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Seit 13:30 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Montag, 05.06.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

00:05 Fazit

Kultur vom Tage
(Wdh.)

01:00 Nachrichten 

01:05 Alte Musik 

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2016

Via Crucis - Vom Wiegenlied zur Totenklage
Traditionelle korsische Gesänge und geistliche Musik des Rinascimento und des Barock

Céline Scheen, Sopran
Vincenzo Capezzuto, Altus

Vokalensemble 'Barbara Furtuna'

Doron Sherwin, Zink
Veronika Skuplik, Violine
Eero Palviainen, Laute, Gitarre
Margit Übellacker, Psalterion
Sergey Saprychev, Perkussion
Rodney Prada, Viola da gamba
Simen van Mechelen, Posaune
Haru Kitamika, Cembalo, Orgel

L'Arpeggiata
Gesamtleitung und Theorbe: Christina Pluhar

Aufnahme vom 14.5.16 aus dem Forum am Schlosspark

02:00 Nachrichten 

02:05 Sternzeit 

02:07 Sinfonische Musik 

Musikfest Bremen 2016

Frédéric Chopin
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 e-Moll, op. 11
Nelson Goerner, Klavier
Europa Galante
Leitung: Fabio Biondi

Aufnahme vom 20.8.16 aus dem Konzerthaus "Glocke"

03:05 Klaviermusik

Beethovenfest 2016

Frédéric Chopin
24 Préludes, op. 28

Salvatore Sciarrino
Sonate für Klavier Nr. 2

Filippo Gorini, Klavier
Aufnahme vom 21.9.16 aus dem Collegium Leoninum, Bonn

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Kammermusik 

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2016

Johannes Brahms
Sonate f-Moll für Klarinette und Klavier, op. 120. Nr. 1

Robert Schumann
Fantasiestücke für Klarinette und Klavier, op. 37

Johannes Brahms
Sonate Es-Dur für Klarinette und Klavier, op. 120 Nr. 2

Lorenzo Coppola, Klarinette
Andreas Staier, Hammerflügel

Aufnahme vom 11.5.16 im Ordenssaal des Residenzschlosses

05:00 Nachrichten 

05:05 Kammermusik 

Rheingau Musik Festival 2016

Dmitri Schostakowitsch
Trio für Violine, Violoncello und Klavier nr. 2 e-Moll, op. 67

Maurice Ravel
Trio für Violine, Violoncello und Klavier a-Moll

Raphaelle Moreau, Violine
Edgar Moreau, Violoncello
Pierre-Yves Hodique, Klavier

Aufnahme vom 29.6.16 im Fürst-von-Metternich-Saal auf Schloss Johnnisberg

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Geistliche Musik

Johann Sebastian Bach
'Erhöhtes Fleisch und Blut'. Kantate am zweiten Pfingstfesttag für Soli, Chor und Orchester, BWV 173
Lisa Larsson, Sopran
Elisabeth von Magnus, Alt
Gerd Türk, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

Justin Heinrich Knecht
'Komm, heiliger Geist, Here Gott". Choralbearbeitung
Franz Raml, Orgel

Wilhelm Friedemann Bach
'Dies ist der Tag'. Sinfonia und Kantate zu Pfingsten (F 85) für Soli, Chor und Orchester
Barbara Schlick, Sopran
Wilfried Jochens, Tenor
Claudia Schubert, Alt
Stephan Schreckenberger, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Von der Übergangslösung zum Dauerlager? Cittaducale, das Kunstlager für die Schätze aus Amatrice

Klima und Politik - Ein Interview mit dem Wissenschaftssoziologen Peter Weingart

Heimat - ein Seelenort. Ein Interview mit dem Regisseur Edgar Reitz

Erinnern nicht gewünscht - Zum Jahrestag der parlamentarischen Befreiung in Polen

Wahlen in Großbritannien - Ein Interview mit dem Historiker Dominik Geppert

Denk ich an Deutschland: der Präsident des Goethe-Instituts Klaus-Dieter Lehmann

Am Mikrofon: Benedikt Schulz

07:30 Nachrichten 

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Tag für Tag

Aus Religion und Gesellschaft
"Den Himmel auf Erden anzetteln" - Der Schweizer Pfarrer und Poet Kurt Marti
Von Burkhard Reinartz

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: Der Roman "Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Marquez erscheint

09:10 Uhr

Die neue Platte

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Patina - die Zukunft der Endlichkeit
Von Thomas Palzer

