Samstag, 18.11.2017

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 13.08.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Zwei, die der Himmel geschickt hat
Eine Lange Nacht über Laurel und Hardy
Von Christian Blees
Regie: Rita Höhne
(Wdh. vom 2./3.2.2008)

Stan Laurel (1890 - 1965) und Oliver Hardy (1892 - 1957) waren das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte. Der Schriftsteller J. D. Salinger bezeichnete sie als „zwei, die der Himmel geschickt hat“. Dabei ist die Popularität der beiden Schauspieler bis heute ungebrochen. So haben sich die treuesten Fans im weltweiten Fanclub ‚Sons of the Desert‘ zusammengeschlossen. Einer von ihnen ist Wolf Lepenies, Schriftsteller und u.a. Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels. Neben anderen Enthusiasten und Experten wird auch er in der ‚Langen Nacht’ den Beweis antreten, dass Stan und Ollie weitaus mehr waren als nur ‚Dick und Doof‘. 1951 drehten sie ihren letzten Film. Warum Laurel und Hardy auch heute noch als Vorbilder für viele andere Kollegen gelten, auch das erfahren Sie in dieser ‚Langen Nacht’.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Festival Alte Musik Knechtsteden 2016

Gregorianische Nacht

Lost In Spes
Ein- und mehrstimmige Gesänge aus dem Repertoire der Kathedrale Notre-Dame in Paris

Vox Werdensis
Dominik Schneider, Flöte und Quinterne
Stefan Klöckner, Leitung

Aufnahme vom 21.9.2016 aus der Klosterbasilika Knechtsteden

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Alberto Ginastera
Estudios Sinfonicos. Für Orchester, op. 35

Concerto per corde, op. 33

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Arturo Tamayo

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Moderner Ablasshandel - Abwrackprämie für den alten Diesel

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Heinrich Schütz
'Herzlich lieb hab ich dich, oh Herr'. Motette für 6 Stimmen und Basso continuo, SWV 387
Mitglieder des Dresdner Kammerchores:
Dorothea Wagner, Sopran
Anja Zügner, Sopran
Alexander Schneider, Alt
Tobias Mäthger, Tenor
Matthias Lutze, Bass
Cappella Sagittariana Dresden
Leitung: Hans-Christoph Rademann

Georg Friedrich Händel
Konzert für Orgel und Orchester F-Dur, HWV 295
Francesco Cera, Orgel
I Barocchisti
Leitung: Diego Fasolis

Johann Sebastian Bach
'Was frag ich nach der Welt'. Kantate am 9. Sonntag nach Trinitatis, für Soli, Chor und Orchester, BWV 94
Sibylla Rubens, Sopran
Annette Markert, Alt
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Mystik an der Leine des Alltäglichen oder: Die Schönheit der kleinen Dinge
Von Lorenz Marti, Bern/Schweiz
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Die Schweiz schließt ihre Grenzen für Verfolgte des Nationalsozialismus

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Die Welt als Serie - die Serie als Welt
Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Serielles Erzählen prägt die Medienlandschaft. Eine Fernsehserie war bis in die 80er-Jahre hinein das Angebot, in bestimmtem Rhythmus in eine Erzählwelt zurückzukehren, um neue Episoden in vertrauten Räumen und mit vertrauten Helden und Schurken zu genießen. Mit ‚Twin Peaks‘ von David Lynch und Mark Frost änderten sich Erzählstruktur und Bildaufbau der Fernsehserie, zuerst langsam, dann immer heftiger und mit großem Erfolg, gerade bei jungen Zuschauern. Die Serien wandten sich sozial, politisch und kulturell ‚erwachsenen‘ und kritischen Themen zu, bei denen es immer wieder auch zu Tabuverstößen und Provokationen kommt. Die Erzählweisen geben Figuren und Beziehungen Raum, sich zu entwickeln, führen zu einer ‚epischen‘ Darstellung, die mit den Mitteln von Ambiguität und Widersprüchlichkeit arbeitet. Die Bildwelten werden nicht allein wegen der höheren Budgets opulenter, vielfältiger und drastischer. Die Fernsehserien unserer Tage haben als narratives Leitmedium bis zu einem gewissen Grad das Kino beerbt, das sich in seiner Spaltung in Arthouse-Filme und Effektgewitter der Blockbuster um die Möglichkeiten eines zugleich populären und komplexen Erzählens gebracht hat. In einigen (nicht allen) der neuen Serien ist künstlerische Ambition durchaus erwünscht. Markus Metz und Georg Seeßlen untersuchen in ihrem Essay, wo das Serielle herkommt und wohin es sich noch überträgt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Stadtkirche St. Laurentius in Nürtingen
Predigt: Pfarrer Markus Lautenschlager
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Alice Weidel, AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Reservat für seltene Pflanzen
Der Alpengarten auf dem Schachen im Wettersteinmassiv

