Montag, 28.05.2018
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 04.02.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Kaufleute, Missionare, Soldaten
Die Lange Nacht der China-Deutschen
Von Martina Bölck und Hilke Veth
Regie: Rita Höhne

Tausende von Deutschen reisen jährlich nach China. Wir kaufen Waren made in China, gehen chinesisch essen und sehen immer mehr Chinesen auf den Straßen unserer Städte. Und doch bleibt die Volksrepublik für die meisten von uns ein fernes Land, dessen neue weltpolitische Rolle wir mit Skepsis zur Kenntnis nehmen. Die wenigsten wissen, dass sich schon seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Deutsche - allein oder mit ihren Familien - nach China aufmachten: geachtete Kaufleute und dubiose Militärberater, Kolonialherren und Kenner der chinesischen Kultur, Gelehrte, Missionare, Krankenschwestern, Nazis und jüdische Flüchtlinge. Von ihnen wollen wir in dieser ,Langen Nacht’ erzählen - und erzählen lassen. Zu Wort kommen China-Deutsche mit ihren Aufzeichnungen sowie Zeitzeugen, die in China geboren wurden und dort ihre Kindheit verbrachten - ein Kaleidoskop von Stimmen, das die wechselvolle Geschichte der Deutschen in China, die vorläufig nach dem Zweiten Weltkrieg und der Gründung der Volksrepublik endete, lebendig werden lässt.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Österreichischer Barock

Violin-Sonaten aus der Handschrift XIV 726 des Wiener Minoritenkonvents
Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Rupert Ignaz Mayr und Giovanni Buonaventura Viviani

Ars Antiqua Austria:
Gunnar Letzbor, Violine und Leitung
Erich Traxler, Cembalo, Orgel
Hubert Hoffmann, Laute
Jan Krigovsky, Violone

Aufnahme vom 20.7.2016 aus dem Residenzschloss Ludwigsburg

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Ralph Vaughan Williams - Orchesterwerke

Ralph Vaughan Williams
Ouvertüre aus: 'The Poisoned Kiss'. Oper in 3 Akten

'Bucolic Suite' für Orchester

'Fantasia on Sussex Folk tunes' für Violoncello und Orchester

Martin Rummel, Violoncello
Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
Leitung: Karl-Heinz Steffens

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Olympische Winterspiele: Die Taschenspielertricks des IOC

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Giovanni Pierluigi da Palestrina
'Tu es pastor ovium'. Motette für 5 Stimmen
Chor der Sixtinischen Kapelle
Leitung: Massimo Palombella

Heinrich Schütz
'Sammlet zuvor das Unkraut', op. 11 Nr. 8, SWV 376
Der Norddeutsche Singkreis
Leitung: Gottfried Wolters

Nikolaus Bruhns
'Mein Herz ist bereit'. Geistliches Konzert für Bass, Violine und Basso continuo
Peter Kooij, Bass
Ensemble CordArte

Johann Michael Bach
'Ach, bleib bei uns, Herr Jesu Christ'. Kantate für 4 Singstimmen, Streicher und Basso continuo
Rheinische Kantorei
Musica Antiqua Köln
Leitung: Reinhard Goebel

Georg Druschetzky
Messe für Soli, Chor, Bläser und Orgel B-Dur
Johannette Zomer, Sopran
Britta Schwarz, Alt
Guy de Mey, Tenor
Cornelius Hauptmann, Bass
Arsys Bourgogne
Ensemble Zefiro
Leitung: Pierre Cao

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Ocean Liners: Speed and Style im V&A-Museum London

SPD: Kultureller Generationenwechsel nötig - Jöran Klatt vom Göttinger Institut für Demokratieforschung im Gespräch

Equilibrium: Deutschland mit und ohne Mauer. Ein Interview mit dem Lyriker Durs Grünbein

Olympia zwischen Wert und Marktwert. Der Publizist Klaus Zeyringer im Gespräch

Denk ich an Deutschland: der Musiker Till Brönner

Am Mikrofon: Birgid Becker

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Wo ich gehe - du! Zur Bedeutung und Aktualität des Philosophen Martin Buber
Von Pfarrer Dietrich Heyde
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 75 Jahren: Bertolt Brechts Stück "Der gute Mensch von Sezuan" wird in Zürich uraufgeführt

