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Seit 18:40 Uhr Hintergrund

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 10.09.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Nichts ist erledigt
Eine Lange Nacht mit dem Künstler Klaus Staeck
Moderation: Rainer Burchardt
Regie: Monika Künzel

Er begann seine künstlerische Laufbahn mit Holzschnitten; doch bekannt, geliebt und gehasst wurde er für seine feinsinnigen zumeist ironisch-polemischen Plakate und Poster. Kritisiert wurde er von den 68ern, gehasst besonders von den konservativen Erben der Nach-Adenauerzeit, die ihn wegen der bis zur Kenntlichkeit entlarvenden Polemiken reihenweise vor Gericht brachten. Da waren sie bei dem Volljuristen, Grafiker, Verleger, Designer und ehemaligen Präsidenten der Akademie der Künste Professor Klaus Staeck gerade an den Richtigen geraten. Von den vielen Prozessen hat er bis heute keinen verloren. Mit seinen grafischen ‚Staeckbriefen‘ hat der Sozialdemokrat auch nicht die etablierte Politik der Ära Brandt/Schmidt verschont. Die ‚Lange Nacht’ beleuchtet das vielschichtige Leben dieses Künstlers, der im kommenden Jahr 80 Jahre alt wird.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Spannungen - Musik im Kraftwerk Heimbach 2016

Franz Schubert
Ouvertüre für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello in c-Moll, D 8

Claude Debussy
Ballade (bearbeitet für Horn und Harfe von Daniel Bourgue)

Wolfgang Amadeus Mozart
Quartett für Oboe, Violine, Viola und Violoncello F-Dur, KV 370

Ursula Mamlok
'Rhapsody' für Klarinette, Viola und Klavier

Lucas Macias Navarro, Oboe
Kristian Katzenberger, Horn
Sharon Kam, Klarinette
Jana Bouskova, Harfe
Aaron Pilsan, Klavier
Sophie Wang, Violine
Antje Weithaas, Violine
Florian Donderer, Violine
Elisabeth Kufferath, Violine
Maya Meron, Viola
Hanna Weinmeister, Viola
Gustav Rivinius, Violoncello
Gabriel Schwabe, Violoncello

Aufnahme vom 23.6.2016 aus dem Wasserkraftwerk Heimbach, Eifel

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Girolamo Abos
,Magnificat'. Für vierstimmigen Chor und Orchester

,Messa a due cori.' für Vokalsolisten, 2 Chöre und Orchester

Maïlys de Villoutreys, Sopran
Zoë Brown, Sopran
Myriam Arbouz, Alt
George Pooley, Tenor
Mauro Borgioni, Bass

Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Vincent Lübeck
'Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ'. Choralvariationen für Orgel e-Moll, Transposition d-Moll, LübWV 13
Joseph Kelemen, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Ihr, die ihr euch von Christo nennet'. Kantate am dreizehnten Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 164
Gillian Keith, Sopran
Nathalie Stutzmann, Alt
Christoph Genz, Tenor
Jonathan Brown, Bass
Monteverdi Choir
The English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Arvo Pärt
'Missa syllabica' für 4-stimmigen gemischten Chor (1977/1996)
Kaia Urb, Sopran
Vilve Hepner, Sopran
Evelin Saul, Alt
Mati Turi, Tenor
Tiit Kogerman, Tenor
Aarne Talvik, Bass
Estnischer Philharmonischer Kammerchor, Tallinn
Leitung: Tonu Kaljuste

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Reihe: Die Parteien und ihr Kulturprogramm V - Die Linke

Fördern Religionen Frieden oder schüren sie Konflikte? Zum interreligiösen Weltfriedenstreffen in Münster und Osnabrück ein Interview mit dem Religionswissenschaftler Michael Blume

An die Urnen: Politikverdrossenheit oder Repolitisierung? Zur Bundestagswahl ein Interview mit dem Politologen Wolfgang Merkel

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Nordkorea-Krise schwelt weiter - Ein Interview mit dem Korea-Experten Hanns W. Maull

Denk ich an Deutschland: Hans-Christian Ströbele, MdB-Die Grünen

Am Mikrofon: Benedikt Schulz

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Gesegnet mit feinsten Sensoren Hochsensible Menschen und ihr Glaube
Von Elena Griepentrog
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 30 Jahren: Karl-Heinz Köpcke verliest zum letzten Mal die "Tagesschau"

09:10 Uhr

Die neue Platte

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Sterben auf Augenhöhe
Tiere und Menschen im Krieg
Von Jean-Pierre Wils

