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Seit 09:30 Uhr Nachrichten

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 19.03.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

American Dusk
Eine amerikanische Nacht
Von Edgar Lipki und Hermann-Christoph Müller
(Wdh. v. 31.01./1.02.1997)

American Dusk - im Zentrum dieses dreiteiligen Hörspiels stehen Erfahrungen von Grenzen - Erfahrungen der Staatsgrenze zwischen Mexiko und den USA, der Grenze zwischen Leben und Tod, der Grenze zwischen Geschichte und Aktualität. Die Grenze ist ein paradoxer Ort. In den USA wurde im Zuge der Volkszählung 1890 die Grenze zwischen Wildnis und Zivilisation für aufgelöst erklärt, jene Grenze, die sich in das Bewusstsein der europäischen Siedler ursprünglich als die neue Identität einschrieb. Heute wiederholt sich an der Grenze zu Mexiko das Drama der Besitznahme: Bei Anbruch der Dunkelheit überqueren illegale Einwanderer den Rio Grande, die Demarkationslinie zwischen Pesos und Dollars. Auf Güterzügen oder zu Fuß durch die Wüste schwärmen sie in alle Teile der Weltmacht aus. Die letzte Grenze tut sich im Todestrakt von Ellis Unit auf, dem größten Hinrichtungsgefängnis der Vereinigten Staaten, oder in Waco, wo 1993 beim Sturm des FBI auf das Gebäude der Davidianer-Sekte 79 Menschen starben. Originaltöne von Beteiligten und Betroffenen wie auch Musik- und Literaturfragmente verschmelzen und kollidieren in diesem Szenario der Grenzerfahrung - ein unbekannteres Amerika.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Brandenburgische Sommerkonzerte 2016

Heinrich Schütz
‚Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn‘ für vier Chöre und Basso continuo, SWV 40

Johann Sebastian Bach
‚Komm, Jesu, komm‘ für zwei Chöre und Basso continuo, BWV 229

Johannes Brahms
'Warum ist das Licht gegeben dem Mühseligen' für Chor a cappella, op. 74 Nr. 1

Johann Sebastian Bach
Suite Nr. 3 C-Dur für Violoncello solo, BWV 1009

Arnold Schönberg
‚Friede auf Erden‘ für Chor a cappella, op. 13

Aleke Alpermann, Violoncello
Arno Schneider, Orgel
Rundfunkchor Berlin
Leitung: Gijs Leenaars

Aufnahme vom 27.8.16 aus dem Dom des Oderbruchs, Neuküstrinchen

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Sergej Prokofjew
Sinfonie Nr. 5 in B-Dur, op. 100

Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Tugan Sokhiev

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Felix Mendelssohn Bartholdy
'Aus tiefer Not schrei ich zu dir' für gemischten Chor a cappella, op. 23 Nr. 1
Kammerchor Stuttgart
Leitung: Frieder Bernius

Dietrich Buxtehude
Aria für Orgel B-Dur BuxWV 250
Harald Vogel, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Mein Herze schwimmt im Blut'. Kantate für Sopran, Oboe und Orchester, BWV 199
Natalie Dessay, Sopran
Le Concert d'Astrée
Leitung: Emmanuelle Haïm

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen
Streifzug durch Litauens Verlags- und Literaturszene

Die Schulz-Show - Ein Interview mit dem ehemaligen „Spiegel“-Chefredakteur Stefan Aust

Der inkorporierte Staat - Ein Interview über den Bundespräsidenten und sein Amt mit dem Historiker Achatz von Müller

Ehre - Ein Interview mit dem Historiker Winfried Speitkamp

Denk ich an Deutschland: Die Autoren Michael Kobr und Volker Klüpfel

Am Mikrofon: Michael Köhler

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
„Wir sind sein Kreuz“ - Vom Mitleiden des allmächtigen Gottes
Von Pfarrer Gotthard Fuchs
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: In Salzburg werden die ersten Osterfestspiele eröffnet

09:10 Uhr

Die neue Platte

Orgelmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

RE: DAS KAPITAL (7/9)
Was uns Marx heute noch zu sagen hat
Von Hans-Werner Sinn
(Teil 8 am 26.3.17)

Vor 150 Jahren erschien ‚Das Kapital‘ von Karl Marx. Mutmaßungen über das Ende des Kapitalismus werden schon längst nicht mehr nur von stehengebliebenen Sozialisten, sondern unter den Eliten der Weltwirtschaftsgipfel diskutiert. Grund genug, ‚Das Kapital‘ noch einmal gründlich zu lesen. In einer Deutschlandfunk-Sendereihe untersuchten im vergangenen Jahr sechs Autoren die Brauchbarkeit des Buches für das Verständnis unserer Gegenwart. Der siebte Autor, Hans-Werner Sinn, Ökonom und ehemaliger Chef des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung, hält Marx für einen der bedeutendsten Makroökonomen der Geschichte. Er würdigt dessen Beiträge zur Wachstums- und Konjunkturtheorie und fragt, ob man die anhaltende wirtschaftliche Stagnation unserer Tage mit dem ‚Kapital‘ erklären kann.

