Seit 23:57 Uhr National- und Europahymne
 
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Seit 23:57 Uhr National- und Europahymne

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 17.09.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Warum soll der Süden immer nach Lavendel riechen?
Eine Lange Nacht über Okzitanien
Von Ulrike Brummert und Christine Nagel
Regie: Christine Nagel
(Wdh. vom 27./28.11.2010)

In Südwestfrankreich begegnen sich Nomaden, Pilger und Migranten aller Zeiten - Römer, Westgoten, Magrebiner und Luftfahrttechniker. Für die sesshaft Gewordenen transformieren sich die Begegnungen mit dem Anderen selbst zu Reisen in andere Zeiten, Kulturen und Sprachwelten. Erinnerungen, Dichtungen, Lieder geben davon Zeugnis. Die Sprache, die im Mittelalter zu voller Blüte kam, ist das Okzitanische; die Lyrik der Troubadore goutieren wir noch heute. Die Konstituierung des französischen Zentralstaates ist über Jahrhunderte mit einer stark normierenden Sprachpolitik verbunden, die in Durchdringung aller Schichten und aller Regionen auf eine französische Monosprachlichkeit abzielt. Doch die Sprachen sind nie verloren gegangen. So stellt sich zu Beginn des 3. Jahrtausends die Frage, wie die Menschen mit diesem Sprachenreichtum umgehen. Das Okzitanische ist heute bewusst die Sprache von Künstlern, Philosophen, Musikern und Jugendlichen. Die Sprecher verbinden damit Kreativität, Offenheit im Denken und Interesse am ‚Reisen‘ - in andere Welten und Gedankenräume. In der ‚Langen Nacht' über Okzitanien wird ein Kaleidoskop okzitanischer Stimmen vorgestellt, die in ihrer Zeitzeugenschaft der Frage nach dem Denken in einer alten Sprache nachgehen.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2016

Antonio Vivaldi
Konzert für Violoncello, Streicher und Basso continuo a-Moll, RV 418

Arcangelo Corelli
Concerto grosso F-Dur, op. 6 Nr. 2

Michael Tippett
Fantasia Concertante über ein Thema von Corelli

Gautier Capuçon, Violoncello
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Christian Muthspiel

Aufnahme vom 30.6.2016 aus dem Theaterhaus Stuttgart

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Gustav Mahler
aus: Sinfonie Nr. 7 e-moll
V. Rondo-Finale. Allegro ordinario

Düsseldorfer Symphoniker
Leitung: Adam Fischer

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Digitale Selbstveräußerung? Technischer Fortschritt und Datensicherheit

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Henry Purcell
'Te Deum and Jubilate' D-Dur. Anthem, Z 232
Rachel Platt, Sopran
Rachel Wheatley, Sopran
Angus Davidson, Countertenor
Paul Agnew, Simon Berridge, Rogers Covey-Crump, Tenor
Simon Grant, Bass
Taverner-Choir
Taverner-Players
Leitung: Andrew Parrott

Friedrich Christian Mohrheim
'Jesu, der du meine Seele'. Choralbearbeitung für Orgel
Andrzej Mikolaj Szadejko, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Es ist nichts Gesundes an meinem Leibe', BWV 25 Kantate am 14. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester
Lisa Larsson, Sopran
Gerd Türk, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Choir and Orchestra
Leitung: Ton Koopman

Matthias Weckmann
Toccata in a für Orgel
Hans Davidsson, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Auftanken! Diakonische Orte als Kraftquelle
Von Cornelia Coenen-Marx, Garbsen
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 100 Jahren: Der koreanische Komponist Isang Yun geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Alte Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Ethnos und Demos
Das Volk als homogene Einheit?
Der Soziologe Armin Nassehi im Gespräch mit Wolfgang Schiller

Wer ist heute noch ‚das Volk‘? Im Staats- und Verfassungsdenken hatte ‚Volk‘ neben dem ethnischen Verständnis einer vorpolitischen Macht immer auch die Bedeutung als Ursprung politischer Gewalt - als Volkssouverän. Diese Konzeption hat in Zeiten globaler, transnationaler Politik an Bedeutung verloren. Rechtspopulisten versuchen dagegen nun erst recht, den Begriff identitätspolitisch aufzuladen. Propagieren das Bild einer homogenen Einheit, die Zugehörigkeit nach ethnischen Merkmalen definiert. Wie lässt sich dem Kulturkampf von selbstgerechten Universalisten und kleinbürgerlichen Homogenitätsfanatikern begegnen?

