darf, ,nur weil die falschen Leute auch dafür sind?' Bringt das am Ende Touris, Investoren, Geld? Die Köpfe der Stadt, selbst die hohlsten, reden sich heiß, weil auf dem Spiel steht, was sich, kritisch, als Urform von Ideologie bestimmen lässt: Identität. ‚Karl Marx statt Chemnitz' ist ein Stück, über das man Dissertationen verfassen kann - und das sich ebenso gut als prima Unterhaltung einfach weghören lässt."

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Neue Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Michael Blake’s ,Philosophy of Composition'

Am Mikrofon: Georg Beck

Was heute Neue Musik in Südafrika darstellt, daran ist Michael Blake nicht ganz unbeteiligt. Sein künstlerisches Fundament legte Blake, Jahrgang 1951, indes im Exil. Aus Abscheu vor dem Apartheid-System übersiedelte er 1977 nach London, um erst 1998, vier Jahre nach der ,südafrikanischen Wende’, zurückzukehren. Die Londoner Jahre waren gut für seine Entwicklung als Komponist wie für seine Glaubwürdigkeit als Künstler. Sie bewahrten ihn vor dem Opportunismus der Wendehälse und deren ,Apartheid-Kitsch’, der schlechten Vermählung von westlicher und afrikanischer Musik. Dabei ist das Afrikanische ein Thema, das auch Michael Blake interessiert. Bei ihm allerdings ohne alle Niedlichkeit. Zyklische Form, Puls, Rhythmik - all dies geht auch in seine Partituren ein: ironisch gebrochen, fragmentiert und nicht selten, wie im Film, mit harten Schnitten.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Im Auge der Sonne
Eine Lange Nacht über Malta und die Kulturhauptstadt 2018, Valletta
Von Harald Brandt
Regie: der Autor

Im dritten und im zweiten Jahrtausend vor Christus entstanden auf Malta und der Nachbarinsel Gozo Megalithtempel und unterirdische Heiligtümer, die heute zum Weltkulturerbe gehören. Jahrhunderte später kamen die Karthager, die Römer, die Byzantiner und die Araber, deren Präsenz bis heute in der maltesischen Sprache zu spüren ist. 2004 trat Malta der Europäischen Union bei. Nach der Ermordung der regierungskritischen Journalistin Daphne Caruana Galizia im Oktober 2017 steht die kleine Mittelmeerinsel im Fokus der Aufmerksamkeit. Die Veröffentlichung der ,Paradise Papers’ belegt, dass Malta eine Steueroase ist, von der auch deutsche Firmen profitieren. Viele Malteser hoffen, dass die mit dem Kulturhauptstadt-Programm einhergehende verstärkte europäische Aufmerksamkeit jenen Kräften helfen kann, die nicht wollen, dass ihr Land weiterhin als korrupter Mafia-Staat angesehen wird. In der ,Langen Nacht’ kommen Menschen zu Wort, die aus der Vergangenheit ihre Widerstandskraft beziehen.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 24.10.2017: Bundestag, konstituierende Sitzung.  (imago stock&people)
Gelebte DemokratieWarum sich Menschen politisch engagieren
Lebenszeit 22.06.2018 | 10:10 Uhr

Sie haben ein miserables Image. Ihr Ansehen ist in den vergangenen Jahrzehnten immer weiter gesunken, das Vertrauen der Bevölkerung in ihre Arbeit auf einem Tiefpunkt. Und doch gibt es Menschen, die sich mit Begeisterung engagieren und in die Politik gehen wollen.

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