Wenn in einer Gesellschaft der Markt im Mittelpunkt steht, geht es nicht mehr um den Gebrauchswert der Dinge, sondern um deren Erwerb. Aus diesem Grund hat sich die Konsumgesellschaft zur Wegwerf- und Vermüllungsgesellschaft gewandelt. Ihr melancholisches Antidot ist die Patina, in der sich das Bedauern über diesen Skandal ausdrückt. Patina träumt vom lebenslangen Gebrauch über Generationen hinweg und opponiert so gegen die Vergottung des Neuen, dessen einzige Qualität im Verlust besteht: dem Verlust des Alten. Darin finden wir die geheime Botschaft der Patina, die natürlich ihrerseits längst in den Markt eingepreist ist.
Versteht man unter Konsum nicht den Erwerb, sondern - im zutreffenden Sinn - den Verbrauch bzw. Verzehr von Gütern, dann sind die Verhältnisse, in denen wir leben, gerade nicht die einer Konsumgesellschaft, weil eine solche den Gebrauchswert ihrer Produkte respektieren und bewahren würde, statt sie als Müll zu entsorgen. Mit der Patina wird daran erinnert, dass es einmal eine Welt gegeben hat, deren Konsumgüter nicht auf Anhieb zu potenziellem Müll degeneriert sind - und daran, dass unsere Zukunft, wenn überhaupt, in genau dieser Vergangenheit liegt.
Thomas Palzer, geboren 1956, studierte Philosophie und Germanistik in München und Wien. Er ist Autor, Essayist, Journalist, Schriftsteller, Filmemacher und Hörfunksprecher. Zuletzt erschien 2014 bei Ars Vivendi sein Roman ‚Nachtwärts‘.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Zum Christusfest im Rahmen des Luther-Jubiläums eine Übertragung aus der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz
Predigt: Pfarrerin Barbara Rudolph
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Freistil

Rudelheulen
Ein wölfisches Gutachten
Von Ulrike Klausmann
Regie: Susanne Krings
Produktion: DLF 2014

Hätten Wölfe einen Menschenbeauftragten, würde er vermutlich ein Gutachten über das alljährliche Rudelheulen der menschlichen Zweibeiner im niedersächsischen Dörverden in Auftrag geben. Handelt es sich dabei um eine Falle - raffinierter als die Wolfsgruben, die der Homo sapiens vor nicht allzu langer Zeit noch auszuheben pflegte? Dagegen spricht, dass die Menschen in Deutschland den Wolf unter Naturschutz gestellt haben. Das Verhältnis vom Menschen zum Wolf hat sich verändert und scheint eine aus wölfischer Sicht positive Wendung zu nehmen. Während sie früher den Wolf auszurotten versuchten, scheinen die Menschen ihn dort, wo sie ihn vertrieben haben, heute zu vermissen. Ist das rituelle Rudelheulen in Dörverden der Versuch, die Wölfe zur Rückkehr zu bewegen?

12:00 Uhr

Nachrichten

12:10 Uhr

Musik-Panorama

Mozartfest Würzburg 2016

Felix Mendelssohn-Bartholdy
Sonate für Klarinette und Klavier Es-Dur

Jörg Widmann
„Elf Humoresken“ für Klavier (Auswahl)

Wolfgang Amadeus Mozart
Klaviertrio Nr. 6 G-Dur, KV 564

Jörg Widmann, Klarinette
Andrej Bielow, Violine
Adrian Brendel, Violoncello
Kit Armstrong, Klavier

Aufnahme vom 22.6.16 aus dem Kaisersaal der Residenz Würzburg

Ein Gipfeltreffen für das Mozartfest: Mit Jörg Widmann und Kit Armstrong trafen sich die Artistes étoiles 2014 und 2016 auf dem Kaisersaal-Podium und traten in einen facettenreichen musikalischen Austausch. Mozart wurde zum Gravitationszentrum des Konzerts, doch ging der Blick weit über seine Zeit hinaus in eine europäische Musikwelt, in welcher der Dialog von Zeiten und Stilen zum wesentlichen Merkmal geworden ist. Im ‚Musik-Panorama‘ senden wir einen Ausschnitt des Programms.

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Kleines Konzert

Ernst Wilhelm Wolf
Quartett für 2 Violinen, Viola und Violoncello g-Moll, op. 3 Nr. 3
Pleyel Quartett Köln

Carl Philipp Emanuel Bach
Konzert für Cembalo und Orchester Es-Dur, Wq 43 Nr. 3 (H 473)
Andreas Staier
Freiburger Barockorchester
Leitung: Petra Müllejans

14:00 Uhr

Nachrichten

14:05 Uhr

Campus & Karriere

Das Bildungsmagazin

30 erfolgreiche Jahre und wie geht es jetzt weiter?
Das europäische Mobilitätsprogramm „Erasmus+“ und seine Herausforderungen

Auftaktsendung zu Themenschwerpunkt „Wir sind Europa“ im Juni
'Campus und Karriere' fragt: Wie fällt die Jubiläumsbilanz zu 30 Jahres Erasmus aus? Vor welchen Herausforderungen steht es? Wie kann es auch andere Zielgruppen erreichen und wie europäische Identität stiften?

