Seit 04:05 Uhr Radionacht Information

Montag, 26.02.2018
 
Seit 04:05 Uhr Radionacht Information

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 25.02.2018
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Gesichter einer Insel
Eine Lange Nacht über Mallorca
Von Margot Litten
Regie: Margot Litten

„Wenn du das Paradies ertragen kannst, komm nach Mallorca", schrieb einst die amerikanische Schriftstellerin Gertrude Stein an einen Freund. Millionen sind seitdem jedes Jahr gekommen, vor allem Deutsche. Der Insel tut dieses Liebesverhältnis nicht wirklich gut, zu rücksichtslos ist inzwischen das vermarktet worden, was Mallorcas Charakter und Schönheit ausmacht. Dennoch - das Landesinnere, in dem Dörfer vor sich hindösen, und Mohn und Margeriten leuchten, die Steilküste bei Valldemossa, wo Himmel und Meer ineinander fließen, die alten Patrizierhöfe in Palma, ihren Zauber hat die Insel bis heute nicht verloren. Aber es gibt eben auch das andere Gesicht Mallorcas, in das man bei näherer Bekanntschaft blickt, und das bisweilen eher bizarre Züge zeigt. Um beide Seiten geht es in dieser ,Langen Nacht', um Schönheit und Schrecken, um die Vergangenheit der Insel und um die Probleme der Gegenwart.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

4. Raderbergkonzert 2016/17

Johannes Brahms
Vier ernste Gesänge für Bassstimme und Klavier, op. 121

Hugo Wolf
Drei Gedichte von Michelangelo für Singstimme und Klavier, HWW 162

Peter Tschaikowsky
Vier Romanzen

Franz Schubert
,Wanderers Nachtlied', D 768

Günther Groissböck, Bass
Gerold Huber, Klavier

Aufnahme vom 17.1.2017 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Klavierwerke um den Russischen Futurismus

Alexander Mossolow
Sonate für Klavier solo Nr. 2 h-Moll, op. 4

2 Nocturnes für Klavier solo, op. 15

Thomas Günther, Klavier

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

„Saarland, was nun? Das Erbe der Annegret Kramp-Karrenbauer“

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Georg Philipp Telemann
'Ich hatte viel Bekümmernis'. Kantate zum Sonntag Reminiscere, TWV 1:843
Lena Susanne Norin, Alt
Veronika Winter, Sopran
Jan Kobow, Tenor
Ekkehard Abele, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Robert Fuchs
Fantasie für Orgel C-Dur
Peter Planyavsky, Orgel

Joseph Haydn
Messe B-Dur, für Soli, gemischten Chor und Orchester, Hob XXII:13
Christiane Oelze, Sopran
Elisabeth von Magnus, Alt
Herbert Lippert, Tenor
Gerald Finley, Bass
Arnold Schönberg Chor
Concentus musicus Wien
Leitung: Nikolaus Harnoncourt

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Cinema Paradiso in Marokko? Vom Kampf gegen das Kinosterben

Jung, weiblich, CDU - Ein Interview mit Ronja Kemmer, MdB

USA: Expedition in ein unbekanntes Land - Ein Interview mit der Schriftstellerin Felicitas Hoppe über ihre Amerika-Reise

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Syrische Regierungstruppen gegen Ost-Ghuta - Ein Interview mit der Journalistin Kristin Helberg

Denk ich an Deutschland: die Schriftstellerin Sasha Salzmann

Am Mikrofon: Michael Köhler

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Ermutigung zu sich selbst. Ein anderer Blick auf die Beichte
Von Sabine Demel
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 300 Jahren: Friedrich Hoffmann veröffentlicht den ersten Band seines Hauptwerks "Medicina rationalis systematica"

09:10 Uhr

Die neue Platte

Neue Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Zeitgeschichte im Museum
Zwischen Dokumentation und Inszenierung
Von Monika Boll