Mathias Greffrath, der die Reihe auch kuratiert hat, gibt die Deutschlandfunk-Essays nun als Buch heraus, das im März 2017 im Verlag Antje Kunstmann erscheint.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Stephanuskirche in Köln-Riehl
Predigt: Pfarrer Uwe Rescheleit
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Jean Asselborn, Aussenminister Luxemburg

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Ziegen, Hirten - kaum Touristen
Durch das „wilde“ Sardinien

Stadt der Fastentücher
Zittau in der Oberlausitz

Wettlauf um die Wunder der Natur
Der Torres del Paine Nationalpark im südchilenischen Patagonien

Vögel des Glücks
„Tanzende“ Kraniche in Mecklenburg-Vorpommern

Kubanisches Florida
Calle Ocho in Miami

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Schriftstellerin Thea Dorn im Gespräch mit Joachim Scholl

„Entweder ich werde Maria Callas, oder ich springe aus dem Fenster!“ - Mit 14 Jahren stellte Thea Dorn ihre Eltern vor diese Alternative, doch die anschließende Gesangsausbildung war ernüchternd: zu wenig Stimmvolumen für Richard Wagner, den sie über alles liebt.
Geboren 1970 in Frankfurt am Main, formte sie als Philosophiedozentin in Anlehnung an Theodor W. Adorno ihr Pseudonym, unter dem Thea Dorn als Schriftstellerin bekannt wurde. Mit vielen Büchern, Theaterstücken und TV-Drehbüchern unterstreicht sie seit 20 Jahren, wie unterhaltsam intellektuelle Tiefe sein kann. Ihr Essayband ‚Die deutsche Seele‘ von 2011 ist ein Langzeitbestseller, im vergangenen Jahr feierte die Kritik den Roman ‚Die Unglückseligen‘, in dem eine deutsche Mikrobiologin die Unsterblichkeit erforscht und die alte ‚Faust‘-Legende rasant neu erzählt wird.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Pionier des Livemusik-Fernsehens
Peter Rüchel zum 80.
Am Mikrofon: Tim Schauen

Trotz anfangs schlechter TV-Quoten wurden die ‚Rockpalast‘-Nächte im Westdeutschen Rundfunk Kult, sie begleiteten Generationen von Musikfans, die nachts vor dem Fernseher ausharrten, um ihre Idole live spielen zu sehen: den irischen Gitarristen Rory Gallagher, die rauschebärtigen Bluesrocker ZZ Top oder die bloß Socken tragende Funkband Red Hot Chili Peppers. All diese legendären Shows wurden von einem langhaarigen Mann begleitet, der mit ruhiger Stimme seine Moderation ins Mikrofon sprach: Peter Rüchel. 1937 in Berlin geboren, seit 1968 beim Sender Freies Berlin, später beim ZDF tätig, von 1976- 86 und dann im 1995 wiederbelebten ‚Rockpalast‘ aktiv. 2003 übergab er die Geschäfte an seinen Nachfolger - seine Erinnerungen an sein langes Wirken als Pionier des Livemusik-Fernsehens sind sehr lebendig.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Martin Walser: Statt etwas oder Der letzte Rank
(Rowohlt Verlag, Reinbek)
Ein Beitrag von Julia Schröder

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Atemberaubend
Smog in der Stadt
Von Arndt Reuning

Stadtluft macht frei? Mitnichten. Heutzutage macht Stadtluft vor allem eines: krank. Feinstaub, Stickoxide und Ozon belasten Lunge, Herz und Kreislauf. Forscher schätzen, dass weltweit rund drei Millionen Menschen pro Jahr vorzeitig an den Folgen der Luftverschmutzung sterben.
Der Großteil der urbanen Gebiete erfüllt nicht die Richtlinien der WHO zur Luftqualität. Ob London, Delhi oder Los Angeles: Smog vernebelt die Metropolen überall auf der Welt. Nur die Ursachen für den Schmutz unterscheiden sich von Stadt zu Stadt. Und so müssen auch die Lösungen individuell zugeschnitten werden - von der abgasschluckenden Mooswand bis hin zu den ungeliebten Fahrverboten. Doch allen Einzelmaßnahmen zum Trotz: Das Problem dürfte sich in Zukunft noch verschärfen, denn eine Patentlösung ist nicht in Sicht.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Ist die Welt wirklich aus den Fugen? Über die Bedingungen einer gefühlten bzw. tatsächlichen Krise
Ein Gespräch mit dem Bundestagspräsidenten Norbert Lammert