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Fortschritt als Versprechen
Von Markus Metz und Georg Seeßlen

Schlimmer als der Untergang der Welt ist eine Welt, in der es keinen Fortschritt mehr gibt. Fortschritt war für die Menschen immer schon eine zweischneidige Angelegenheit. Fortschritt bedeutete Verbesserungen, Verschönerungen, Erleichterungen, sogar Erlösungen, aber zugleich war Fortschritt auch eine Drohung. Wie leicht ist es doch, vom Fortschritt abgehängt zu werden, mit dem Fortschritt nicht Schritt halten zu können. Im Fortschritt ist es immer nur ein kleiner Schritt vom großen Versprechen zur großen Kränkung.
Wie ist diese Fortschrittsidee entstanden? Und wie konnte es geschehen, dass sich dieser ideologische Begriff immer mehr vom philosophischen Begriff des Werdens entfernte, bis er schließlich in unserer Gegenwart das exakte Gegenteil meint: Das Werden der Menschen und der Menschlichkeit behindert den Fortschritt.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche „Zur Heiligen Familie“ in Karlstadt
Predigt: Pfarrer Simon Mayer
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Wildes Wandern
Die Westküste Cornwalls

Taufen statt versichern
Autosegnung in Bolivien

Hier läuft der König Ludwig
Sportliches Oberammergau

Galapagos des Nordens
Die Haida Gwaii - Inseln vor der Westküste Kanadas

Festung mit Kaffee und Apfelkuchen
Die Zitadelle Bourtange in den Niederlanden

Am Mikorfon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Kunsthistorikerin und Buchautorin Andrea Wulf im Gespräch mit Marietta Schwarz

„Die gute Ausrede, wenn man ein Buch über einen Entdecker schreibt, ist, dass man seinen Fußstapfen folgen muss“, sagt die Kunsthistorikerin und Buchautorin Andrea Wulf. Doch nicht erst seit ihrem Weltbestseller ,Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur’ ist sie Weltreisende auf Recherchetouren.
Andrea Wulf wuchs in Indien als Kind von Entwicklungshelfern auf, studierte Design-Geschichte in London, wo sie seit mehr als 20 Jahren lebt. Ihr Interesse am Verhältnis des Menschen zur Natur, der Entwicklung von Kulturlandschaft und Gardening schlägt sich in vielen preisgekrönten Büchern und unzähligen Artikeln nieder. Ihre Humboldt-Biografie erschien in Dutzenden Ländern und bescherte ihr den weltweiten Durchbruch als Autorin.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Das Magazin
Neues aus der Szene
Am Mikrofon: Fabian Elsäßer

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Péter Nádas: „Aufleuchtende Details“
Memoiren eines Erzählers
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh
(Rowohlt Verlag, Reinbek)
Ein Beitrag von Angela Gutzeit

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Wer wagt, verliert.
Whistleblower im Labor
Von Christine Westerhaus

Whistleblower sind selten Helden. Sie decken Missstände auf, ohne Rücksicht auf die eigene Karriere, Gesundheit oder Freundschaften. Der Einsatz ist hoch, der Nutzen für die Allgemeinheit vor allem dort unschätzbar, wo andere Kontrollinstanzen versagen. Mit Edward Snowden haben Whistleblower noch einmal an Ansehen gewonnen. Doch was hat es ihnen gebracht?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Selfiegesellschaft ohne Selbsterkenntnis
Literaturwissenschaftler Roberto Simanowski im Gespräch

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Bühne frei! In Augsburg findet die deutsche Erstaufführung von Rufus Wainwrights „Prima donna“ statt

Kunst im Büßergewand - Sollten Kunstwerke von #MeToo-Beschuldigten verboten werden?
Kunsthistoriker und Museumsdirektor Tobia Bezzola im Gespräch

Kulturgenuss bald gratis? Das Berliner Humboldt-Forum und die Debatte um freien Eintritt in deutsche Museen

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Ein Bahnprojekt droht zu entgleisen - Stuttgart 21

