Freitag, 15.12.2017

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 24.12.2017
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Traumhaft schön
Eine Lange Nacht der „fernen Geliebten“
Autor: Egbert Hiller
Regie: Burkhard Reinartz

Die ferne Geliebte hat viele Gesichter. Sie ist traumhaft schön, aber nur ein Traum. Sie ist Wunsch- und Trugbild, manchmal auch aus Fleisch und Blut. Aus wirklichen Geliebten werden ferne Geliebte, aus Gründen, die so vielschichtig sind wie das Leben. Die ‚Lange Nacht‘ der fernen Geliebten begibt sich auf die Suche nach ihr und ihren Geheimnissen. Finden oder gar festhalten können wir sie nicht, aber ihre Spuren verfolgen - durch Zeiten und Räume, quer durch die Kulturgeschichte. Weit entrückt, in der Sphäre des Mythos wollte Orpheus das Unmögliche wirklich machen und seine Geliebte aus dem Totenreich zurückholen. Die Metamorphosen des Ovid und Claudio Monteverdis Oper ‚Orfeo‘ erzählen uns die herzergreifende Geschichte, wie dies am Ende doch misslingt. Besonders fruchtbar im Hinblick auf die ferne Geliebte ist das Zeitalter der Romantik. Hier wurde sie zur Projektionsfläche verborgener Ängste und Hoffnungen. In Franz Schuberts ‚Winterreise‘ spiegelt sich dieses Moment auf höchst kunstvolle Weise wider. Aber auch im mittelalterlichen Minnesang, in moderner Literatur und im Film, etwa in Wolfgang Herrndorfs Roman ‚Tschick‘ , in Haruki Murakamis ‚Gefährlicher Geliebter‘ und Clint Eastwods Film ‚Die Brücken am Fluss‘ , war die ferne Geliebte präsent. In diesen und vielen weiteren Beispielen, von der Antike bis zur Gegenwart, taucht sie in der ‚Langen Nacht‘ der fernen Geliebten auf und entschwindet wieder. Immer steht am Ende die bittere wie inspirierende Erkenntnis: „Nun ist wahr, dass sie für immer geht."

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Bachwoche Ansbach 2015

Johann Sebastian Bach
Aria mit 30 Veränderungen für Klavier, BWV 988
Fassung für Streichtrio von Dmitri Sitkovetsky

Pekka Kuusisto, Violine
Lily Francis, Viola
Nicolas Altstaedt, Violoncello

Aufnahme vom 8.8.2015 in der Orangerie im Hofgarten

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Telemann - The Grand Concertos for Mixed Instruments Vol. I

Georg Philipp Telemann
Konzert für 2 Trompeten, 2 Oboen, Streicher und Basso continuo D-Dur, TWV deest

Konzert für Flöte, Oboe d'amore, Viola d'amore, Streicher und Basso continuo E-Dur, TWV 53:E1

Konzert für Violoncello, 2 Oboi d'amore, Streicher und Basso continuo D-Dur, TWV 53:D3

La Stagione Frankfurt
Leitung: Michael Schneider

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Michael Praetorius, Johann Crüger
'Wie schön leuchtet der Morgenstern'. Liedsätze zu Weihnachten
Hanna Herfurtner, Sopran
Daniel Jin-Kyu Noack, Knabensopran
Jan Kobow, Tenor
Staats- und Domchor Berlin
Lautten Compagney
Leitung: Kai-Uwe Jirka

Johann Rosenmüller
'Es waren Hirten auf dem Felde'. Evangelium am Heiligen Christtage. Geistliches Konzert à 18
Wilfried Jochens, Tenor - Evangelist
Johanna Koslowski, Sopran - Engel
Cantus Cöln
Leitung: Konrad Junghänel

Wilhelm Friedemann Bach
'Ach, dass du den Himmel zerrissest'. Kantate zu Weihnachten für Soli, Chor und Orchester
Dorothee Mields, Sopran
Gerhild Romberger, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Bachchor Mainz
L'arpa festante
Leitung: Ralf Otto

Marcel Dupré
Variations sur un vieux Noël, op. 20
Ben van Oosten, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Ach! Von der Kunst des Staunens
Von Susanne Niemeyer
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 190 Jahren: Die französische Cellistin Lise Cristiani geboren

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Vokalmusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Realitäten und Zustände
Unruhe
Ralf Konersmann im Gespräch mit Florian Felix Weyh

