Samstag, 18.11.2017

Programm: Vor- und Rückschau

Montag, 01.05.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Rock
„Cannibalism“
Hommage an Can (1968 - 1979)
Am Mikrofon: Karl Lippegaus

Den Gründern der Band Can, Irmin Schmidt und Holger Czukay, die bei Karlheinz Stockhausen studiert hatten, schwebte eine revolutionäre, kollektiv geprägte Musik vor, die Avantgardeströmungen aus Rock, Jazz und Neuer Musik zu einem neuen Amalgam verdichtete. 1969 erschien das Debütalbum 'Monster Movie', zwei Jahre später der Meilenstein 'Tago Mago', bis 1977 folgten weitere große Studioalben. Live improvisierten Can ihre hypnotische Musik ohne vorherige Absprachen und mit hoher Intensität, wie zahlreiche in dieser Rocknacht zu hörende zum Teil rare Tondokumente belegen. Den Tod von Jaki Liebezeit am 22. Januar 2016 nahm die internationale Presse auch zum Anlass, um auf den enormen Einfluss von Can auf andere große Rockbands zu verweisen. Moderator Karl Lippegaus, der die Band persönlich kannte, sammelte über Jahre Gespräche und Tondokumente für seine Hommage an Can.

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Alte Musik

Jacques-Martin Hotteterre
Suite für Viola da gamba und Basso continuo D-Dur, op. 2 Nr. 3
Camerata Köln

Carlos de Seixas
Konzert für Cembalo, Streicher und Basso continuo g-Moll
Fernando Miguel Jaloto, Cembalo
Divino Sospiro
Leitung: Enrico Onofri

Antonio Rosetti
Sinfonie C-Dur (Murray A3)
Compagnia di Punto

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Protest der Literaten - Die Buchmesse in Buenos Aires hat begonnen

Die Karriereverweigerer - Über die Zukunft der Arbeit ein Interview mit dem Schriftsteller und Journalisten Anselm Lenz

Der Störenfried und die Demokratie - Ein Interview mit dem Philosophen Dieter Thomä

Dreißig Jahre Randale? Die Geschichte der 1. Mai-Demonstrationen in Berlin

Europa und die Nationalstaaten - Ein Interview mit dem Historiker Jörn Leonhard

Denk ich an Deutschland: der Schriftsteller Sasa Stanisic

Am Mikrofon: Michael Köhler

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft
Albtraum Kinderkur. Eine Spurensuche
Von Lena Gilhaus

Der Vater erzählt seiner Tochter, was er und seine Schwester 1967 in einem Kinderkurheim an der Nordsee erlebten: Gewalt, sexuelle Übergriffe und Drangsalierungen. Die Tochter - Journalistin - beginnt eine Recherche. Sie stellt fest: Was ihr Vater und ihre Tante schilderten, passierte vielen, die in staatlichen und kirchlichen Heimen Urlaub machten. Wer übernimmt die Verantwortung?

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 425 Jahren: Der Astronom Johann Adam Schall von Bell geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Die Arbeit im Anthropozän
Eine knappe Weltgeschichte der Arbeit in praktischer Absicht
(Wdh. vom 3.1.16)

Homo sapiens ist der Primat, der Werkzeuge herstellen kann, vom Faustkeil und Pflug über Windmühle und Dampfmaschine bis zu den Computersystemen, die die geistige Arbeit automatisiert und die Fantasieproduktion standardisiert haben. Und wie es scheint, ist der neuerliche Automatisierungsschub erst am Anfang. Einstweilen produziert der kapitalgetriebene Automatismus noch Überfluss, aber auch immer mehr Menschen ohne Arbeit und Einkommen. Im Norden werden sie durchgefüttert, aus ausgebluteten Südregionen hat die große Elendswanderung begonnen. Eine immer kleinere Minderheit besitzt und gestaltet die politischen, administrativen und technischen Apparate. Homo sapiens scheint am Ende seiner Laufbahn, gefangen in den stählernen Netzen eines techno-ökonomischen Prozesses. Steuert der auf den ökologischen Kollaps hin? Bei den Elenden, den Ausgegrenzten, den Nutznießern, aber auch bei den Theoretikern wachsen Ratlosigkeit und Fatalismus. Und die Gewaltbereitschaft wächst, die der Elenden und die derjenigen, die ihren Wohlstand bedroht fühlen. Etwas in uns wehrt sich gegen die Alternativlosigkeit - aber worauf, auf welche Arbeit kann dieses Gefühl noch setzen?