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Kirche Heilig Kreuz in Weißwasser
Predigt: Pfarrer Michael Noack
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Bodo Ramelow, Die Linke

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Little river canyon
Fort Payne in Alabama und seine urige Umgebung

Notizen einer Hochzeitsreise im Jahre 1540
Wie Prinzessin Anna von Kleve nach London reiste

Bunt und laut
Die brodelnde Stadt Valparaiso in Chile

Camping auf der Insel
Deutsche urlauben im Brexit-Land

Wertvoll schon im Altertum
Die Ernte der Speikpflanze in den österreichischen Nockbergen

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Agrarwissenschaftlerin Ulrike Weiler im Gespräch mit Michael Langer

Ob man guten Gewissens Fleisch essen darf, was dessen Qualität ausmacht und welche Folgen dessen Herstellung auf die Umwelt hat, das sind einige wichtige Fragen, denen die Agrarwissenschaftlerin Ulrike Weiler nachgeht. Dr. Ulrike Weiler ist Professorin an der Universität Hohenheim, wo sie im Fachgebiet Verhaltensphysiologie landwirtschaftlicher Nutztiere forscht und lehrt. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählt der Stoffwechsel beim Haus- und Wildschwein. In ihrem Buch „Fleisch essen? Eine Aufklärung“, das im Westend Verlag erschienen ist, untersucht sie die Fakten und Vorurteile und erläutert die bestehenden Konflikte zwischen Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

„South Dakota machte mich wild und robust"
Die US-amerikanische Musikerin EMA
Von Anja Buchmann

Verstörend und dunkel sind viele ihrer Songs, sie verraten ihre musikalischen Wurzeln als Gitarristin einer Folk-Noise-Band: Erika M. Anderson alias EMA mag Dynamik-Kontraste, lange Stücke und Gitarren-Feedbacks - die Frau aus South Dakota, die in Los Angeles Film studierte, inzwischen in Portland (Oregon) lebt und deren Texte schon mal von gebrochenen Knochen und autoaggressivem Verhalten erzählen. Oder, wie auf ihrem aktuellen Album ‚Exile In The Outer Ring‘, von den Verlorenen und Abgehängten der kapitalistischen Gesellschaft, deren Wut oftmals in Gewalt, Rassismus und Hass mündet.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Colson Whitehead: "Underground Railroad“
Aus dem Englischen von Nikolaus Stingl  
(Carl Hanser Verlag, München)
Ein Beitrag von Martin Ebel

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Unter Quallen
Begegnung mit dem Schwarm
Von Dagmar Röhrlich

Lange galten sie als unnütze Salzwassersäcke, die alles leer fraßen, selbst jedoch zu nichts taugten. Dann häuften sich die Zwischenfälle: Quallen verstopften die Kühlwasserzuflüsse von Kraftwerken, rissen Boote in die Tiefe und wüteten auf Lachsfarmen. Waren die Jellies auf dem Vormarsch? Für die Quallenforschung floss plötzlich Geld, und mit jeder Expedition veränderte sich der Blick: Qualle, Salpe und Rippenqualle nehmen wichtige Positionen in den Weltmeeren ein.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Waldwege des Geistes - Alexander Kluge im Gespräch mit Michael Köhler

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Spielzeiteröffnung in Hamburg - Achim Freyer inszeniert Wagners "Parsifal"

Zu Recht verdammt - Zum organisatorischen Chaos bei der documenta 14

Zu Unrecht verdammt - Anmerkungen zum Ende der 14. Ausgabe der documenta

"The Hard Problem" - Das neue Drama von Tom Stoppard am Theater Wiesbaden

Die Parteien und ihre Kulturprogramme: CDU/CSU

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Anti-Terror-Strategie in Westafrika: Europas Interessen in der Sahelzone

