Dienstag, 23.01.2018

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 21.01.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Sturmtanz
Eine Lange Nacht über neue Literatur aus Afrika
Von Gaby Mayr
Regie: Daniela Herzbergr

Salie sitzt in Straßburg vor dem Fernseher und verfolgt die Europameisterschaft im Fußball, damit sie anschließend mit Madické im Senegal am Telefon fachsimpeln kann. Ihr kleiner Bruder träumt davon, in Europa ein Fußballstar zu werden. Der Fotograf Nev macht eine Porträtaufnahme von Aurelia Mashilo, einer erfolgreichen Geschäftsfrau, neben ihrem Briefkasten in Nymphengestalt. Das Bild ist Teil einer Serie über die neuen Reichen, die Black Diamonds, die im Norden von Johannesburg ihre Domizile errichtet haben. Salie und Nev sind Romanfiguren und stammen aus Afrika. Sie nehmen ihr Publikum mit in afrikanische Welten jenseits von Hunger, Krieg und Katastrophen. Schriftstellerinnen und Autoren aus Afrika erzählen Geschichten voller Spannung und Witz, aus ungewöhnlichen Blickwinkeln und mit überraschenden Auflösungen, aus Soweto, von der Atlantikinsel Niodior und aus Kliprand in der Kapprovinz. Sie sind neue, starke Stimmen auf der Bühne der Weltliteratur.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Rheingau Musik Festival 2016

Frédéric Chopin
Berceuse Des-Dur, op. 57

Vier Mazurkas, op. 67

Polonaise-Fantaisie As-Dur, op. 61

Barcarolle Fis-Dur, op. 60

Mazurken op. 33,2 und 4

Alexej Gorlatch, Klavier

Aufnahme vom 21.7.2016 aus dem Fürst-von-Metternich-Saal, Schloss Johannisberg

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Hotteterre - Complete Chamber Music Vol. 2

Jacques-Martin Hotteterre Le Romain
Sonate für 2 Traversflöten und Basso continuo g-Moll, op. 3 Nr. 1

Sonate für Blockflöte, Traversflöte und Basso continuo D-Dur, op. 3 Nr. 2

Suite für Musette/2 Flöten, op. 8, 1. Teil. Eingespielt mit 2 Blockflöten

Camerata Köln

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

Wie ein Protestsong - Papst Franziskus in Südamerika

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Henry Purcell
'The Lord is King, and hath put on glorious apparel'. Verse Anthem für 2 Soprane, Chor und Basso continuo, Z 69
Mark Kennedy, David Nickless, Knabensopran
The Choir of the King's Consort
The King's Consort
Leitung: Robert King

Heinrich Schütz
'Alleluja! Lobet den Herrn'. Motette a 8 zu 2 obligaten und 2 Chören ad libitum für Soli, Instrumente und Basso continuo, SWV 38
Cappella Murensis
Leitung: Johannes Strobl

Georg Friedrich Händel
Konzert für Orgel und Orchester g-Moll, HWV 289
Lorenzo Ghielmi, Orgel und Leitung
La Divina Armonia

Johann Sebastian Bach
'Wär Gott nicht mit uns diese Zeit'. Kantate zum 4. Sonntag nach Epiphanias für Soli, Chor und Orchester, BWV 14
Lydia Teuscher, Sopran
Benno Schachtner, Altus
Daniel Johannsen, Tenor
Daniel Ochoa, Bass
Chorus Musicus Köln
Das Neue Orchester
Leitung: Christoph Spering

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Papstreise auf schwierigem Terrain

Grüne Wende? Zur Zukunft der Landwirtschaft ein Interview mit der Schriftstellerin Karen Duve

Ein Jahr Trump - Ein Rückblick mit der deutsch-amerikanischen Schriftstellerin Irene Dische

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

SPD - Distanz zur Macht als Alternative? Ein Interview mit der Politologin Gesine Schwan

Denk ich an Deutschland: der Publizist Hamed Abdel-Samad

Am Mikrofon: Stephanie Rohde

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
Das Kraut schießen lassen. Eine Liebeserklärung an Originale
Von Georg Magirius
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 150 Jahren: Der spanische Widerstandskämpfer Marcelino Camacho geboren

09:10 Uhr

Die neue Platte

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Kulturlandschaft mit Wolf und Lamm
Eckhard Fuhr im Gespräch mit Frank Kaspar