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Musik-Panorama

Grundton D 2017
Die Benefizkonzertreihe des Deutschlandfunks für den Denkmalschutz
Ein Ausblick von Jochen Hubmacher

Außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker spielen an und zugunsten von außergewöhnlichen Orten. Das ist seit 1990 die Philosophie von „Grundton D“ - der Benefizkonzertreihe des Deutschlandfunks in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Auch 2017 stehen wieder zehn spannende Konzertereignisse im ganzen Bundesgebiet auf der „Grundton D“- Agenda.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Jazz Live

Wolfgang Muthspiel & Svante Henryson

Wolfgang Muthspiel, Gitarren, Gesang
Svante Henryson, Violoncello

Aufnahme vom 26.6.14 bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen
Am Mikrofon: Harald Rehmann

Der Name Wolfgang Muthspiel steht für perfekte Instrumentalkunst, verblüffende Interpretationsfantasie und große Klangästhetik. Der 1965 geborene Österreicher zählt zu jenen Gitarrenmeistern, die unablässig nach neuen Artikulationsformen im Schnittfeld von Jazz und jeglichen Musikformen von Klassik über Weltmusik bis hin zur Avantgarde forschen. Und daher hat man ihn auch schon in den unterschiedlichsten Stilumgebungen erleben können, so beispielsweise in einem Jazztrio mit Bassist Marc Johnson und Schlagzeuger Brian Blade, in maghrebinischem Klangambiente mit dem Oud-Virtuosen Dhafer Youssef und im Grenzbereich zur zeitgenössischen Musik mit seinem Bruder, dem Posaunisten Christian. Schon legendär sind Wolfgang Muthspiels gefeierte Auftritte im rein gitarristischen Umfeld - im Trio mit den Kollegen Slava Grigoryan und Ralph Towner, aber gerade auch seine Solokonzerte mit akustischen wie elektrischen Instrumenten, bei denen er virtuos mit digital gespeicherten Loops arbeitet. Eine der jüngeren musikalischen Partnerschaften erweist sich als ein ebenso genialer Wurf des Gitarristen, denn in dem schwedischen Cellisten Svante Henryson hat Muthspiel einen kreativen Seelenverwandten gefunden, der sich in Klassik, Jazz und Rock ebenso zu Hause fühlt wie in indischer Musik. Zusammen beglücken die beiden ihre Hörerschaft mit einem Konzertprogramm, das von Fingerfertigkeit und Spielfreude ebenso geprägt ist wie von Emotionalität und Atmosphäre.

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Musik-Panorama

Rheingau Musik Festival 2016

Viva Mexico!
Instrumentalkompositionen von Sebastián de Aguirre, Santiago de Murcia und Martín y Coll

Los Otros
Hille Perl - Viola da gamba, Jarana
Lee Santana - Mexikanische Cister, Theorbe, Jarana
Steve Player - Gitarre, Theorbe, Jarana, Tanz

Michael Metzler - Perkussion

Aufnahme vom 23.8.16 aus der Oranier-Gedächtnis-Kirche in Wiesbaden-Biebrich
Am Mikrofon: Christiane Lehnigk

Die ursprünglich spanische Musik der Kolonialherren in Südamerika, die zumeist bei den verschiedenen Gruppierungen der einheimischen Bevölkerung großen Anklang fand, hat sich in der Provinz Veracruz in Mexiko, „wie in einer kleinen Zeitblase“, so Los Otros, erhalten können. Die Art, Gitarre zu spielen und auch die alten Texte, die immer wieder neu improvisiert werden, haben eine Tradition, die sozusagen nahtlos bis ins 17. Jahrhundert zurückweist. Es ist der 'Son jarocho', der dieser Musik zugrunde liegt. Das Schema mit den drei ostinaten Akkorden erscheint zunächst einfach: „Man begreift das Prinzip in wenigen Minuten“, so Lee Santana, „und braucht dann allerdings den Rest seines Lebens dazu, es zu erlernen und alle seine Möglichkeiten zu erforschen“. Bei diesem Programm stellt Santana auch die Musik der mexikanischen Cister vor, wie sie Sebastián de Aguirre in seinem Manuskript 'Metodo de cítara‘ rudimentär festgehalten hat, und die nur mühsam zu entschlüsseln war.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Kleines Konzert

Bedrich Smetana
aus: Böhmische Tänze für Klavier
Emma Schmidt, Klavier

Leoš Janáček
aus: Auf verwachsenem Pfade. Kleine Kompositionen für Klavier, 2. Reihe
Ewa Kupiec, Klavier

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin
Wir sehen uns notfalls vor Gericht
Wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer streiten
'Campus & Karriere' fragt am „Tag der Arbeit“: Worüber streiten Arbeitgeber und Arbeitnehmer vor Gericht bzw. außergerichtlich? Was heißt das praktisch und wie werden Lösungen herbeigeführt? Wie funktioniert eine Mediation und wie kann in Unternehmen verhindert werden, dass sich Konflikte derart zuspitzen?

