Freitag, 15.12.2017

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 23.12.2017
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Lazarus Nr. 7 (2/3)
Von Richard Sale
Bearbeitung: Karl Richard Tschon
Regie: Hermann Pfeiffer
Mit Hansjörg Felmy, Günther Neutze, Arno Assmann, Alwin-Joachim Meyer, Harald Meister, Gassan Al Bakri, Ingeborg Christiansen, Bruno Hübner, Eric Schildkraut, Alois Garg und Ingeborg Engelmann
Musik: Enno Dugend
Produktion: WDR 1966
Länge: 48’20 (mono)
(Teil 3 am 30.12.2017)

„Mein Name ist Mason. Steve Mason. Ich bin weder Polizist noch Privatdetektiv, noch gehöre ich dem FBI an. Ich bin Arzt. Mit Kriminalfällen hab ich nur ein einziges Mal etwas zu tun gehabt.
Ich befand mich vom fernen Osten, wo ich drei Jahre gearbeitet hatte, auf der Rückreise nach New York. In Hollywood machte ich bei Joss Henry, einem alten College-Freund, der Drehbuchautor der Mutual-Filmgesellschaft war, ein paar Tage Station. Eigentlich hatte ich ausspannen wollen, aber daraus wurde nichts. Denn in rascher Folge ereigneten sich drei Verbrechen.
Erstens: der Mord an der jungen Schauspielerin Marion Ames, von der Mr. Daniel Webster, Inspektor der Kriminalpolizei von Los Angeles, vermutete, sie wäre eine Erpresserin gewesen.
Zweitens: der Mord an Shuttle Smith, Leibwächter von Al Roche, dem Starproduzenten und Regisseur der Mutual, der zuvor alles getan hatte, um die Ermordung der Schauspielerin zu vertuschen und mithilfe von 100.000 Dollar den Staatsanwalt bewegen konnte, den Fall als Selbstmord zu den Akten zu nehmen.
Und drittens wurde auf Joss Henry, meinen Freund, im ‚Brown Derby‘ an der Vine Street ein Giftanschlag ausgeführt, den Joss mit knapper Not überstand.
Alle drei Verbrechen standen in Zusammenhang miteinander, wenn auch Mr. Webster behauptete, dass Shuttle Smith aus Versehen umgebracht worden sei, weil man es eigentlich auf mich angesehen hatte.“
(aus dem Hörspiel-Text)

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Rock
Neuvorstellungen von Rock bis Pop, Indie, Electronic
Schwerpunkt: Vor 50 Jahren veröffentlichte Leonard Cohen sein Debüt-Album "Songs Of Leonard Cohen"
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Peter-Felix Ruelius, Schlangenbad-Georgenborn

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 150 Jahren: Die afro-amerikanische Unternehmerin Madam C.J. Walker geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Die Sopranistin Anna Lucia Richter

Anna Lucia Richter war fünf Jahre alt, als sie ihre erste Gage erhielt: ein Fläschchen Parfum mit der Nummer 4711 - Echt Kölnisch Wasser. Vor lauter Freude kippte sie sich den Inhalt vollständig über den Kopf. Für die Kölnerin stand fest: Sie würde Sängerin werden. Den ersten Unterricht erhielt sie bei der Mutter, die als Sängerin im Kölner Domchor auch Stimmbildung für den berühmten Mädchenchor gab. Dort sang Anna Lucia Richter viele Jahre, bevor sie in Basel und Köln studierte. Bereits mit Anfang 20 gewann sie internationale Preise. Seitdem jettet Anna Lucia Richter zu Konzerten nach New York und Luzern, London, Tokio und Los Angeles. Sie arbeitet mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Iván Fischer, Paavo Järvi oder Bernard Haitink. An der Seite von Pianist Michael Gees widmet sich Anna Lucia Richter der Lied-Improvisation. Und sie liebt die Herausforderungen auf der Opernbühne. Die, sagt die 27-Jährige, seien manchmal vergleichbar mit dem Versuch, beim Bungee-Jumping das hohe C zu treffen. 2016 gewann die Sopranistin den renommierten Borletti-Buitoni-Trust. Der vorläufig jüngste Meilenstein einer Weltkarriere.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Energiewende im Nirgendwo - Utsira ist Norwegens Vorzeigeinsel
Mit Reportagen von Gunnar Köhne
Am Mikrofon: Ursula Welter

Vor der Küste Norwegens liegt die kleinste Kommune des Landes. Eine Insel in der See. Hier wurde die Energiewende geprobt. Und seither ist vieles nicht mehr, wie es war. Die Strickdamen stricken zwar noch. Aber seit Utsira zum nationalen Vorzeigeprojekt ausgerufen wurde, geben sich Ingenieure und Umweltschützer die Klinke in die Hand, kommen viele Boote mit vielen Neugierigen.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Hörspielaufnehmen

November 1918 - Eine deutsche Revolution (3/3)
Heimkehr der Fronttruppen
Von Alfred Döblin
Komposition: Martina Eisenreich
Bearbeitung und Regie: Norbert Schaeffer
Mit Jan Hofer, Sebastian Rudolph, Jakob Diehl, Laura Maire, Siegfried W. Kernen, Imogen Kogge, Andreas Grothgar, Michael Evers, Dietmar Bär, Achim Buch, Udo Kroschwald, Stefan Haschke, Christian Redl, Hans Peter Hallwachs, Florian von Manteuffel, Frank Stöckle, Samuel Weiss, Gerd Baltus, Katharina Matz, Hanns Zischler, Anne Weber, Andreas Krämer, Berthold Toetzke, Friedhelm Ptok, Burghart Klaußner, Horst Mendroch, Rafael Stachowiak, Rüdiger Hauffe, Wolfgang Kaven, Jennipher Antoni, Astrid Meyerfeldt, Veit Stübner, Wolf-Dietrich Sprenger
Produktion: NDR/SWR Kultur
Länge: 88'22