Gesprächsgäste:
Patrick Wüstefeld, Jura-Student aus Bonn mit Auslandserfahrung an der Uni Breslau in Polen und Vorstandsmitglied von ESN (Erasmus Student Network)
Dr. Hanns Sylvester, Direkter der Nationagentur DAAD, die das Programm für den Hochschulbereich in Deutschland koordiniert und durchführt
Doris Klingenhagen, Referentin für Europäische Jugendpolitik bei der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland
Am Mikrofon: Kate Maleike

Beiträge:
30 Jahre Erasmus- eine Jubiläumscollage

Das gehört auf die Agenda
Auf der Erasmus-Jahrestagung an der Universität Heidelberg (1.-2.6.2017) wurde über die Weiterentwicklung des Programmes diskutiert

Alles begann 1987 mit einer Handvoll studentischer Pioniere, die durch Auslandssemester in Europa ihren Horizont erweitern sollten. Heute, 30 Jahre danach, wird Erasmus gern als eine der Erfolgsstorys der Europäischen Union bezeichnet. Inzwischen haben rund vier Millionen Studierende dieses Mobilitätsprogramm genutzt. Doch das Jubiläumsjahr fällt in eine Krisenzeit. Europa steht vor der Zerreißprobe, es gibt den Brexit. Wie kann Erasmus jetzt den europäischen Gedanken stärken? Und wie kann erreicht werden, dass diese Mobilität auch in anderen Bereichen, etwa der beruflichen Ausbildung, der Schule oder Jugendarbeit, genauso selbstverständlich erfolgt wie im Studium? Denn seit 2014 hat sich Erasmus um diese Bereiche erweitert, es heißt jetzt offiziell „Erasmus +“ und ist eine gemeinsames EU-Programm für Bildung, Jugend und Sport. Eine Zwischenevaluierung soll hier nun bald helfen.

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Pop

Corso-Spezial
Bildschirmsinfonien
Vom Sound der Computerspiele
Von Raphael Smarzoch

Die Zeiten, in denen 8-bit-Klänge Computerspiele prägten, sind schon lange vorbei. Mittlerweile bestimmen hochauflösende Orchesterproduktionen und Klangeffekte den Sound digitaler Spiele. Game-Musik ist von aufwendigen Hollywood-Soundtracks nicht mehr zu unterscheiden. Dennoch ist sie ganz anders. Im Gegensatz zum Film muss sie sich in Echtzeit an die Entscheidungen der Spieler anpassen. Das stellt Musiker vor die Herausforderung, adaptive Stücke zu entwickeln. Manche Games werden sogar selbst zum Instrument und machen den Spieler zum Komponisten.
Das 'Corso-Spezial' untersucht die Entwicklung der Computerspiel-Musik von alten Lo-Fi-Sinfonien bis zu interaktiven Hochglanz-Sounds und deren Einfluss auf aktuelle Pop-Experimente.

15:30 Uhr

@mediasres

Das Medienmagazin
Die Kirche und die Medien - was war, und was ist?

"Kirche muss auch bei Google stattfinden" Mediendirektor Ansgar Mayer im Gespräch

"So katholisch war das gar nicht" - Spiegel-Chef Klaus Brinkbäumer im Gespräch

60 Sekunden für Sabine Leutheusser-Schnarrenberger

Kreationismus und Bibeltreue - die Parallelwelt Evangelikale Medien

Am Mikrofon: Stefan Koldehoff

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben

Starke Stimmen
Ein Kritikergespräch mit Beate Tröger und Michael Braun über

Christine Lavant: Gedichte aus dem Nachlass
(Wallstein Verlag)

Dorothy Parker: Denn mein Herz ist frisch gebrochen. Gedichte
(Dörlemann)

Am Mikrofon: Insa Wilke

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Silberstreif am Himmel
Visionäre schrauben am Zeppelin mit Zukunft
Von Frank Grotelüschen