„Kultur ist der Raum der Unruhe“, sagt der Kieler Philosoph Ralf Konersmann und stellt dies in seiner Monografie ,Die Unruhe der Welt’ und dem aktuellen ,Wörterbuch der Unruhe’ unter Beweis. Wer denkt, ist keinesfalls gelassen, sondern wird von rastloser Neugier getrieben. Konersmanns Essays haben das Ziel, der Unruhe ihren schlechten Ruf zu nehmen, gilt sie doch als Zerstörerin von Harmonie und Glück, als Vertreiberin aus dem Paradies. Mit seiner beschreibenden, nicht normativen Philosophie will Konersmann uns Menschen mit unserer habituellen Unruhe versöhnen. Ruhig dürfen wir uns zu ihr bekennen, sind wir mit unserer westlichen Lebensweise doch längst alle Enthusiasten der Unruhe.
Florian Felix Weyh, geboren 1963, lebt als Publizist und Journalist in Berlin. Seit 1988 ist er ständiger Mitarbeiter des Deutschlandradios.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Pfarrkirche St. Pankratius in Roding
Predigt: Dekan Holger Kruschina
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

Stefan Oster, Bischof von Passau

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Raumfahrer und Physiker Reinhold Ewald im Gespräch mit Klaus Pilger

Nur elf Deutsche dürfen sich Raumfahrer nennen: Reinhold Ewald gehört dazu. Der Weltraum beginnt nach Definition der Fédération Aéronautique Internationale (FAI) 100 km über der Erdoberfläche. Und wer auch noch eine Erdumkreisung absolviert hat, der gilt als Raumfahrer. Vor über 20 Jahren, am 10. Februar 1997 startete der gebürtige Mönchengladbacher Reinhold Ewald mit der Sojus TM-25 zur Weltraumstation Mir und blieb dort 19 Tage. Reinhold Ewald, Jahrgang 1956, studierte Experimentalphysik an der Universität Köln und promovierte über Radioastronomie. Durch verschiedene Tätigkeiten beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der European Space Agency (ESA) blieb er dem Weltall und dessen Erforschung eng verbunden. Reinhold Ewald war Lehrbeauftragter an der TU München und der RWTH Aachen. Seit 2015 ist er Professor am Institut für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart mit dem Fachgebiet Astronautik und Raumstationen.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Musikszeneaufnehmen

Navidad latina
„In dieser Nacht werde ich tanzen"
Die Geburt des Herrn - ein Volksfest in Südamerika
Von Thomas Daun

Weihnachten in Lateinamerika, das sind strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen, Leuchtraketen und Feuerwerk, Maisbier, Schnaps und gutes Essen, Tanz, Gesang und viel Musik. Die Navidad latina ist weniger ein besinnliches Zusammensein als ein fröhliches, lautes Volksfest, das oft schon mehrere Tage vor dem 24. Dezember beginnt. Zurückgehen die verschiedenen Aktivitäten zumeist auf vorchristliche Riten, die in Zusammenhang mit der Sonnenwende im Dezember stehen. In der Sendung erklingen Lieder, Prozessionsgesänge und Tänze aus Mexiko, Peru, Paraguay und Venezuela.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Alte Musikaufnehmen

Arcangelo Corelli
Concerto grosso g-Moll, op. 6 Nr. 8
Musica Amphion
Leitung: Pieter-Jan Belder

Johann Friedrich Agricola
'Die Hirten bei der Krippe'. Kantate für Soli, Chor und Orchester
Berit Solset, Sopran
Nicholas Mulroy, Tenor
Matthias Vieweg, Bass
Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

Giuseppe Torelli
Concerto grosso g-Moll, op. 8 Nr. 6
Enrico Onofri, Violine
Marco Bianchi, Violine
Paolo Beschi, Violoncello
Luca Pianca, Theorbe
Il Giardino Armonico, Mailand
Leitung: Giovanni Antonini

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Evangelische Christvesper
Übertragung aus der Liebfrauenkirche in Bremen
Predigt: N.N.

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:05 Uhr

Radio-Bescherung. Musikalisches zum Festaufnehmen

Glanzvolle Musik zum Fest mit weihnachtlichen Klängen und neuen Aufnahmen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Am Mikrofon: Sylvia Systermans

Ob Sie diesen Abend unterm kerzenhellen Baum im Kreis Ihrer Lieben verbringen oder bequem auf dem Sofa mit einem guten Buch - Musik gehört zu Heiligabend, wie Spekulatius auf den Gabentisch oder das Jesuskind in die Krippe. Wir haben aus diesem Anlass beschwingte und besinnliche Klänge für Sie zusammengestellt. Bekannte Klassiker in neuen Arrangements sind ebenso dabei, wie liturgische Gesänge aus dem 13. Jahrhundert. Und wir lassen viele Aufnahmen Revue passieren, die in diesem Jahr im Deutschlandfunk Kammermusiksaal entstanden sind. Barockes und Kammermusikalisches, Jazziges und Neutönendes machen so den Heiligabend auch musikalisch zu einem besonderen Fest.