Das Lamm symbolisiert Christus, der Fuchs die Schlauheit, der aristotelische Elefant die Keuschheit. In der Bildsprache des Glaubens, der Philosophie und der Kunst stoßen wir auf eine ganze Menagerie. Das Tier ist Träger von Bedeutungen und Charaktereigenschaften, aber als Tier ist es dem Menschen bloß zu- und untergeordnet. In den Kriegen des letzten Jahrhunderts ändert sich das - im Sterben der Tiere spiegelt sich das der Menschen. Nicht zuletzt im Angesicht ihres Todes wird die Bestialität des Krieges erfahren. Der Tod der Bienen wiederspiegelt die Auslöschung ganzer Gemeinschaften. Das Verenden der Pferde findet statt in einer Gewalttragödie, die Beteiligte ebenso wie Unbeteiligte trifft. Im Auge der dahinsiechenden Kreatur enträtselt der Soldat sein bevorstehendes Schicksal. Nun wird gestorben auf Augenhöhe.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der St. Jakobskirche in Frankfurt-Bockenheim
Predigt: Pfarrer Rüdiger Kohl
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Heiko Maas, SPD, Bundesjustizminister

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Salta, die Schöne
Bei den Maskenschnitzern in den argentinischen Anden

Urlaub im Ruderboot
Auf Flüssen und Kanälen durch den Westen Englands

Aus der Vogelperspektive
Segelfliegen über dem Bergischen Land

Blauer geht's nicht
Der Lago di Tenno im Trentino

Das rote Gold der Mancha
Safran-Ernte in Kastilien

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Der Fotograf Wolfgang Tillmans im Gespräch mit Tanja Runow

Mit Bildern aus seinem nächsten Umfeld, aus der Rave- und Schwulenszene der frühen 90er-Jahre, wurde Wolfgang Tillmans bekannt. Seine Aufnahmen, meist Porträts, standen für ein neues Lebensgefühl und für eine neue Ästhetik in der Fotografie. Tillmans wurde zum ‚Chronisten seiner Generation‘ erklärt, kümmerte sich aber wenig um das Label und experimentiert bis heute fröhlich weiter. Mit und ohne Kamera, analog und digital, im Hochglanzformat oder mit dem Fotokopierer schuf er ein Werk zwischen Pop- und Hochkultur, zwischen Abbild und Abstraktion, für das er im Jahr 2000 als erster Nicht-Brite mit dem wichtigsten Kunst-Preis der Welt, dem Turner-Prize, ausgezeichnet wurde. Tillmans, 1968 in Remscheid geboren, lebt heute in London und Berlin, macht auch Musik und war zuletzt auf Frank Oceans Video-Album ‚Endless‘ mit einem eigenen Track vertreten. Im vergangenen Jahr trat er außerdem als politischer Aktivist in Erscheinung und engagierte sich mit einer eigenen Kampagne gegen den Brexit. Heute ist es vor allem die deutsche Bundestagswahl, die ihn beschäftigt. Gemeinsam mit Wolfgang Tillmans blicken wir auf Stationen seines Lebens und Arbeitens und spielen den selbstgewählten Soundtrack dazu.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Um Verkleidung wird gebeten
Alice Coopers neuer Maskenball
Von Fabian Elsässer

Gemessen daran, dass er aufgrund seines Lebensstils schon in den frühen 80er-Jahren so gut wie tot war, hat es sich Alice Cooper in den vergangenen zwei Jahrzehnten ganz gemütlich eingerichtet. Nach dem kurzen Comeback mit damals zeitgemäßem, inzwischen aber rapide vorgealtertem Material in den 90er-Jahren, spielt der Großvater aller Schockrocker seit Längerem nur noch Best-of-Programme. Die tausendfach bewährten Bühnenrituale bis hin zur fingierten Guillotinierung ändern sich genauso wenig wie die Songauswahl. Neue Musik wollte ohnehin niemand von ihm kaufen. Dennoch geht Alice Cooper jetzt noch einmal das Wagnis eines aktuellen Albums ein - nachdem er mittlerweile ein einstelliges Golf-Handicap erreicht hat, braucht der Mann offenbar wieder Ziele.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Miroslav Krleža: "Die Fahnen"
Roman in fünf Bänden
Aus dem Kroatischen von Gero Fischer und Silvija Hinzmann
(Wieser Verlag, Klagenfurt/Celovec)
Ein Beitrag von Wolfgang Schneider

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Ringe, Monde, Abenteuer
Cassini stirbt auf Saturn
Von Karl Urban