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Der König des Rock'n'Roll - Zum Tod von Chuck Berry

Kleine grüne Männchen? Der starbesetzte Science-Fiction-Thriller "Life" erzählt vom Leben auf dem Mar

Cherkaouis neue Choreographie zwischen Ost und West - Das Fauré-Requiem an der Oper in Gents

Schwerpunktland bei der Leipziger Buchmesse - Streifzug durch Litauens Verlags- und Literaturszene

Aber diese Nase! - Leander Haußmann inszeniert "Cyrano de Bergerac" am Hamburger Thalia Theater

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Symbolfigur der Finanzkrise: Ex-HRE-Chef Georg Funke vor Gericht

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Lach doch mal!
Gespielte Heiterkeit in ernsten Zeiten
Von Dieter Jandt
Regie: Uta Reitz
DLF 2017

Je mehr unsere Arbeit verdichtet wird, desto weniger haben wir zu lachen, desto mehr wird aber gelacht und gelächelt. Innen bewölkt, außen heiter: An der Kasse oder der Fleischtheke erleben wir die Verkehrung der tatsächlichen Gemütslage. Lächeln wird beruflich verordnet. Gespielte Heiterkeit in ernsten Zeiten. Doch wie echt ist unser Lächeln, und wie oft sollten wir es lieber lassen? Zumal es leicht zu erkennen ist, wenn jemand gegen sein wahres Gefühl anlacht. Neurowissenschaftler reden von 18 verschiedenen Arten von Lächeln oder Lachen. Aber nur eine Variante sei der Ausdruck wirklichen Vergnügens. Manche gehen in die Lachtherapie. Das soll gesund sein und kann sogar einem Burnout vorbeugen. Der Schriftsteller Kurt Tucholsky empfahl: „Lerne lachen ohne zu weinen“.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Toshio Hosokawa
Mein Herzensgrund, unendlich tief

Morton Feldman
Rothko Chapel

James Wood
Khamush

Axel Porath, Viola
Philip Mayers, Klavier, Celesta
RIAS-Kammerchor
Amadinda Percussion Group
Leitung: James Wood
Aufnahme vom 11.3.17 aus der Berliner Philharmonie

Am Mikrofon: Egbert Hiller

„Musik ist der Ort, an dem sich Töne und Schweigen begegnen“, bemerkte der japanische Komponist Toshio Hosokawa. Diese Worte spiegeln sich in seinem Chorwerk ‚Mein Herzensgrund, unendlich tief‘ von 2004 eindringlich wider. Der RIAS-Kammerchor widmet sich diesem Herzensgrund in seinem Konzert vom 11. März 2017 - und er folgt dem musikalischen Verlauf von einer meditativen Atemstudie bis zur sinnlichen Vertonung eines Textes des Zen-Philosophen Nishida Kitaro.
Für einen Meditationsraum mit Bildern von Mark Rothko schuf Morton Feldman 1971 seine berückende ‚Rothko Chapel‘ für Sopran, Alt, gemischten Chor und Instrumente. Und von James Wood, dem Dirigenten des Abends, erklingt ‚Khamush‘, eine brandneue Musik für gemischten Chor, vier Schlagzeuger und Klavier, die der RIAS-Kammerchor in Auftrag gab.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

Ist der Leistungssport moralisch noch zu retten?

Andrea Schültke im Gespräch mit Prof. Dr. Reinhard Merkel

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Ein weisses Friesenhaus mit Reetdach in Keitum auf Sylt.  (picture alliance/dpa/Horst Galuschka)
Ferienimmobilie in DeutschlandUrlaub zu Hause
Marktplatz 19.10.2017 | 10:10 Uhr

Meins! Wer würde das nicht gern sagen angesichts eines schmucken Ferienhauses auf Sylt oder der gemütlichen Ferienwohnung im Schwarzwald. Die Deutschen kaufen nicht nur im Ausland Ferienunterkünfte und vermieten die eigenen vier Urlaubswände in der Saison. Was sollte man als Vermieter unbedingt wissen?

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