Insel des Lichts
Oléron im französischen Atlantik

U-Bahn auf dem Wasser
Mit dem Linienboot durch Stockholms Schärengarten

Harmonie von Kunstwerken und Natur
Der Tobias Rehberger-Weg vom schweizerischen Riehen nach Weil am Rhein

Sommerfrische der „freien Geselligkeit“
Salons und Musenhöfe beiderseits der Oder

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Ägyptologe Jan Assmann im Gespräch mit Joachim Scholl

Als „unentbehrlichen Krokodilswächter“ hat der Schriftsteller Michael Kleeberg einmal Jan Assmann beschrieben, Deutschlands bedeutendsten Ägyptologen. Seine Auszeichnungen und Ehrungen sind kaum noch zu zählen, auch die Liste seiner Schriften ist nur schwer zu überblicken. In über 50 Jahren Autorschaft, als Professor und Forscher, hat sich Jan Assmann einen internationalen Ruf als Ägyptologe und Religionswissenschaftler erworben. Seine Arbeiten zur ägyptischen Kultur, zum Monotheismus und - gemeinsam mit seiner Frau Aleida Assmann - zum kulturellen Gedächtnis haben Maßstäbe gesetzt. Und seine persönliche Liebe zur Literatur zeigt sich bald im Kommentar der wissenschaftlichen Ausgabe der ‚Josephsromane‘ von Thomas Mann.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Evolution der Musikstile
Die norwegische Progressive-Band Leprous
Von Kai Löffler

Das erste Album ist gerade einmal acht Jahre alt, aber musikalisch hat die norwegische Progressive-Band Leprous bereits einen langen Weg hinter sich: Sänger Einar Solberg und Gitarrist Tor Oddmund Suhrke sind die einzigen verbliebenen Gründungsmitglieder, sie navigieren Leprous stetig voran - von Anfängen im Punk zu Symphonic Metal mit Black Metal-Einflüssen, zuletzt in Richtung Progressive.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Arundhati Roy: Das Ministerium des äußersten Glücks
Aus dem Englischen von Anette Grube
(S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main)
Ein Beitrag von Mithu Sanyal

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Raus aus der Natur!
Über den Umgang mit invasiven Arten
Von Michael Lange

Asiatische Körbchenmuscheln, amerikanische Waschbären oder indisches Springkraut: Tiere und Pflanzen aus aller Welt sind weit außerhalb ihrer Herkunftsländer heimisch geworden. Auch bei uns verdrängen sie vielerorts einheimische Arten, sehr zum Unmut vieler Naturfreunde. In Neuseeland, Australien und auf pazifischen Inseln gehen Umweltschützer inzwischen mit Gift und Gewehren gegen die Eindringlinge vor, demnächst vielleicht sogar mit Gentechnik.
Der Umweltjournalist Fred Pearce hält die Reaktionen vieler Artenschützer für übertrieben. Er stellt fest: Meist leben ursprüngliche Arten und Einwanderer friedlich nebeneinander. Fremde Tiere und Pflanzen besetzen ökologische Nischen, die zuvor von den Einheimischen aus unterschiedlichen Gründen verlassen wurden. Fred Pearce fordert eine Art Willkommenskultur für die neue Wildnis und sorgt damit für reichlich Diskussionsstoff.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Kultur als Labor der Stadtgesellschaft
Der Berliner Kultursenator Klaus Lederer im Gespräch mit Claudia van Laak

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Leopardenjagd
Bilanz der 70. Filmfestspiele in Locarno

Die Parteien und ihre Kulturprogramme: Die Grünen

Sommerliches Mitmachtheater
Ödön von Horváths "Kasimir und Karoline" bei den Salzburger Festspielen

"Aggregate"
Performance von Alexandra Pirici im Neuen Berliner Kunstverein

"Tanz im August"
Der Auftakt des Festivals in Berlin

Am Mikrofon: Michael Köhler

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Fluch oder Segen? Der Tourismusboom in Portugal.