Gesprächspartner:
Maja Klingner, Rechtsschutzsekretärin bei der DGB-Rechtsschutz GmbH
Dr. Alexandra Henkel, Arbeitsjuristin und Expertin für Mediation und Konfliktmanagement
Am Mikrofon: Kate Maleike

Beiträge:
Gütliche Einigung unmöglich
Fallbeispiel eines Vertriebsprojektleiters vom Niederrhein, der gerade gegen seinen Arbeitgeber wegen nicht gezahlter Gehälter klagt

Arbeitsklagen
Nachgefragt auf der Fachmesse für Personalwesen „PersonalNord“ im Hamburg

Eine Sendung ohne Hörerbeteiligung.

Kündigungen, nicht genehmigte Urlaube, Abfindungen, Befristungen, Mobbing, schlechte Zeugnisse, religiöse Kopftücher und nicht genehmigte Teilzeitwünsche - vor deutschen Arbeitsgerichten landen vielfältigste Konflikte aus der Jobwelt, die nur noch durch ein Richterurteil gelöst werden können. Dabei gibt es immer wieder spektakuläre Fälle, wie beispielsweise der einer Kassiererin, die fristlos gekündigt wurde, weil sie leere Flaschen am Arbeitsplatz genommen hatte, die ihr nicht gehörten und den Pfand im Wert von 1,30 Euro einbehalten hatte. Oder der Arbeitsgerichtsprozess um einen Gärtner, der wegen seines Übergewichtes vor die Tür gesetzt wurde. Doch Streitigkeiten sind nicht immer gleich ein Fall für den Richter. Weil Klagen oft recht lange dauern, kostspielig sind und Kräfte binden, gehen viele Streits inzwischen auch den außergerichtlichen Weg. Mit Hilfe von Schlichtungen und Mediationen wird versucht, eine Einigung zwischen den Konfliktparteien herzustellen.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Inspirationsquelle Finanzamt -
neuveröffentlichte Cartoons von Nicolas Mahler

Mehr als Böhmermanns Kapellmeister:
Musiker Albrecht Schrader im Corsogespräch mit Sigrid Fischer

Daddeln für den Frieden -
wie Games Konflikte lösen können

Am Mikrofon: Sigrid Fischer

15:30 Uhr

@mediasres

Das Medienmagazin

Sonderausgabe: Medien und Gewerkschaften

Fahnenträger - Journalisten in der Geschichte der Arbeiterbewegung

Was bringt Gewerkschaft den Journalisten?
Frank Werneke, stellvertretender Verdi-Vorsitzender im Gespräch

Gewerkschaft machtlos - das Beispiel DuMont in Berlin

Warum „Freischreiber“ und nicht Gewerkschafter?

Warum braucht es den Deutschen Journalistenverband?
Frank Überall, Vorsitzender des DJV, im Gespräch

Am Mikrofon: Brigitte Baetz

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben

Das Kritikergespräch mit Katharina Teutsch und Tobias Lehmkuhl

Kerstin Preiwuß: Nach Onkalo
(Berlin Verlag)

Anna Kim: Die große Heimkehr
(Suhrkamp)

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Was kann der Mensch?
Im Maschinenraum der neuen Arbeitswelt
Von Piotr Heller

Die Arbeitswelt ist kompliziert geworden, zu kompliziert für einen herkömmlichen Menschen, weshalb er sich Hilfe konstruiert in Form von Künstlicher Intelligenz. War es naiv zu glauben, dass Homo sapiens seine Überlegenheit auf Dauer gegen diese Konkurrenz würde verteidigen können? Jetzt jedenfalls fühlt er sich bedroht, und muss sich fragen: Was kann ich, was die Maschine nicht kann? Sophie Winter beginnt ihre Arbeit an einem verregneten Dienstag mit 11.997 Kollegen: Sie kennt keinen Namen, keinen Wohnort, kein Alter. Es sind Clickworker, die an diesem Dienstag von zuhause aus winzige Aufgaben lösen: Sie markieren die Farben von Pullovern für Online-Shops, schreiben kurze Texte für Reiseanbieter oder beschreiben, was auf Fotos zu sehen ist. Die Plattform Clickworker teilt ihnen die Aufgaben zu, jeder erledigt nur einen kleinen Teil, aber die Masse macht’s. Sophie Winter ist heute ein Rädchen im 11.997-teiligen Getriebe. Eine unsichtbare Arbeiterschaft von Millionen Menschen verdient heute so ihr Geld. Zur gleichen Zeit übernehmen Roboter Aufgaben, für die es bisher Menschen brauchte: Sie schreiben Presseberichte, stellen medizinische Diagnosen, organisieren komplexe Abläufe in Fabriken. Es ist künstliche Intelligenz, die das ermöglicht. Mit immer besseren Lernprogrammen und Computerchips wird sie den Arbeitsmarkt umkrempeln. Doch wird sie den menschlichen Arbeiter wirklich verdrängen, wie manche behaupten? Das Beispiel von Sophie Winter und den Clickworkern zeigt, dass es immer noch Aufgaben gibt, die von Menschen erledigt werden müssen. Eine der großen Herausforderungen wird sein zu erkennen, welche das sind.  

