Freitag, 15.12.2017

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 03.12.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Zeitreisen vor wechselnder Kulisse
Eine Lange Nacht über die Transsibirische Eisenbahn
Von Christian Blees
Regie: Rita Höhne

Seit über 100 Jahren zieht die Transsibirische Eisenbahn Reisende aus aller Welt in ihren Bann - wie etwa den Polarforscher Fridtjof Nansen, den Schauspieler Hardy Krüger oder den Schriftsteller Paul Theroux. Der Durchbruch für den Bau der über 9000 Kilometer langen Verbindung zwischen Moskau und Wladiwostok erfolgte Ende 1892 auf Drängen des Unternehmers und damaligen russischen Finanzministers Sergej Witte. Um die einheimische Wirtschaft anzukurbeln und die Industrialisierung voranzutreiben, regte er seinerzeit mit Erfolg die Gründung des Komitees der Sibirischen Eisenbahn an. In dessen Auftrag waren später zu Spitzenzeiten über 100000 Arbeiter gleichzeitig mit dem Bau der Bahntrasse beschäftigt. Mit Inbetriebnahme der Amurbrücke bei Chabarowsk konnte am 18. Oktober 1916 schließlich die Vollendung der Strecke gefeiert werden. Ein Jahrhundert später sucht diese ‚Lange Nacht‘, die Faszination Transsib zu ergründen.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Heidelberger Künstlerinnenpreis 2017

Ying Wang
LTD 1

Alban Berg
Violinkonzert

Lena Neudauer, Violine
Philharmonisches Orchester Heidelberg
Leitung: Elias Grandy

Aufnahme vom 22.2.2017 aus der Stadthalle Heidelberg

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

French Cello Sonatas (Vol. 2)

Camille Saint-Saëns
Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 F-Dur, op. 123

Gabriel Fauré
3 Romances sans paroles für Klavier, op. 17. Bearbeitung für Violoncello und Klavier

Julian Steckel, Cello
Paul Rivinius, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Paragraf 219a - Warum das Parlament auch ohne Regierung handeln sollte

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Unbekannt
'Aspiciens a longe. In I Nocturno'. Responsorium
Ensemble Officium
Leitung: Wilfried Rombach

Johann Crüger
'Nun komm, der Heiden Heiland'. Liedsatz zu Weihnachten
Daniel Jin-Kyu Noack, Knabensopran
Staats- und Domchor Berlin
Lautten Compagney
Leitung: Kai-Uwe Jirka

Georg Philipp Telemann
'Vor des lichten Tages Schein'. Kantate am 1. Advent für Singstimme und Instrumentalensemble, TWV 1:1483
La Gioconda

Johann Sebastian Bach
'Nun komm, der Heiden Heiland'. Kantate zum 1. Adventssonntag für Soli, Chor, Streicher und Basso continuo, BWV 61
Gerd Türk, Tenor
Manuel Walser, Bass
María Cristina Kiehr, Sopran
Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Leitung: Rudolf Lutz

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sonate für Orgel c-Moll, op. 65 Nr. 2
Matthias Jacob, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Kunst aus der Diaspora - Syrische Exil-Künstler treffen sich in Beirut

Aggressoren vor Gericht. Interview mit dem Völkerrechtler Claus Kreß

"Unsere Wurzeln, unser Erbe": Sprache. Der Germanist Karl-Heinz Göttert

Die Medien und die AfD. Interview mit dem Medienwissenschaftler Bernd Gäbler

Am Mikrofon: Michael Köhler

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
"Töne des Glaubens: Die Hochschule für Kirchenmusik der Diözese Rottenburg-Stuttgart"
Von Andreas Brauns
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Christiaan Barnard gelingt die erste Transplantation eines menschlichen Herzens

09:10 Uhr

Die neue Platte

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Gastfreundschaft - ein Kulturerbe der Menschheit
Von Marleen Stoessel

Willkommenskultur lautet das Wort, das uns seit der zahlreichen Ankunft der Flüchtlinge begleitet und dessen Inhalt sich wie eine neue, keineswegs selbstverständliche Errungenschaft im sozialen Miteinander präsentiert. Dabei ist es zunächst nur ein anderer Ausdruck für Gastfreundschaft, die eines der ältesten menschlichen Kulturgüter überhaupt darstellt, da sie unser Verhältnis zum Fremden und unseren Umgang mit dem / den Fremden regelt. An Beispielen aus Religion, Mythos, Kulturgeschichte und Literatur beleuchtet Marleen Stoessel die philosophischen, menschenrechtlichen, konfliktreichen und oft auch tragischen Aspekte dieses uralten, zumeist ungeschriebenen Gesetzes, dessen Aktualität im Zuge der Globalisierung ungebrochen ist, ja wächst.