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Leichtathletik - Weltmeisterschaft in London - Ergebnisse des Tages
Nach Wahl der Athletenvertreter - Interview mit Speerwurf-Olympiasieger Röhler

DFB-Pokal, 1. Runde:
TSV 1860 München - FC Ingolstadt
VfL Osnabrück - Hamburger SV
Bonner SC - Hannover 96
Sportfreunde Dorfmerkingen - RB Leipzig
1. FC Schweinfurt - SV Sandhausen
SV Morlautern - SpVgg Greuther Fürth
1. FC Saarbrücken - Union Berlin
FC Nöttingen - VfL Bochum
Eintracht Norderstedt - VfL Wolfsburg

FIFA-Regeln - Die USA weiter außen vor?
Plötzlich Massenphänomen? Wie Geflüchtete dem Cricket Aufwind verleihen

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

DJ killed the Popstar
Vom Plattenteller in die Charts
Von Ina Plodroch und Simon Kamphans
Regie: Simon Kamphans
Produktion: WDR 2016

Er war einmal der Unbekannte, der Gesichtslose hinter den Plattentellern. In der Berliner Ur-Techno-Szene der 90er-Jahre wollte der DJ alles - nur kein Popstar sein. 20 Jahre später inszenieren sich Felix Jaehn oder David Guetta auf Snapchat und erobern mit dem Privatjet die ganze Welt. Genau wie Lady Gaga oder Taylor Swift verdienen sie Millionen, klettern in die Charts und spielen Pyro-Shows vor Tausenden begeisterten Fans. Der Hype um die Electronic Dance Music reißt nicht ab. Was kann der Nachwuchs-DJ FRDY vom Senkrechtstarter Felix Jaehn lernen? Und wie schafft der es, jedes Wochenende drei Mal aufzutreten und ständig neue Songs zu veröffentlichen? Zwischen Musikmixen, Massenveranstaltungen und Millionendeals: Warum ist der DJ der größte Popstar unserer Zeit?

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Aus der Wiener Staatsoper

Jules Massenet
„Werther“, Oper in 4 Akten (Ausschnitte)

Ludovic Tézier, Bariton - Werther
Sophie Koch, Mezzosopran - Charlotte
Adrian Eröd, Bariton - Albert
Maria Nazarova, Sopran - Sophie
Alexandru Moisiuc, Bass - Amtmann
Marcus Pelz, Bariton - Johann
Peter Jelosits, Tenor - Schmidt
Chor und Orchester der Wiener Staatsoper
Leitung: Frédéric Chaslin

Aufnahme vom 31.3.2017 in der Staatsoper Wien

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Die Veröffentlichung von Johann Wolfgang von Goethes Roman ‚Die Leiden des jungen Werther‘ im Jahr 1774 war für den Dichter zwar ein großer Erfolg, zog jedoch, angeregt durch das tragische Ende des Titelhelden, einige Selbstmorde unglücklich verliebter Männer nach sich. In Wetzlar, wo der Roman entstand, fasste Jules Massenet 1886 den Entschluss, ‚Werther‘ als Oper zu vertonen. An der Pariser Opéra Comique als „reizlos“ abgelehnt, kam das Werk erst 1892 an der Wiener Hofoper heraus. Von dort eroberte es sämtliche großen Bühnen und gilt heute als bekannteste Oper Massenets. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums und des 175. Geburtstages des Komponisten hatte die Wiener Staatsoper in dieser Spielzeit ‚Werther‘ auf das Programm gesetzt.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Start in die 55. Bundesliga-Saison: „Die Soap vieler Leute“

Eine Gesprächsrunde mit:
Günter Klein, Münchner Merkur
Oliver Fritsch, Zeit Online
Marcus Bark von sportschau.de

Die Fragen stellt Matthias Friebe.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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