In seinem Erzählwerk ,November 1918' untersucht Alfred Döblin, Schriftsteller und Arzt, einen chronisch erkrankten Patienten - das Deutsche Reich. Was geschah in Deutschland, als sich im November 1918 die militärische Niederlage nicht länger leugnen ließ? Als - für einen kurzen Augenblick - alles möglich schien: Eine Revolution des Proletariats ebenso wie eine Diktatur des Militärs? Und welche Rolle spielte dabei Friedrich Ebert? In vier Bänden berichtet Alfred Döblin vom Ende des Ersten Weltkriegs in Erwartung des Zweiten, montiert dabei in raschem, schnitthaftem Wechsel der Perspektiven Dialog mit Monolog, Massenszene mit Kammerspiel, Zeitungsnachricht mit Poesie, politische Analyse mit persönlicher Wahnvorstellung, Ideologie mit christlicher Mystik, Fakten mit Fiktion. Der Jahrhundertroman, Döblins Hauptwerk, entstand in den Jahren 1937 bis 1943, auf der Flucht vor den Nationalsozialisten, im französischen und amerikanischen Exil. In Deutschland blieb er lange unbeachtet. Erst im Jahr 1978, zum hundersten Geburtstag des Schriftstellers, 21 Jahre nach dessen Tod, lag ,November 1918' zum erstenmal vollständig gedruckt vor.

Alfred Döblin (1878-1957) studierte in Berlin, zeitgleich literarische Tätigkeit. Führender Vertreter des Expressionismus. 1933 Emigration über Zürich nach Paris. 1946 Rückkehr nach Europa. Weitere Romane u.a. ,Die drei Sprünge des Wang-Iun' (1916), ,November' (1918-1950), ,Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende' (1956).

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Zwischen Ordnung und Chaos
Der Komponist Erwin Koch-Raphael
Von Hanno Ehrler

Erwin Koch-Raphael interessiert sich für die Grenzräume zwischen Wildnis und Zivilisation. Genau dort seien neue Erfahrungen möglich. Der 1949 geborene, in Bremen ansässige Komponist hat sich auch mit Mythen und Grenzwissenschaften beschäftigt, mit Religion, Physik, Philosophie. Koch-Raphaels Oeuvre umfasst experimentelles Musiktheater, Orchesterwerke und konventionell besetzte Kammermusik. Alle sind stilistisch sehr verschieden, der Komponist hat sich nie einer bestimmten kompositorischen Strömung angeschlossen, sondern immer wieder Anderes ausprobiert. Eines haben alle seine Werke gemeinsam: Sie wirken intensiv und dicht, ohne dabei komplex zu sein. Oft mit nur wenigen Tönen vermögen sie den Hörer zu fesseln.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Traumhaft schön
Eine Lange Nacht der „fernen Geliebten“
Autor: Egbert Hiller
Regie: Burkhard Reinartz

Die ferne Geliebte hat viele Gesichter. Sie ist traumhaft schön, aber nur ein Traum. Sie ist Wunsch- und Trugbild, manchmal auch aus Fleisch und Blut. Aus wirklichen Geliebten werden ferne Geliebte, aus Gründen, die so vielschichtig sind wie das Leben. Die ‚Lange Nacht‘ der fernen Geliebten begibt sich auf die Suche nach ihr und ihren Geheimnissen. Finden oder gar festhalten können wir sie nicht, aber ihre Spuren verfolgen - durch Zeiten und Räume, quer durch die Kulturgeschichte. Weit entrückt, in der Sphäre des Mythos wollte Orpheus das Unmögliche wirklich machen und seine Geliebte aus dem Totenreich zurückholen. Die Metamorphosen des Ovid und Claudio Monteverdis Oper ‚Orfeo‘ erzählen uns die herzergreifende Geschichte, wie dies am Ende doch misslingt. Besonders fruchtbar im Hinblick auf die ferne Geliebte ist das Zeitalter der Romantik. Hier wurde sie zur Projektionsfläche verborgener Ängste und Hoffnungen. In Franz Schuberts ‚Winterreise‘ spiegelt sich dieses Moment auf höchst kunstvolle Weise wider. Aber auch im mittelalterlichen Minnesang, in moderner Literatur und im Film, etwa in Wolfgang Herrndorfs Roman ‚Tschick‘ , in Haruki Murakamis ‚Gefährlicher Geliebter‘ und Clint Eastwods Film ‚Die Brücken am Fluss‘ , war die ferne Geliebte präsent. In diesen und vielen weiteren Beispielen, von der Antike bis zur Gegenwart, taucht sie in der ‚Langen Nacht‘ der fernen Geliebten auf und entschwindet wieder. Immer steht am Ende die bittere wie inspirierende Erkenntnis: „Nun ist wahr, dass sie für immer geht."

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Mit einem Feuerwerk wird am 21.10.2017 das 175-jährige Jubiläum der Walhalla bei Donaustauf (Bayern) gefeiert.  (dpa, Armin Weigel)
Das letzte MalDie Kunst des Abschiednehmens
Lebenszeit 15.12.2017 | 10:10 Uhr

In zwei Wochen feiern wir Silvester und nehmen damit Abschied vom Jahr 2017. Nur sehr selten begehen wir solch einen Moment des Abschiednehmens so bewusst wie am Jahresende. Das Zelebrieren des letzten Mals kann schön oder sogar lustig sein - aber auch sehr schmerzhaft und traurig.

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