Wölfe und Schafe verkörpern wie wenige andere Tiere den im europäischen Denken tief verankerten Gegensatz von Natur und Kultur. Sie stehen für Wildnis oder Weideland, verheißen ein ungezähmtes oder behütetes Leben. Der Publizist Eckhard Fuhr zeigt in seinen Büchern, wie viel das Kulturwesen Mensch dem Schaf verdankt, und dass die Rückkehr der Wölfe nach Mitteleuropa nicht nur zu neuen Konflikten mit Schäfern und Jägern führt, sondern unser Verhältnis zur Natur grundsätzlich infrage stellt. Wie viel Raum gestehen wir der Natur um uns und in uns zu? Wie weit kontrollieren wir sie oder sie uns? Wie nutzen und schützen wir ihre Ressourcen? In der Literatur der Gegenwart sind diese Fragen höchst virulent. Aber an welche Traditionen knüpfen Lyriker wie Steffen Popp, Marion Poschmann und Jan Wagner an, wenn sie von Eulen, Kiefern oder Kräutern schreiben? War der Heidedichter Hermann Löns ein deutscher Nature Writer? Ein Gespräch über Bäume, wilde Tiere und den Traum vom guten Leben. Eckhard Fuhr, geboren 1954, ist Journalist und Jäger. Er war politischer Redakteur bei der FAZ und arbeitete als Feuilletonchef und Kulturkorrespondent für Die Welt. 2017 erschien sein Buch ,Schafe. Ein Portrait’ in der Reihe ,Naturkunden’ bei Matthes & Seitz, 2014 ,Rückkehr der Wölfe: Wie ein Heimkehrer unser Leben verändert’ im Riemann Verlag.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Fidelis in Stuttgart
Predigt: Pfarrer Matthias Haas
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Annalena Baerbock, Kandidatin für den Bundesvorsitz Bündnis90/Die Grünen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Vulkane, Bären, Lachse
Die aufregende Halbinsel Kamtschatka im Osten Russlands

Sonnenaufgang im Adlerhorst
Der Insel Rügen aufs Dach gestiegen

Sizilien in aller Munde
Kulinarischer Rundgang durch Catania

Auf dem Trüffelmarkt
Sonntag im südfranzösischen Städtchen Uzès

Das vergessene Volk
Im Slowinzischen Nationalpark zwischen Stettin und Danzig

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Kunsthistorikerin Charlotte Klonk im Gespräch mit Joachim Scholl

Die Welt im Bild - In der Kunststadt Kassel ist sie geboren und aufgewachsen und Bilder gehörten auch zu den frühesten Prägungen der Kunsthistorikerin Charlotte Klonk. In Cambridge und Hamburg hat Charlotte Klonk, Jahrgang 1965, Kunstgeschichte studiert, inzwischen ist sie Professorin an der Humboldt-Universität Berlin. Seit längerer Zeit forscht sie an einem leider immer aktueller werdenden Thema: die Macht von Bildern terroristischer Gewalt. In ihren Arbeiten zeigt Charlotte Klonk, wie bildgesteuert schon die Phase des deutschen RAF-Terrors war - in der Wahrnehmung wie in der öffentlichen Reaktion. Auch Charlotte Klonks jüngstes, entsprechend vielbeachtetes Buch ,Terror. Wenn Bilder zu Waffen werden’ verdeutlicht den oft fatalen Zusammenhang von gewalttägigen Bildern und ihrer Wirkung.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Kathartische Wege ins Unbewusste 
Die US-Musikerin Mackenzie Scott alias Torres 
Von Anja Buchmann

Vor ihren Auftritten verbrennt sie - einer alten indianischen Tradition folgend - das Heilige Holz Palo Santo, denn Mackenzie Scott interessiert sich für die Dinge zwischen den Ebenen und hinter den bekannten Welten: Das Spirituelle und das Unbewusste spielen auch auf ihrem aktuellen Album ,Three Futures’ eine große Rolle. Jeder einzelne Song soll einen bestimmten Raum des Unterbewusstseins darstellen. Doch Mackenzie Scott alias Torres macht keine sanft-meditative Musik, sondern probierte von Singer/Songwriter über Indie-Rock, Shoegaze und Postpunk bis zu Elektro-Pop und Industrial verschiedene musikalische Texturen. Die 26-Jährige mit Wohnsitz Brooklyn präsentiert sich als störrische und eigenwillige Sängerin und Gitarristin. Aber wer sagt schon, der Weg ins Unterbewusste sei einfach?