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 21. Spieltag:
FC Augsburg - Eintracht Frankfurt
Hamburger SV - Hannover 96

Fußball - 2. Liga, 21. Spieltag:
Eintracht Braunschweig - 1. FC Kaiserslautern
Dynamo Dresden - VfL Bochum
SV Darmstadt 98 - MSV Duisburg

Fußball - Vor der Entscheidung: Konfliktlinie zur 50+1-Regelung in der Bundesliga

Basketball - Bundesliga: ALBA Berlin - Brose Bamberg

Skispringen - Weltcup in Willingen
Ski Alpin - Weltcup der Frauen in Garmisch: Abfahrt

Olympia 2018 - Russische AthltetInnen in Pyeongchang: Interview mit Friedhelm-Julius Beucher
Olympia 2018 - Südkoreas Olympiateam erfolgreich dank Einbürgerungen? Beispiel Eishockey

Hallenhockey-WM - Hat Indoor-Hockey eine Zukunft?

Tennis - Davis-Cup: Australien - Deutschland

Ball des Sports in Wiesbaden

NFL - Super Bowl: Höhepunkt eines schweren Jahrs für die NFL

Am Mikrofon: Marina Schweizer

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Made in Mayo
Insekten essen
Von Michael Arntz
Regie: Fabian von Freier
Produktion: Dlf 2018

In vielen Teilen der Welt gehören Insekten zum Speiseplan. Rund zwei Milliarden Menschen verzehren ganz selbstverständlich Ameisen, Maden und Grashüpfer. Die Krabbler werden gegrillt, gekocht oder sogar roh gegessen. Gesund sind sie auch, weil sie reich an Proteinen und zugleich fettarm sind. So könnten sie, als Alternative zum Fleisch, helfen, die Eiweißversorgung der Zukunft zu sichern. Im Westen allerdings löst schon der Gedanke an Würmer und Maden Ekel aus, vom genussvollen Verzehr ganz zu schweigen. Aber es gibt Pioniere. Eine Schweizer Supermarktkette bietet Burger und Bällchen aus Mehlwürmern an. Und auch in Deutschland preisen mutige Gastronomen Insekten als Delikatesse an - gezüchtet ohne Einsatz von Hormonen, Pestiziden und Antibiotika. Besser essen mit Insekten: Schmaus oder Graus?

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Charles Ives
'Robert Browning'. Ouvertüre für Orchester

Bernd Alois Zimmermann
'Nobody knows de trouble I see'. Konzert für Trompete in C und Orchester

Dmitrij Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 6 h-Moll

Håkan Hardenberger, Trompete
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Ingo Metzmacher

Aufnahme vom 28.1.2018 aus der Philharmonie Berlin

Am Mikrofon: Johannes Jansen

Ein amerikanischer Komponist und Geschäftsmann begegnet durch ein englischsprachiges Poem der Gedankenwelt eines alpenländischen Mystikers der Renaissance. Ein deutscher Komponist der Nachkriegszeit setzt mit der Bearbeitung eines afro-amerikanischen Spirituals ein Zeichen gegen Rassismus. Ein sowjetrussischer Komponist erlebt von Ferne, wie sein Stern an der Ostküste der USA aufgeht, während ihm in der Heimat die Kaltstellung droht. In Werken von Charles Ives, Bernd Alois Zimmermann und Dmitrij Schostakowitsch erkunden Ingo Metzmacher und das Deutsche Symphonie-Orchester fremd-vertraute Wege europäisch-amerikanischer Musikbeziehungen im 20. Jahrhundert.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Demonstration in Bamberg gegen das geplante neue Polizeiaufgabengesetz in Bayern (imago stock&people)
Vorbildlich oder fatal? Mehr Macht für Bayerns Polizisten
Kontrovers 28.05.2018 | 10:10 Uhr

Das neue Polizeigesetz in Bayern wird Leben retten und Menschen schützen. Davon gibt sich Ministerpräsident Markus Söder überzeugt. Die neuen Regeln verschaffen den Beamten im Freistaat neue, tiefgreifende Befugnisse. Wo aber die Regierung in München mehr Sicherheit verspricht, befürchten Gegner Überwachung und Überreaktionen.

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