Marleen Stoessel lebt als freie Autorin, Essayistin und Kulturpublizistin in Berlin. Sie veröffentlichte zuletzt den kulturgeschichtlichen Essay ,Lob des Lachens. Eine Schelmengeschichte des Humors’ (2008/2015).

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Kirche St. Cosmas und Damian Zum Markte in Goslar
Predigt: Propst Thomas Gunkel
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamts

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Klangwelten der Wüste
Die Oasenlandschaften im Süden Tunesiens
Bettina Köster, live Studio

Zwischen Dorffest und Wallfahrt
Das Musikmuseum im baskischen Städtchen Altzibar

Retten, was zu retten ist
Der Wiederaufbau des Barockschlosses von Zerbst

Refugium für Kunst und Künstler
Am Tuussula-See nördlich von Helsinki

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Kunsthistoriker und Museumsleiter Paul Spies im Gespräch mit Marietta Schwarz

Er leitete sieben Jahre das Amsterdam Museum und machte es zu einem der innovativsten Stadtmuseen Europas. Seit einem Jahr ist der Holländer Paul Spies Chef des Märkischen Museums in Berlin und zugleich Chefkurator im Humboldt Forum. Wo schlummern die Potentiale von Stadtmuseen und wie verhindert man, dass sie von großen Museen kannibalisiert werden?
Für den 1960 geborenen Kunsthistoriker Paul Spies liegt der Schlüssel zum Erfolg eines Museums in der publikumsbezogenen Arbeit. Das Märkische Museum hält er für ein Juwel. Das Haus fristete allerdings lange Zeit ein Schattendasein und reiht sich damit in die lange Liste von Stadtmuseen ein, denen es häufig nicht gelingt, große Besucherströme anzuziehen. Muss das so sein? Und schafft man sich nicht durch eine Dauerausstellung im Humboldt-Forum über die ,Welt. Stadt. Berlin‘ eine zusätzliche Konkurrenz? Paul Spies’ Rezept lautet ungefähr so: Nicht auf Objekte setzen, sondern auf Erzählungen. Ein Gespräch über Stadtgeschichte(n) und passende Museumskonzepte und die Frage, wie man Städte liest.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Tim Schauen

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Irmgard Keun: Das Werk

Gesamtwerk der Autorin in einer kommentierten Neuausgabe
(Wallstein Verlag, Göttingen)
Ein Beitrag von Eva Pfister

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Tante Emma 2.0
Wie der Einzelhandel mehr verkaufen will
Am Mikrofon: Manfred Kloiber

Unter der Konkurrenz der großen Online-Händler haben Supermärkte genauso schwer gelitten wie das Fachgeschäft in der Innenstadt. Jetzt rüsten auch die Kleinen nach: Im Supermarkt oder in der Modeboutique werden Daten über die Kunden und ihre Konsumgewohnheiten erhoben. Von der Rabattkarte über Bluetooth-Sender bis hin zum aufwendigen Bilderkennungssystem - das technische Arsenal wird immer ausgefeilter, um die Kundschaft zum Kauf zu bewegen. Am Ende sogar mit individuell errechneten Preisen. Moderator Manfred Kloiber nimmt Sie mit in einen Mustersupermarkt bei Ulm, in dem solche Technologien erprobt werden.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

„Viele Fragen zur NS-Raubkunst werden wir niemals klären können“
Bernhard Maaz, Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, im Gespräch

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Was ist ein Ensemble-Theater? Diskussion an der Akademie der Künste in Berlin

"Die Zofen" - Samuel Finzi und Wolfram Koch in Jean Genets Klassen-Klassiker

"Helden unserer Zeit?" - Eine Tagung an der Evangelischen Akademie Tutzing. Der Kultursoziologe Ulrich Bröckling im Gespräch

Pionierin der geometrischen Abstraktion - Ausstellung von Carmen Herrera im Düsseldorfer K20

Kunst aus der Diaspora - Syrische Exil-Künstler treffen sich in Beirut

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Kampf um Vorherrschaft - das Spannungsfeld zwischen Iran und Saudi-Arabien

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 14. Spieltag:
Hertha BSC - Eintracht Frankfurt
VfL Wolfsburg - Borussia Mönchengladbach

Fußball - 2. Liga, 16. Spieltag:
SV Darmstadt 98 - Jahn Regensburg
Dynamo Dresden - Erzgebirge Aue
VfL Bochum - 1. FC Union Berlin

Fußball - Sozial engagierter Fußballclub im Libanon

Handball-WM Frauen: Südkorea - Deutschland
Handball - Bundesliga: GWD Minden - SG Flensburg-Handewitt

Biathlon-Weltcup in Östersund
Rodeln - Weltcup in Altenberg
Ski nordisch - Weltcup in Lillehammer
Skispringen - Weltcup in Nischni Tagil
Wintersport - Skihallen: Wie sehr werden sie überhaupt genutzt?