19:00 Nachrichten  

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Zwischen Brett und App
Die Welt der Spieleerfinder
Von Hildburg Heider
Regie: Uta Reitz
Produktion: DLF 2015

700 neue Spiele kommen in Deutschland jährlich auf den Markt - klassisch analoge, sinnliche Brettspiele und coole digitale Games. „Keiner von uns gibt ein Spiel an einen Verlag, wenn sein Name nicht oben auf der Schachtel steht.” Das kritzelten 13 Spieleerfinder 1988 auf einen Bierdeckel am Rande der Spielwarenmesse in Nürnberg. Einer von ihnen war Alex Randolph, der erste Profi-Spieleautor der Vor-Computer-Ära. „Meine beste Erfindung war, den Beruf eines Spieleerfinders überhaupt zu kreieren!”, sagte Randolph. Manche seiner Nachfolger machen Millionenumsätze, doch die meisten spielen und erfinden im Nebenberuf. Ein Blick hinter die Kulissen der Spieleszene zeigt Passion und Profession der Spieleerfinder, vom Geistesblitz in der Sauna bis hin zum Verlagsgespräch und zur Spielerunde.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Weihnachtskonzert mit dem RIAS Kammerchor

Hector Berlioz
'L‘enfance du Christ', op. 25 für Soli, Chor und Orchester

Allan Clayton, Tenor (Erzähler)
Sasha Cooke, Mezzosopran (Maria)
Jacques Imbrailo, Bariton (Joseph)
Christopher Purves, Bassbariton (Herodes)
RIAS Kammerchor Berlin
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Leitung: Robin Ticciati

Aufnahme vom 17.12.2017 aus der Berliner Philharmonie

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Alles begann an einem launigen Spätsommerabend des Jahres 1850: Der Architekt Joseph-Louis Duc forderte seinen Freund Hector Berlioz auf, aus dem Stegreif ein kleines Musikstück aufzuschreiben. Spontan skizzierte dieser ein Andantino für Orgel. Der schlicht gebaute Satz schien geradezu nach einem Text zu verlangen; und so erstellte Berlioz kurze Zeit später aus dem Orgelstück einen Chor der Hirten, der die Heilige Familie verabschiedet. Damit hatte er den Grundstein für das spätere Oratorium „L‘enfance du Christ“ gelegt. Die von im selbst bezeichnete „Trilogie sacrée“, die vom Traum des Herodes, der Flucht der Heiligen Familie und deren Ankunft im Exil erzählt, war im Frühjahr 1854 vollendet. Mit ihr feierte Berlioz zu Lebzeiten einen seiner größten Erfolge.

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Schöne Stimmenaufnehmen

Der Countertenor Max Emanuel Cencic
Am Mikrofon: Kirsten Liese

Der Kroate Max Emanuel Cencic, 1976 in Zagreb geboren, zählt zu den gefragtesten Countertenören unserer Zeit. Zu seinen favorisierten Komponisten zählt Georg Friedrich Händel, von dem er mehrere vergessene Werke wiederentdeckt und teils auch als Regisseur in Szene gesetzt hat. Sein musikalischer Werdegang begann schon in früher Kindheit, als seine Mutter ihm das Singen beibrachte. Nach Lehrjahren bei den Wiener Sängerknaben folgte eine schwierige Orientierungsphase auf der Suche nach dem richtigen Stimmfach. Weitgehend als Autodidakt wuchs er allmählich zum Countertenor heran. Da die Kollegen aus der Ära des legendären Alfred Deller ihn mit ihrer reinen Falsett-Technik wenig überzeugten, entwickelte er die Technik entscheidend und wegweisend weiter.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Mit einem Feuerwerk wird am 21.10.2017 das 175-jährige Jubiläum der Walhalla bei Donaustauf (Bayern) gefeiert.  (dpa, Armin Weigel)
Das letzte MalDie Kunst des Abschiednehmens
Lebenszeit 15.12.2017 | 10:10 Uhr

In zwei Wochen feiern wir Silvester und nehmen damit Abschied vom Jahr 2017. Nur sehr selten begehen wir solch einen Moment des Abschiednehmens so bewusst wie am Jahresende. Das Zelebrieren des letzten Mals kann schön oder sogar lustig sein - aber auch sehr schmerzhaft und traurig.

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