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

Fußball - Bundesliga, 4. Spieltag:
1899 Hoffenheim - Hertha BSC (13:30 h)
Bayer 04 Leverkusen - SC Freiburg (15:30 h)
Borussia Dortmund - 1. FC Köln (18:00 h)

Fußball - 2. Liga, 6. Spieltag:
SV Darmstadt 98 - Arminia Bielefeld
SpVgg Greuther Fürth - Fortuna Düsseldorf
VfL Bochum - 1. FC Heidenheim
SSV Jahn Regensburg - Dynamo Dresden

Formel 1 - Großer Preis von Singapur

Basketball - Finale der EM in der Türkei

Radsport - WM Straße in Bergen/Norwegen

Tennis - Davis Cup Relegation, Einzel: Portugal - Deutschland

Tischtennis - Mannschafts-EM in Luxemburg: Finale Damen und Herren

Olympia - IOC-Tagung in Lima: Abschluss und Bilanz

Handball - Champions League: THW Kiel - Paris Saint-German

Am Mikrofon: Astrid Rawohl

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Die absolute Gegenwart
Eine Reise zu den Helden der deutschen Popliteratur
Von Lorenz Schröter
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: Dlf 2017

In den 1980er-Jahren tauchte eine neue Generation Schriftsteller auf mit Vorliebe für subkulturelles Insiderwissen und die absolute Gegenwart. Diese Popliteraten - Christian Kracht, Joachim Lottmann, Joachim Bessing und viele andere - wurden geliebt und gehasst. Als Popstars mit hohen Vorschüssen. Waren es Milchbubis oder Zeitgeist-Schnösel? Oder stehen sie in der Tradition von Jack Kerouac, William S. Burroughs, Charles Bukowski oder Rolf Dieter Brinkmann? Einige der Autoren sind reich und berühmt geworden und wollen nichts mehr mit Pop zu tun haben. Viele sind in der Versenkung verschwunden und andere machen weiter. Der Autor Lorenz Schröter gehörte unter dem Künstlernamen Lorenz Lorenz einst selbst zu diesen Popliteraten, trifft auf alte Bekannte und neue Romane.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Rheingau Musik Festival 2017

Italienische Chorpracht

Claudio Monteverdi, Orazio Benevoli, Giovanni Pierluigi Palestrina
Motetten, Prozessionen, Magnificat- und Mess-Vertonungen

Le Concert Spirituel Chor und Orchester
Leitung: Hervé Niquet

Aufnahme vom 29.6.2017 aus der Basilika Kloster Eberbach, Eltville
Am Mikrofon: Bernd Heyder

Als der gebürtige Römer Orazio Benevoli 1646 im Alter von 41 Jahren mit der Leitung der Cappella Giulia am Petersdom betraut wurde, konnte er schon auf eine lange Karriere als Sänger und Kapellmeister an bedeutenden Kirchen seiner Heimatstadt zurückblicken, die er als Chorknabe an S. Luigi dei Francesi begonnen hatte. Entsprechend groß war Benevolis Vertrautheit mit dem vielfältigen liturgischen Repertoire, das er selbst in den verbleibenden 26 Jahren seines Lebens noch um eine Reihe vornehmlich mehrchöriger Messvertonungen bereicherte. Eine davon ist die 16-stimmige Missa ‚Si Deus pro nobis‘, die das französische Spitzenensemble Le Concert Spirituel unter der Leitung von Hervé Niquet in der reichen musikalischen Dramaturgie einer barocken römischen Messliturgie vorstellt: im Kontext gregorianischer Gesänge sowie geistlicher Polyphonie von Giovanni Pierluigi da Palestrina bis Claudio Monteverdi - und in einer frappierenden klanglichen Auffächerung der Chorgruppen im Raum.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Sportgespräch mit dem Turner Andreas Toba über Vorbildfunktion, Gesundheit und Kampfgeist

Die Fragen stellt Marina Schweizer

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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