Doping - Vor der IOC-Entscheidung in Sachen Russland

Diskriminierung - Antiziganismus im Sport

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Drifting Away - Von Schlaf und Traum
„Alles schläft, einsam wacht"
Eine kleine Kulturgeschichte der Schlaflosigkeit
Von Rolf Cantzen
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: Dlf 2017

Wenn der Schlaf der Bruder des Todes ist, so wie in einem Bach-Choral, dann bestehen zwischen Schlaflosigkeit und Leben ähnlich enge Beziehungen: Wer nicht schläft, lebt und kann etwas erleben: Diffuse halbschlafende oder hellwache Gedanken. Die Schlaflosigkeit weckt Lebensgeister, allerdings nur, wenn sie nicht wieder schlafen geschickt werden durch Pharmazeutika oder psychotherapeutische Selbstbehandlungen. Wer schläft, sündigt nicht. Wer sich schlaflos mit sich selbst beschäftigt, meistens schon: Querschießende Gedanken und irritierende Sehnsüchte inspirieren den einsamen Wachen. Dichter und Denker schätzen das. Sie leugnen die nächtliche Regenerationsverpflichtung. Manche verachten sogar die guten Schläfer, die tief und erholsam schlafen.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Festival Alte Musik Knechtsteden 2017
Luther und die Chori Musici
Johann Calvisius, Johann Hermann Schein, Johann Bach, Johann Sebastian Bach u.a.:
Motetten als Teil eines protestantischen Bildungskonzepts

Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert (Continuo-Gruppe)
Leitung: Hermann Max
Aufnahme vom 23.9.2017 aus der Klosterbasilika Knechtsteden

Am Mikrofon: Helga Heyder-Späth

‚Macht - Musik‘, so lautete in diesem Jahr das Motto beim Festival Alte Musik in Knechtsteden, das diesmal in einem Rundumschlag von Europa nach China sowie auf den Reformator Martin Luther schaute. Die Auswirkungen von Luthers Ideen auf den Schulunterricht des 16. bis 18. Jahrhunderts nahm Hermann Max mit seiner Rheinischen Kantorei und der Continuo-Gruppe seines Orchesters Das Kleine Konzert im Abschlusskonzert in den Blick. Mit Motetten von Johann Sebastian Bach, seinen Vorläufern und Nachfolgern präsentierten sie ein Repertoire, das im protestantischen Umfeld lange zum pädagogischen Alltag gehörte. Immerhin war nicht nur im lutherischen Leipzig, Bachs Wirkungsort, der Kantor zugleich Lehrer und Leiter der Schulchöre, der ‚Chori musici‘ . Sondern auch die Gegenreformation nutzte, wie in Werken von Giacomo Carissimi, die Macht der Musik. Und schon Luther war davon überzeugt, dass die Menschen durch die Musik nicht nur „geduldiger und sanfter” werden, sondern auch „einsichtiger”. Sicher hat er da gern empfohlen: „Macht Musik!”

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Sportgespräch mit Hajo Seppelt und Richard Mc Laren zum Thema Doping in Russland:
"Was mich enttäuscht, ist ihr fortwährendes Leugnen"

Die Fragen stellt Marina Schweizer

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Mit einem Feuerwerk wird am 21.10.2017 das 175-jährige Jubiläum der Walhalla bei Donaustauf (Bayern) gefeiert.  (dpa, Armin Weigel)
Das letzte MalDie Kunst des Abschiednehmens
Lebenszeit 15.12.2017 | 10:10 Uhr

In zwei Wochen feiern wir Silvester und nehmen damit Abschied vom Jahr 2017. Nur sehr selten begehen wir solch einen Moment des Abschiednehmens so bewusst wie am Jahresende. Das Zelebrieren des letzten Mals kann schön oder sogar lustig sein - aber auch sehr schmerzhaft und traurig.

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