Sonntag, 27.05.2018
 
Seit 04:05 Uhr Die neue Platte XL

Programm: Vor- und Rückschau

Dienstag, 01.05.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Uhr

Nachrichten

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

Gemacht für den Augenblick - Elektronische Klubmusik made in Germany
Ein Schwerpunkt: Vor 40 Jahren erschien das Album ,Man Machine' der Elektropioniere Kraftwerk
Am Mikrofon: Thomas Elbern

Ob Harold Faltermeyer, DAF, Westbam oder Paul Kalkbrenner: Elektronische Tanzmusik aus Deutschland hat viele Facetten und Mikrogenres. Was in den 70er-Jahren in München als Disco begann, hat sich über die Jahrzehnte stetig groovend weiter entwickelt. Egal ob Minimal, Deep house, EDM oder Trance - deutsche DJs gehören zu den erfolgreichsten weltweit. Ebenfalls gibt es in Deutschland immer mehr große Festivals, die die Lust Tanzwütiger an elektronischer Musik bedienen.

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

03:00 Nachrichten 

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

05:00 Nachrichten 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Keineswegs arbeitslos - Gewerkschaften 2018

06:10 Uhr

Kammermusik

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2017

Joseph Haydn
Streichquartett C-Dur, op. 20 Nr. 2
Moderato
Adagio
Menuetto
Fuga a quattro sogetti

Alfred Schnittke
Streichquartett Nr. 3
Andante
Agitato
Pesante

Danish String Quartet
Rune Tonsgaard Sørensen, Violine
Frederik Øland, Violine
Asbjørn Nørgaard, Viola
Fredrik Schøyen Sjölin, Cello

Aufnahme vom 14.5.2017 im Ordensaal des Residenzschlosses Ludwigsburg

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Der Schriftsteller Louis Begley im Porträt

Am Mikrofon: Michael Köhler

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft
Gottlose Pillen. Medikamententests in kirchlichen Einrichtungen
Von Charly Kowalczyk

Medikamente wurde in den 50er- und 60er-Jahren an Menschen mit Behinderung getestet, auch in kirchlichen Einrichtungen. Wie war es möglich, angesichts des christlichen Leitbilds? Die Rotenburger Werke und die Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel lassen nun dieses Kapitel ihrer Geschichte untersuchen.

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 125 Jahren: Die Weltausstellung in Chicago wird eröffnet

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Europäisches Handgepäck (1/7)
Rumänische Blusen
Oder der Untergang des europäischen Bauern
Von Mathias Greffrath
(Teil 2 am 6.5.2018)

Mehr als ein Drittel der rumänischen Bevölkerung arbeitet noch in der Landwirtschaft, auf kleinen und kleinsten Höfen. Bäuerliche Lebensformen, die im Westen des Kontinents schon lange verschwunden sind - hier kann man noch einmal zusehen, wie sie langsam verschwinden. Aber was verschwindet mit ihnen, welche Vorstellungen von Zeit und Raum, welche moralischen, sozialen und kulturellen Werte, welche handwerklichen Fähigkeiten? Gibt es einen anderen Weg in die Moderne als den Anschluss an das, was schon da ist? Gibt es einen Wandel, der bewahrt, ohne nostalgisch zu sein? Gibt es noch ein nationales Erbe außerhalb des Heimatmuseums? Auf sechs Reisen sucht Mathias Greffrath nach dem, was die Europäer noch miteinander verbindet, und macht eine fragmentarische Bestandsaufnahme. Gibt es ein gemeinsames kulturelles Erbe und nicht nur politisch ausbeutbare Identitäten? Wie steht es um die kulturellen und wissenschaftlichen Errungenschaften, die Europa geformt haben, und die wir - in verwandelter Form - in die Zukunft mitnehmen müssen? In diesem Fall als Handgepäck - unauffällige Gegenstände, die man einsteckt im Vorübergehen, als Merkzeichen, als Erinnerungen, als Fetische der Zukunft.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Musik-Panorama

Grundton D 2018
Die Benefizkonzertreihe des Deutschlandfunks für den Denkmalschutz
Ein Ausblick von Jochen Hubmacher

Außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker spielen an und zugunsten von außergewöhnlichen Orten. Das ist seit 1990 die Philosophie von ,Grundton D’ , der Deutschlandfunk-Benefizkonzertreihe in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Auch 2018 stehen wieder zehn spannende Konzertereignisse im ganzen Bundesgebiet auf der ,Grundton D’-Agenda. Die Bandbreite der Baudenkmale, denen der Erlös der Konzerte zugutekommt, reicht dabei vom legendären Rundfunkstudio bis zur Klosterruine, von der ehemaligen Miederwarenfabrik bis hin zum einzigen noch seegängigen Passagierdampfschiff Deutschlands.

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Spielweisen

Vorspiel - Das Preisträgerkonzert

Top-Instrumente im Blick
Das Abschlusskonzert beim 26. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds 2018

Aufnahme vom 25.2.2018 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Am Mikrofon: Dagmar Penzlin

Hochmusikalische Kinder und Jugendliche, die hervorragend ein Streichinstrument spielen, treibt schnell eine Frage um: Woher bekomme ich eine Geige oder Bratsche möglichst der Spitzenklasse, woher ein Top-Cello? Weiterhelfen kann hier der Deutsche Musikinstrumentenfonds der Deutschen Stiftung Musikleben: Im Rahmen eines Wettbewerbs können sich Nachwuchsmusiker hochkarätige Streichinstrumente erspielen - als Leihgabe winken Instrumente aus den Werkstätten etwa von Stradivari, Guarneri und Testore. So war es auch in diesem Jahr beim 26. Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds in Hamburg. 21 Instrumente waren neu zu vergeben, darunter aus dem 18. Jahrhundert eine Geige von Santo Seraphin und eine Viola von Giambattista Ceruti. Wer eine der Kostbarkeiten aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds spielen möchte, muss in der Bewerbung Gewinne bei namhaften Wettbewerben nachweisen und bei einem Vorspiel überzeugen. Herausragende Preisträger gestalten schließlich das Abschlusskonzert.

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Kleines Konzert

Claude Debussy
3 Nocturnes. Sinfonisches Tryptichon für Orchester und Frauenchor
New England Conservatory Chorus
Boston Symphony Orchestra
Leitung: Claudio Abbado

Richard Strauss
'Morgen'. Lied, op. 27 Nr. 4
Fassung für Singstimme und Orchester
Diana Damrau, Sopran
Münchner Philharmoniker
Leitung: Christian Thielemann

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin
Mensch und Maschine
Wie wir in Zukunft arbeiten werden
,Campus & Karriere' fragt: Welche Berufe werden künftig durch künstliche Intelligenz erledigt, wo ist der Mensch unentbehrlich, welche entstehen komplett neu? Wann wird der Wandel in breitem Umfang spürbar? Wie müssen Menschen für diese neue Arbeitswelt qualifiziert werden? Und: Verändern KI und Industrie 4.0 die Bedeutung und den Umfang von Erwerbsarbeit?

Gesprächsgäste:
Enzo Weber, Wirtschaftswissenschaftler am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Christoph Igel, wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
Christian Scholz, Professor für Personal- und Informationsmanagement an der Universität des Saarlandes
Am Mikrofon: Manfred Götzke

Beitrag:
Robotischer Handlanger, digitaler Zwilling
Ein Blick in die Zukunft der Arbeit auf der Hannover-Messe

Wenn es um die Zukunft der Arbeit geht, fallen die Prognosen meist düster aus: Roboter und Künstliche Intelligenz werden schon bald einen Großteil unserer Jobs vernichten, heißt es in vielen Studien. So warnen etwa die Oxford-Forscher Carl Frey und Michael Osborne, dass in den kommenden 20 Jahren in den USA fast die Hälfte aller Stellen wegfällt. In Deutschland arbeiten laut einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 25 Prozent der Beschäftigten in Jobs, die irgendwann ein Roboter beziehungsweise eine KI übernimmt.