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Edmond & Jules De Goncourt: “Manette Salomon”
Aus dem Französischen von Caroline Vollmann
Mit einem Nachwort von Alain Claude Sulzer
(Die Andere Bibliothek, Berlin)
Ein Beitrag von Jan Koneffke

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Heute schon gedrohnt?
Der untere Luftraum füllt sich
Von Maximilian Schönherr

Drohnen sind technische Wunderwerke. Die neueste Generation kommt gegen den Wind an und erreicht ganz auf sich allein gestellt weit entfernte Ziele. Wer aber setzt der neuen Freiheit die nötigen Grenzen?
Seit April 2017 gilt in Deutschland eine Drohnenverordnung, mit der das Verkehrsministerium auf den aufstrebenden Markt reagiert. Der Luftraum, so Vertreter der Deutschen Flugsicherung, gehört niemandem, also muss es Kompromisse geben zwischen denen, die Drohnen fliegen, und denen, die sich davon gestört oder gar bedroht fühlen. Dafür braucht der Luftraum Freiraum. Auch die Europäische Union wird in den nächsten Monaten für alle Drohnenpiloten verbindliche Richtlinien herausgeben. Und das ist erst der Anfang.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Unfähig, aber erfolgreich? Donald Trump und der Zustand der US-amerikanischen Demokratie
Der Politikwissenschaftler Claus Leggewie im Gespräch
Am Mikrofon: Karin Fischer

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Olé! - Ole Anders Tandberg inszeniert Bizets „Carmen“ an der Deutschen Oper Berlin

Die Kunst der Verwandlung - Das Kölner Festival für Weltliteratur "Poetica"

"Das 1. Evangelium" - Kay Voges inszeniert nach Matthäus in Stuttgart

Am Mikrofon: Anja Reinhardt

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Grenzen der Mobilität - Luxemburg erstickt im Verkehr und sucht nach Lösungen

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Leeres Orchester
Die weltverbessernden Effekte des Karaoke
Von Manuel Gogos
Regie: Thomas Wolfertz
Produktion: Dlf 2018

Im Sommer 1970 tingelt der junge Schlagzeuger Daisuke Inoue durch die japanische Provinz. Für saketrunkene Firmenchefs erfindet er das Mitsinggerät - einen rot-weißen Holzkasten mit Kassettenrecorder und Gitarrenverstärker - das Karaoke (Japanisch für Leeres Orchester) ist geboren. 1998 kommt Ron Rineck, gerade in New York karaokesüchtig geworden, nach Berlin. Mit seiner ersten eigenen Karaokemaschine schlägt der Punk voll in der Berliner Hausbesetzer-Szene ein. Heute lädt er in der Kult-Karaoke-Bar Monster Ronsons Ichiban Karaoke die Berliner Promiszene zum Chillout. Ob in Karaokebars oder beim Privatkaraoke zu Hause: Das Feature spürt jener schieren Lust nach, vor und mit anderen Menschen zu singen. Einer Lust, die auch gnadenlos sein kann.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Claude Debussy 
Six épigraphes antiques

Daj Fujikura
Violoncellokonzert

Ludwig van Beethoven
Symphonie Nr. 7 A-Dur

Jan Vogler, Violoncello
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Musikalische Leitung: Manfred Honeck

Aufnahme vom 10.1.2018 aus der Berliner Philharmonie

Am Mikrofon: Egbert Hiller

Drei Komponisten, drei Länder, drei Epochen. Und drei unterschiedliche künstlerische Positionen. In seinem Konzert am 10. Januar 2018 warf das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin unter Leitung von Manfred Honeck scharfe Blicke auf die Vielfalt der Tonkunst. Dem französischen Impressionisten Claude Debussy folgte mit Daj Fujikura einer der wichtigsten japanischen Komponisten der Gegenwart. Der renommierte Cellist Jan Vogler war der Solist in der Uraufführung der Orchesterversion von Fuijkuras Violoncellokonzert. Danach kehrte der Abend ins Klassische zurück: zu Ludwig van Beethoven, der in Gestalt seiner ‚Sinfonie Nr. 7‘ mit tobendem Herzen eine Verherrlichung des Tanzes komponierte.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

"Beim Thema Froome stehen wir alle im Leeren"

Eine Gesprächsrunde mit den Radprofis Nikias Arndt, Jasha Sütterlin und Robert Wagner.

Die Fragen stellt Holger Gerska.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Programmtipps

Steine liegen am 08.07.2017 nach schweren Auschreitungen in Hamburg auf der Straße. Randalierer haben im Schanzenviertel eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Zerstörte Fahrräder und Mülltonnen lagen auf der Straße. Fensterscheiben waren eingeschlagen oder beschädigt. Die Polizei hatte die Straße zuvor abgeriegelt und war massiv gegen die Randalierer vorgegangen.  (dpa / picture alliance / Marcus Brandt)
Warum der G20-Gipfel im Desaster endeteWelcome to Hell
Das Feature 23.01.2018 | 19:15 Uhr

Beim G20-Gipfel in Hamburg sollten 31.000 Beamte Staatsmänner und -frauen von den Gipfelgegnern abschirmen und Ausschreitungen verhindern. Es war das größte Polizeiaufgebot in der Geschichte der Bundesrepublik. Doch der Gipfel endete im Desaster.

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