Historische Ausstellungen liegen im Trend. 500.000 Besucher im Jahr sind für die großen Museen keine Ausnahme. Das Publikum erwartet Orientierung und gute Unterhaltung. Neue Ausstellungskonzepte antworten darauf mit spektakulären Installationen, hohem Medieneinsatz und einer steigenden Tendenz zur Aktualität. Das bedeutet gestalterische Herausforderungen für die Museen. Manches hierbei ist fragwürdig, sogar ein Flüchtlingsboot kann heute als museabel gelten. Insgesamt zeigt die Entwicklung jedoch, wie Bündnisse zwischen Bildung und Unterhaltung aussehen können. Monika Boll beleuchtet in ihrem Essay Erwartungen und Haltungen bei Besuchern, Ausstellungsmachern, der Geschichtswissenschaft und Politik.
Monika Boll ist Philosophin, Autorin und Kuratorin. Für das Jüdische Museum Frankfurt kuratierte sie 2014 die Ausstellung: „Fritz Bauer. Der Staatsanwalt. NS-Verbrechen vor Gericht“.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Gottesdienst

Übertragung aus der Petri-Kirche in Versmold
Predigt: Pfarrer Sven Keppler
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Armin Laschet, CDU, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergang

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

Der Schriftstellerund der Maler
Hermann Hesse und Otto Dix am Bodensee

Von wegen ausgestorben!
Aufschwung in Vorpommern

Durch den Heiligen Wald
Beim Volk der Mijikenda in Kenia

Barock in Böhmen
Johann Blasius Santini-Aichl, Baumeister und Architekt

Am Mikrofon: Andreas Stopp

12:00 Nachrichten 

13:00 Uhr

Nachrichten

13:05 Uhr

Informationen am Mittag

13:25 Olympia-Telegramm

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Filmproduzentin Regina Ziegler im Gespräch mit Klaus Pilger

,Ich dachte, ich wäre tot' war im Jahr 1973 der erste Film, den die junge Filmproduzentin Regina Ziegler mit ihrer frisch gegründeten Firma in die Kinos brachte. Damit gewann sie sofort den Bundesfilmpreis. Es war gleichzeitig die erste Regiearbeit ihres späteren Ehemanns, des Regisseurs Wolf Gremm. Regina Ziegler hat seit damals rund 500 Filme für Kino und Fernsehen produziert. Mit Mut und Optimismus ist sie in der Männerdomäne Filmproduktion erfolgreich. ,Ein Jahr der ruhenden Sonne' von Krzysztof Zanussi gewann 1984 den Goldenen Löwen beim Filmfestival in Venedig, ,The Dutch Master' von Susan Seidelman wurde für einen Oscar nominiert, der Dreiteiler "Die Wölfe" bekam einen International Emmy Award. Regina Zieglers Produktionen erhielten mehrere Grimme-Preise, u.a. ,Die große Flatter' und die Serie ,Weissensee'. 2017 erschien ihre Autobiografie mit dem programmatischen Titel ,Geht nicht, gibt's nicht - Mein filmreiches Leben'.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Ohne Geschrei zum Erfolg
Die Metamorphose der Band Anathema
Von Kai Löffler

Anfang der 1990er-Jahre hat die Liverpooler Band Anathema schwermütige Doom-Klänge produziert, inklusive Streichinstrumente und Growls, diesen guttaralen Schreien des Heavy Metal. Zwar ist die Kernbesetzung gleich geblieben - Daniel Cavanagh schreibt die Musik, sein Bruder Vincent singt - aber Anathema sind in den letzten zwei Jahrzehnten zu einer anderen Band geworden. Mit Steven Wilson als Mentor und Teilzeit-Produzent mischen die Cavanaghs und Sängerin Lee Douglas Prog- und Postrock mit elektronischen Klängen zu einem eigenem Sound: erfolgreich!