Doch zumindest aus Sicht der IAB-Experten muss es in der digitalen Arbeitswelt nicht zwingend zu Jobverlusten kommen. Schließlich kann künstliche Intelligenz Arbeitsplätze verändern - ohne sie zu ersetzen . Beschäftigte könnten die neuen Freiräume nutzen, um andere schwer automatisierbare Aufgaben auszuüben. Außerdem dürften neue Arbeitsplätze entstehen, denn irgendwer muss all die 3D-Drucker und Roboter schließlich entwickeln und herstellen. In Deutschland gibt es derzeit jedenfalls so viele sozialversicherungspflichtige Jobs wie nie - obwohl schon viele Bereiche in Fertigung und Logistik längst komplett automatisiert sind.

In einem Punkt sind sich Optimisten und Pessimisten einig: Bildung - vor allem Weiterbildung - wird in Zukunft noch wichtiger. Weil das Wissen immer schneller veraltet, reicht die Erstausbildung immer seltener aus, um im gesamten Arbeitsleben klar zu kommen: Die Zusammenarbeit mit „Kollege KI“ will gelernt sein. Und auch der Stellenwert, die Bedeutung von reiner Erwerbsarbeit dürfte sich verändern.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Corso Spezial
Es lebe die Revolution!
1968 und der Einfluss auf die Popkultur von heute

1968 war kein gewöhnliches Jahr. Auf der ganzen Welt protestierten Jugendliche gegen die herrschenden Verhältnisse. Die Gesellschaft sollte sich ändern und ein alternativer Alltag beginnen. Die Gegenkultur versammelte sich auf der Straße, man wohnte in Kommunen, bestreikte Universitäten, kreierte seine eigene Mode und debattierte nicht zuletzt das revolutionäre Potential von Kunst und Musik. Dass die 68er-Bewegung essentiell für die Entwicklung einer modernen Demokratie war, ist unbestritten - ihre rebellische Energie scheint heutzutage allerdings verflogen zu sein. Was haben die jugendlichen Agitatoren von damals der Popkultur von heute - zwischen Brexit, Donald Trump und Digitalisierung - noch zu sagen? Eine Gesprächsrunde diskutiert im ,Corso Spezial', welche Bedeutung die 68er ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung für uns haben.

15:30 Uhr

@mediasres

Das Medienmagazin
"Aktion Enten" - Propaganda im deutschen Radio in der Nachkriegszeit

Propaganda im deutschen Radio in der Nachkriegszeit

60 Sekunden für…

Gegen die Putin-Propaganda: RadioFreeEurope aus Prag

Voice of China - ein neuer Rundfunk für den Machterhalt

Am Mikrofon: Antje Allroggen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben

Madame Nielsen: "Der endlose Sommer"
(Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln)
Ein Beitrag von Antje Strubel

Thomas Hettche: "Unsere leeren Herzen.
Über Literatur"
(Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln)
Ein Beitrag von Thomas Palzer

Am Mikrofon: Jan Drees

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Letzte Worte
Was wir verlieren, wenn eine Sprache stirbt
Von Wibke Bergemann

Wonach riecht der Wald? Modrig, feucht, nach Tannennadeln, würde ein Deutscher sagen, doch das ist bei weitem nicht die ganze Wahrheit. Das Volk der Maniq benennt viel mehr Gerüche und nimmt sie tatsächlich auch besser wahr.
Die Bora in Südamerika machen einen Unterschied, wenn jemand geht. Hat der Sprecher es selbst gesehen, sagt er zabe, hat er nur davon gehört, dann heißt es zabe-wa. Fake-News hätten es bei den Bora wohl nicht ganz so leicht.
Die psycholinguistische Forschung zeigt immer detaillierter, wie unsere Wahrnehmung zutiefst von Sprache geprägt ist. Sie beeinflusst sogar, wohin wir schauen. Ob wir auf den Ablauf oder eher auf das Ziel einer Bewegung achten, auf den Inhalt oder den Wahrheitsgehalt, auf den Geruch oder die Farbe - all das hängt davon ab, welche Wörter und Grammatik unsere Sprache bereitstellt. Nach Schätzung der UNESCO wird zum Ende des 21. Jahrhunderts nur noch die Hälfte aller Sprachen existieren. Damit geht Wertvolles unwiederbringlich verloren.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