Das Jahr 1917 sollte für Zeppelins Luftschiffe das Jahr der Rekorde werden: Mit sechs Tagen in der Luft schaffte eines über der Ostsee den längsten Flug, kurz darauf ein anderes mit 7600 Metern über der Westfront den Höhenrekord und mit der Fahrt von Bulgarien nach Ostafrika eine legendäre Strecke. 100 Jahre später ist der Zeppelin immer noch nicht tot - auch wenn er zwischenzeitlich etliche Krisen meistern musste.
Es war eine der spektakulärsten Technologiepleiten der letzten Jahrzehnte: Die Macher vom „Cargolifter“ wollten ein riesiges Luftschiff bauen, das schwere Lasten zwischen Kontinenten befördert - und scheiterten grandios. Hunderte von Millionen wurden versenkt, die ehemalige Werfthalle dient heute als Freizeitpark. Doch die Träume von einem Revival sind nicht ausgeträumt: Mit einigem Erfolg betreibt die Friedrichshafener Firma „Zeppelin NT“ seit Jahren mehrere Luftschiffe, die Touristen für Rundflüge und Wissenschaftler für Expeditionen buchen können. Auch als Lastesel ist der Zeppelin wieder aktuell: 2016 gelang der Jungfernflug des britischen „Airlanders“, in Russland, Frankreich und den USA feilt man an ähnlichen Konzepten, unter anderem für das Militär. Dabei zeigen sich die Experten kreativ: Manche planen Zwitter aus Zeppelin und Flugzeug, andere wollen allen Ernstes als Trägergas wieder Wasserstoff statt Helium einsetzen. Welche Chancen haben all diese Konzepte? Was scheint realistisch, was ist Utopie?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Gewalt, Gericht, Gesellschaft - Kathrin Röggla über die "stücke2017" in Mülheim und die Theatralität von Tribunalen

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
MONDPARSIFAL ALPHA 1-8 (ERZMUTTERZ DER ABWEHRZ) - Jonathan Meese inszeniert die Uraufführung von Bernhard Langs Oper bei den Wiener Festwochen

This Ever New Self: Thoreau and his Journal - Eine New Yorker Ausstellung über das Tagebuch von Henry David Thoreau

Von der Übergangslösung zum Dauerlager? Cittaducale, das Kunstlager für die Schätze aus Amatrice

documenta-echo: Daniel Knorr

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Geschichte aktuell: Befreites Land - besetztes Land: Vor 50 Jahren: Der Sechs-Tage-Krieg

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Feiertag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Musikjournal

Das Klassik-Magazin

Tear down this Wall - Anti-Mauer Konzert der Dresdner Sinfoniker in Mexiko

Erstmals für Cello - Der Königin-Elisabeth-Wettbewerb 2017 in Brüssel

Deutsch-Tschechische Vergangenheitsbewältigung - Musical über Goebbels und Baarova in Pilsen

Uraufführung: Der Schuss 2-6-1967 - Musiktheater über Benno Ohnesorg und die Folgen in Berlin
Kollegengespräch mit Uwe Friedrich

Auslaufmodell Musikbibliothek? - Diskussion beim Bibliothekartag in Franfurt

Zum Abschluss der Edition sämtlicher Briefe Felix Mendelssohns
Gespräch mit dem Musikwissenschaftler Helmut Loos

Am Mikrofon: Christoph Vratz

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Musik-Panorama

Philipp Maintz
hängende gärten (UA)

Béla Bartók
Violinkonzert Nr. 2

Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 2 D-Dur

Leonidas Kavakos, Violine
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Christoph Eschenbach

Aufnahme vom 28.5.17 aus der Berliner Philharmonie
Am Mikrofon: Leonie Reineke

„… einerseits eine Anlage, in der man Pflanzen setzen, pflegen und wachsen sehen kann (gemeint ist: ‚Musik aus Musik‘ schreiben), andererseits ein Sehnsuchtsgarten, in dem es schön blühen, aber auch wuchern soll …“ - so heißt es in Alain Manesson-Mallets ‚Beschreibung des Universums‘ von 1683. Dieses gedankliche Bild schwebte Philipp Maintz beim Komponieren seines Orchesterstücks ‚hängende gärten‘ vor: Der Überlieferung nach ließ König Nebukadnezar II. die hängenden Gärten von Babylon für seine Frau bauen, die sich nach den Wäldern und Bergen ihrer Heimat sehnte.
Neben Werken von Johannes Brahms und Béla Bartók wird Maintz’ Komposition vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter der Leitung von Christoph Eschenbach uraufgeführt. „In meinem Stück“, so der Komponist, „lasse ich Formbestandteile in verschiedenen Tempi nach und nach ineinander wachsen: Es bilden sich richtige Schlingpflanzen …“.

22:00 Nachrichten 

22:50 Uhr

Sport aktuell

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Schöne Stimmen

Die Sopranistin Camilla Nylund
Von Dagmar Penzlin

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Protestierende Menschen laufen mit Plakaten in den Händen durch eine Straße. (Deutschlandradio / Peter B. Schumann)
Die IMPAEine Fabrik als Zufluchtsort im neoliberalen Argentinien
Das Feature 24.10.2017 | 19:15 Uhr

Mit dem Amtsantritt Mauricio Macris als argentinischer Staatspräsident hat im Dezember 2015 die erneute Rechtswende in Lateinamerika begonnen. Massenentlassungen, Inflation, unmäßige Preiserhöhungen bei der Energieversorgung sind die Folge. Was bedeutet das für die IMPA, die erste argentinische Fabrik unter Arbeiterkontrolle?

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