Noch vor zwei Jahrzehnten war Saturn eine ferne und fremde Welt. Nur wenig war bekannt über den Gasriesen mit den massivsten Ringen des Sonnensystems und mehreren Dutzend Monden. Deshalb entschied die NASA mit europäischer Hilfe, einen wahren Koloss in das Saturnsystem zu entsenden. Und die tonnenschwere Raumsonde Cassini-Huygens lieferte: Sie entdeckte auf den Monden Geysire, flüssige Ozeane und Seen aus Kohlenwasserstoffen - und veränderte unsere Vorstellung radikal, an welchen Orten im Sonnensystem Leben möglich ist. In ihrer letzten Missionsphase nimmt sich Cassini die Ringe vor, deren Ursprung bis heute im Dunkeln liegt. Wenn Cassini am 15. September schließlich in den wabernden Wolkenbändern des Saturns verglüht, endet zugleich eine Ära: Heute werden Sonden immer spezialisierter, die Budgets der Raumfahrtagenturen sind ohnehin klamm. Cassini könnte vorerst die letzte ihrer Art gewesen sein.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Kulturvermittler in Krisenzeiten- Andreas Görgen, Leiter der Kulturabteilung im Auswärtigen Amt, im Gespräch

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen - Eine Bilanz der Filmfestspiele Venedig

Die Parteien und ihr Kulturprogramm V - Die Linke

Tanz-Marathon auf dem Tempelhofer Feld - Volksbühnen-Eröffnung mit dem französischen Choreographen Boris Charmatz

Vertane Chance - Wie die Stadt Berlin den grandiosen Entwurf von Francis Kéré verhinderte

Wunderbar und grausam - Bilder von Ferdinand Hodler in der Bonner Bundeskunsthalle

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Digitale Kampagnenführung - Die Parteien und das Netz

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 3. Spieltag:
Hertha BSC - Werder Bremen; FC Schalke 04 - VfB Stuttgart

Fußball - 2. Liga, 5. Spieltag:
SV Darmstadt 98 - VfL Bochum; Eintracht Braunschweig - SV Sandhausen;
Fortuna Düsseldorf - 1. FC Union Berlin

Tennis - US Open: Vorschau auf Herren Finale

Motorsport - DTM auf dem Nürburgring

Handball - SC DHfK Leipzig - SG Flensburg-Handewitt

Basketball - Sehenden Auges ins Chaos? "Local Player"-Regelung

Fußball - Internationale Debatten über Financial Fairplay

Fußball - DFL statt DFB der böse Bube?

Radsport - Das kleine Risiko des Chris Froome

Am Mikrofon: Klaas Reese

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Waswaswas wowowo bistbistbist dududu?
Mein Anrufbeantworter oder Eine kleine Geschichte des Abhörens
Von Florian Felix Weyh
Regie: Alexander Schuhmacher
Produktion: SWR 2015

Mehr als 20 Jahre lang lagen sie in der Schublade: kleine Mikrocassetten, die einst im Anrufbeantworter steckten mit mal witzigen, mal hilflosen, mal virtuosen Kommunikationsversuchen. Florian Felix Weyh bewahrte sie auf und hat nun etwas zu erzählen: Die Geschichte des Anrufbeantworters von der ersten drei Zentner schweren Telefonaufzeichnungsanlage bis zum heutigen gewichtslosen „Servicemerkmal Mailbox". Gespeichert, abgehört und - manchmal - weitergeflüstert wird immer noch. Und immer noch redet man mit dem AB wie mit einem alten Freund oder Feind. Denn manchmal wird besinnungslos geschimpft, gedroht, geflucht.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

72. Sommerliche Musiktage Hitzacker 2017
Am Mikrofon: Raliza Nikolov

‚Sommerresidenz‘ - so lautet das Motto des Kammermusikfestivals 2017. Das ist Hitzacker zwischen Ende Juli und Anfang August für einen großen Teil des Publikums sowieso, viele nutzen die Reise in die Elbtalaue für einen kulturell bereicherten Urlaub. In diesem Jahr war es Intendant Oliver Wille wichtig, dafür zu sorgen, dass auch möglichst viele Künstler länger bleiben und in unterschiedlichen - einmaligen - Formationen auftreten. Der intensivere Austausch mit dem Publikum ist gewünscht. Deutschlands ältestes Kammermusikfestival möchte erklärtermaßen auch Deutschlands „geistig jüngstes“ Festival dieser Art sein. Diesem Leitbild haben sich Oliver Wille und sein Team verschrieben. Die Werke von Rebecca Saunders, eine der herausragenden Komponistinnen unserer Tage, werden in spannungsvollem Kontrast zu Mozart, Mendelssohn und Brahms gesetzt. Der finnische Jazzgitarrist Kalle Kalima hat ein Werk für E-Gitarre und Streichorchester im Auftrag der Sommerlichen Musiktage komponiert, und die Komponisten David Philip Hefti und Arnulf Herrmann werden neue Kunstlieder beisteuern.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Chance verpasst? - Bilanz des Bundestags-Sportausschusses in der 18. Wahlperiode

Sportgespräch zum Abschluss der Legislaturperiode mit den Sprechern der Fraktionen im Bundestagssportausschuss.
Eberhard Gienger von der CDU, Michaela Engelmeier von der SPD, André Hahn von der Linken und Özcan Mutlu von den Grünen.

Die Fragen stellt Marina Schweizer

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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