"Ich mag die Verschiebung der Wirklichkeit" - Intendant Frank Hoffmann über seine letzte Saison bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen im Gespräch mit Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

"Die Mitwisser" - Philipp Löhle untersucht den überwachten Alltag am Düsseldorfer Schauspielhaus

"Out of Order" - Das neue Stück von Tim Etchells & Forced Entertainment im Bockenheimer Depot in Frankfurt am Main

"Werkschau des exzentrischen Autorenkinos"- Das Filmfestival "Crossing Europe" im österreichischen Linz

175. Geburtstag Staatsgalerie Stuttgart - Ein Grund zum Feiern?

"Rafiki" - Kenia verbietet Cannes-Festivalfilm über lesbische Liebesbeziehung

Am Mikrofon: Dina Netz

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

Neue Schonfrist für EU - Entscheidung für Strafzölle vertagt

US-Strafzölle für Europa - wie geht es weiter?

Iran-Deal: Netanjahu lädt Europäer ein Beweise zu prüfen

Iranisches Außenministerium: Atom-Vorwürfe aus Israel sind alt

1. Mai: bundesweite DGB-Hauptkundgebung in Nürnberg

1. Mai: Bundesinnenminister Seehofer in AfD-Hochburg Deggendorf

Sonderermittler Mueller schickt Trump Fragen über Russland-Verbindungen

UN-Inspekteure nach Nordkorea

Missbrauchsprozess gegen Kurienkardinal wird eröffnet

Sporttelegramm

Am Mikrofon: Jörg Münchenberg

18:40 Uhr

Hintergrund

Als Wähler unsichtbar - EU-Bürger in Deutschland

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

Handelskrieg vertagt - Trump verlängert Frist für Strafzölle

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Hörspiel

Wider das Banausentum
Der Geheimschreiber Ernst Schnabel
Von Kurt Kreiler
Produktion: DLF 2013
Länge: 49'38

„Die Banausen sind eine klassenlose Gesellschaft", sagte Ernst Schnabel im Jahr 1947, „aber sie sind ungefährlich, solange ihr Stil nicht zum nationalen Prinzip wird." Ob als Schriftsteller, Dramaturg, Regisseur, Sprecher oder Intendant: Zeitlebens hat Ernst Schnabel (1913 -1986) sich mit Leidenschaft und Verve gegen den Terror des Banausentums gestellt. Er blieb ein Geheimschreiber, da Zeithörspiel und Feature nicht zur großen Literatur rechnen. Doch seine Sendungen erreichten im Nachkriegsdeutschland einen immensen Bekanntheitsgrad. Schnabel recherchierte die Geschichte Anne Franks, gestaltete aus Hörererzählungen das Porträt eines Wintertags, stellte Wolfgang Borchert, Thomas Mann, Joseph Conrad, Ernest Hemingway in Hörspielfassungen vor, nahm den Zuhörer mit auf seinen Flug um die Welt und seine Reisen zum Amazonas. Eine radiofone Collage mit zahlreichen Zitaten aus Ernst Schnabels Produktionen, bereichert um die Stimmen der Freunde und Mitarbeiter: Elisabeth Plessen, Jürgen Becker, Hanspeter Krüger.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Jazz Live

Pablo Held Trio

Pablo Held, Piano
Robert Landfermann, Kontrabass
Jonas Burgwinkel, Schlagzeug

Aufnahme vom 25.3.2018 aus dem Jazzclub Freiburg

Am Mikrofon: Harald Rehmann

Über ein Jahrzehnt lang sind sie nun schon eines der leuchtendsten Aushängeschilder der Jazzszene Deutschlands: Pablo Held, Robert Landfermann und Jonas Burgwinkel, die meisterlichen Instrumentalisten des Pablo Held Trios. Auch wenn jeder der drei ganz unterschiedliche eigene Projekte verfolgt und das Publikum mit Aufnahmen und Konzerten vom Solo bis zur Großformation immer wieder aufs Neue verblüfft, finden sie sich nach wie vor regelmäßig zu gemeinsamen Abenteuern im gestaltenreichen Wunderland zeitgenössischer Jazzimprovisation zusammen. Hier experimentiert das Pablo Held Trio mit der Spontaneität langer, intuitiver Strecken des Ensemblespiels ebenso wie mit Transformationen thematischer Vorgaben, ja sogar mit neuen Wegen der freien Interpretation klassischer Werke. Auf jeden Fall birgt eine Begegnung mit der Musik von Held, Landfermann und Burgwinkel stets ein großes Potenzial an Spannung, Faszination und Überraschung.