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

Elena Ferrante: „Geschichte des verlorenen Kindes“
Vierter Band der Neapolitanischen Saga
mit Rückblick auf die drei vorangegangenen Bände
Aus dem Italienischen von Karin Krieger
(Suhrkamp Verlag, Berlin)
Ein Beitrag von Julia Schröder

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Einfach nur wau?!
Über das Hirn der Hunde und uns.
Von Lennart Pyritz

Hunde können wie einfältige Wesen wirken, immer darauf bedacht, dem Menschen zu gefallen: eine domestizierte, treuherzig-schlichte Version des Wolfs. Zwar haben Hunde nicht unbedingt ein logisches Verständnis für ihre Umwelt. Doch moderne Verhaltensforschung zeigt: Hunde sind überraschend klug. Daraus können wir auch über uns Hundehalter viel lernen.

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente

Widerstand als Lebensform - Der politische Künstler Klaus Staeck im Gespräch mit Michael Köhler

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen

Bärenfütterung - Eine Bilanz der 68. Berlinale

Nach Goethe, nach Petras - Am Theater Bremen wird das Musiktheater „Wahlverwandtschaften“ von Thomas Kürstner und Sebastian Vogel uraufgeführt

"Die Hamletmaschine" - Das Exil Ensemble des Gorki interpretiert Heiner Müller

Feministische Selbstbefragung - "Künstlerinnen im Dialog" in einer Ausstellung zum 25-jährigen Bestehen der Sammlung Goetz in München

Cinema Paradiso in Marokko? Vom Kampf gegen das Kinosterben

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:35 Olympia-Telegramm

18:40 Uhr

Hintergrund

Letzter Akt der Ära Merkel? - Die CDU im Umbruch

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Buchkritik 2.0
Die Welt der Booktuber
Von Jochen Rack
Regie: der Autor
Produktion: SWR 2016

Booktuber sind keine Kritiker im traditionellen Sinne, sondern Leser, die ihre Lieblingslektüre bei YouTube in eigenen Kanälen vorstellen, den sogenannten Booktubes. Wenn sie zu Hause vor der Kamera erzählen, welche Bücher sie voll lustig, ehrlich supi oder auch buchstäblich zum Heulen traurig finden, dann folgen ihnen zwar meist kleinere Gemeinden, aber die können sehr schnell wachsen.
Noch ignoriert die altehrwürdige Literaturkritik die zumeist jungen Amateurrezensenten. Doch viele Verlage beobachten bereits die Booktuber. Es könnten ja die Buchvermittler der Zukunft sein.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Die Deutschlandradio-Orchester und -Chöre

Arvo Pärt
,Como cierva sedienta' für Sopran und Orchester
,Spiegel im Spiegel' für Violine und Klavier
,Te Deum' für drei Chöre, präpariertes Klavier, Streichorchester und Tonband

Sandrine Piau, Sopran
Sayako Kusaka, Violine
Rundfunkchor Berlin
Benjamin Goodson, Choreinstudierung
Konzerthausorchester Berlin
Iván Fischer, Leitung und Klavier

Aufnahme vom 16.2.2018 aus dem Konzerthaus Berlin

Am Mikrofon: Susann El Kassar

„Ich hatte den Wunsch, allein einen Zustand zu vermitteln”, schrieb Arvo Pärt über sein ,Te Deum’. „Dieser Zustand könnte unendlich in der Zeit sein, und aus diesem Strom wollte ich ganz sacht einen Teil herausführen - einen Zeitteil der Unendlichkeit. Ich musste diese Musik behutsam aus Stille und Leere hervorziehen.” Auch die anderen zwei Kompositionen, die Iván Fischer mit dem 30-minütigen Werk ,Te Deum’ kombiniert, können einen Klangeindruck von momentaner Unendlichkeit geben. Eine tragende Rolle spielt dabei Arvo Pärts Kompositionsstil, genannt ‚tintinnabuli’. Pärt hält sich dabei streng an eine beschränkte Tonmenge und Kombinationsweise, die aber in ihrer Reinheit und Beharrlichkeit den Hörer in ganz andere Welten transportieren kann.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Olympia-Magazin

23:57 Uhr

National- und Europahymne

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Angela Merkel will mit einer Großen Koalition weiterregieren. Doch ihrer Partei verlangt sie dafür Zugeständnisse ab, die vielen zu weit gehen. Sogar das Finanzministerium soll an die SPD gehen. Droht damit ein Ende solider Haushaltspolitik?

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