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Das Grundeinkommen kommt! Der Philosoph Richard David Precht über die Zukunft der Arbeit im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Tragisch, burlesk und märchenhaft - David Hermann inszeniert in Frankfurt drei Opern von Ernst Køenek

Frühjahrstagung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung - Ein Gespräch mit dem Literaturwissenschafler Heinrich Detering über das Treffen in Sarajevo

/Protest der Literaten - Die Buchmesse in Buenos Aires hat begonnen

Streit um das "House of Jazz" - Eine Analyse der kulturpolitischen Manöver

Monja Arts Spielfilm-Debüt: "Siebzehn" handelt vom Teenagerdasein in der Provinz

Am Mikrofon: Beatrix Novy

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Jobmaschine oder Armutsfalle? Was die Hartz-Reformen gebracht haben

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Musikjournal

Das Klassik-Magazin

Die bessere Elbphilharmonie? Eröffnung des sanierten Dresdner Kulturpalasts

Das Lied der Nacht - Theater Osnabrück zeigt Hans Gáls Oper erstmals seit 1930

Tanzen zur Erlösung? Philip Glass‘ Oper „Satyagraha“ in Basel
Gespräch mit Jörn Florian Fuchs

Sänger mit Charme und Intelligenz - Zum Tod des Tenors Endrik Wottrich

Musik als Teil der Intifada - Die Musikschule Al Kamandjati in Nablus

Norbert Abels große Benjamin Britten-Biographie - Buchrezension

Am Mikrofon: Christoph Vratz

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Musik-Panorama

Beethovenfest Bonn 2016

Valentin Barykin
Variationen über ein Thema von Wladimir Vogel für Klavier und Ensemble (Uraufführung)

Ludwig van Beethoven
Septett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur, op. 20

Galina Ustwolskaja
Sonate für Klavier Nr. 2

Gawriil Nikolajewitsch Popow
Septett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott C-Dur, op. 2 („Kammersinfonie“, 1927)

Ensemble 2012 der Russisch-Deutschen Musikakademie

Narine Nanayan, Violine
Friedemann Hecker, Viola
Natalia Costiuc, Violoncello
Eduardo Rodriguez, Kontrabass
Lija Steininger, Flöte
Nikita Vaganov, Klarinette
Juri Radzewitsch, Fagott
Alexandru Afanasjew, Horn
Timur Martynov, Trompete
Nikolaus Rexroth, Klavier

Aufnahme vom 16.9.16 aus dem Bonner Beethoven-Haus
Am Mikrofon: Norbert Hornig

'Revolutionen', so lautete das Motto des Beethovenfestes Bonn 2016. Ausgehend von den historisch besonders folgenreichen Revolutionen, der französischen und der russischen, machte das Festivalprogramm die künstlerischen Reflexe auf diese epochalen Ereignisse zum Thema. Den russischen Programmschwerpunkt gestalteten neben dem Ural Philharmonic Orchestra und dem Pianisten Boris Berezowsky auch das Ensemble 2012 der Russisch-Deutschen Musik Akademie, eine Gruppe von hochbegabten Musikern der Berliner Musikhochschulen und des Mariinsky-Theaters in St. Petersburg. Im Bonner Beethoven-Haus brachte das Ensemble ein kontrastreiches und stilistisch breit gefächertes Programm mit Werken von Valentin Barykin, Ludwig van Beethoven, Galina Ustwolskaja und Gawriil Nikolajewitsch Popow zur Aufführung. Die jungen Musiker aus Deutschland und Russland setzten damit ein viel beachtetes Zeichen musikalischer Völkerverständigung.

22:00 Nachrichten 

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Schöne Stimmen

In Memoriam Kurt Moll
Von Elisabeth Richter

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

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