22:00 Uhr

Nachrichten

22:05 Uhr

Musikszene

Dienstschluss! Und dann?
Orchestermusiker im (Un-)Ruhestand
Von Noemi Schneider

Herbeigesehnt oder befürchtet - eines Tages flattert angestellten Orchestermusikern der Rentenbescheid ins Haus. Das Dienstende ist für Musiker ein besonderer Lebenseinschnitt, denn Beruf und Berufung lassen sich kaum voneinander trennen. Die lebenslange Beschäftigung mit einem Instrument verhindert oftmals Gedanken an Alternativen. Deshalb hat das Dienstende - ob Frühberentung oder Pensionierung - manchmal gravierende Folgen für das Selbstwertgefühl eines Musikers. Andere aber atmen erleichtert auf und legen ihr Instrument für immer beiseite.

22:50 Uhr

Sport aktuell

Fußball Champions League, Halbfinal Rückspiel:
Real Madrid - FC Bayern München

Radsport - Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt

Tischtennis - Mannschafts-WM in Schweden

Tennis - ATP-Turnier in München

Basketball - Bundesliga, 34. Spieltag: Alba Berlin - ratiopharm Ulm

Am Mikrofon: Matthias Friebe

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Schöne Stimmen

Bassbariton Thomas Quasthoff
Am Mikrofon: Elisabeth Richter

Als Thomas Quasthoff 1988 den Münchner ARD Musikwettbewerb gewann, überschlug sich die Presse mit Lob. Die Süddeutsche Zeitung rühmte den Bassbariton besonders für die Eindringlichkeit seines Singens: „Ernst wie sein Humor teilen sich mit, als sei Singen das Einfachste von der Welt. Zwischen Emotion, Intelligenz und vokalen Fähigkeiten gibt es keine Brüche.“ Hinzu kommen ein besonders warmes, sonores und ausgewogenes Timbre, sowie eine charismatische Künstlerpersönlichkeit. Die Eltern des am 9. November 1959 in Hildesheim mit einer Contergan-Schädigung geborenen Sängers ermöglichten ihm trotz vieler Widerstände privaten Gesangsunterricht. Dennoch studierte Thomas Quasthoff zunächst Jura und arbeitete als Sprecher beim NDR. Seine Gesangskarriere entwickelte sich explosionsartig nach dem Gewinn des ARD-Wettbewerbs mit einem Fokus auf Lied- und Oratorien-Gesang, mit gelegentlichen Ausflügen auf die Opernbühne und in den Jazz.
2012 beendete der Künstler aus gesundheitlichen Gründen seine sängerische Laufbahn. Er ist jedoch weiter dem Gesang verbunden. Seit 2004 hat Quasthoff eine Professur an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin, wo er sich engagiert dem Sänger-Nachwuchs widmet. 2009 gründete er den zweijährig stattfindenden Wettbewerb ,Das Lied - International Song Competition’.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Die Musiker der Taschenphilharmonie München mit ihren Instrumenten und ihrem Dirigenten Peter Stangel. (Sony/Samy Hart)
Beethoven im TaschenformatTemperament und Spielfreude
Die neue Platte 27.05.2018 | 09:10 Uhr

Die Taschenphilharmonie München hat unter ihrem Dirigenten Peter Stangel alle neun Sinfonien von Ludwig van Beethoven eingespielt, reduziert auf eine Kammermusik-Fassung. Ein wagemutiges Experiment - das sich aber gelohnt hat. Mit kleinen Abstrichen.

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