Dienstag, 23.01.2018

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 27.01.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Mord auf Deutschlandtour
Am Hoffnungsberg
Von Doris Gercke
Regie: Corinne Frottier
Mit Hannelore Hoger, Susanne Schäfer, Gisela Trowe, Erika Skrotzki, Annette Paulmann, Gerhard Garbers, Viola Wedekind, Erdogan Atal, Rolf Becker, Karin Rasenack u.a.
Produktion: NDR 1992
Länge: ca. 54‘

Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik. Zum Auftakt ermittelt die bekannte Detektivin Bella Block in Hamburg … Jede deutsche Großstadt hat ihre sozialen Brennpunkte; bei den am Stadtrand gelegenen Hochhaussiedlungen mit Billigwohnraum sind Vereinsamung, Ausweglosigkeit und Kriminalität geradezu vorprogrammiert. Die Hamburger nennen die triste Ansammlung ihrer Betonklötze, Einfamilienhäuser und Asylantenheime zynisch den Hoffnungsberg. Hier kennen die Jugendlichen nur eine Perspektive: abhauen! Binnen kurzer Zeit ist nun schon die dritte junge Frau in dem Problemviertel ums Leben gekommen. Die Streifenpolizistin Eva Bentrupp und ihr Kollege waren sogar unmittelbare Zeugen, als sie aus dem Fenster stürzte. Wieder ein Selbstmord? Ein Unfall? Da Eva den Eindruck hat, dass die Kripo sich bei den Ermittlungen nicht besonders viel Mühe gibt, bittet sie ihre ehemalige Kollegin Bella Block um Mithilfe. Nach einer satten Erbschaft nimmt Bella zwar eigentlich keine Detektivaufträge mehr an, doch das Schicksal der Mädchen lässt ihr keine Ruhe. Sie zieht für einige Zeit in die Bettenburg und nimmt eine Stelle im dortigen Supermarkt an, um von den Menschen selbst zu erfahren, was in der Siedlung eigentlich los ist.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Neuvorstellungen von Rock bis Pop, Indie, Electronic
Schwerpunkt: 1968 veröffentlichte die britische Band Fleetwood Mac ihr gleichnamiges Debüt-Album
Am Mikrofon: Günther Janssen

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrerin Cornelia Coenen-Marx, Garbsen
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 100 Jahren: Der amerikanische Gitarrist Elmore James geboren

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

Aus vier mach eins - Oberzent, die neue Stadt im Odenwald

Am Mikrofon: Wolf Renschke

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Fernsehmoderator Ralph Caspers

Große Brille, verschmitzter Blick und pfiffige Antworten auf neugierige Fragen, das sind seine Markenzeichen. Seit mehr als 20 Jahren moderiert Ralph Caspers erfolgreich Sendungen wie ‚Wissen macht Ah!‘, ‚Quarks & Caspers‘ und die ‚Sendung mit der Maus‘. In ‚Du bist kein Werwolf‘ erfahren Jugendliche alles, was sie schon immer über das Leben in der Pubertät wissen wollten. 2012 wurde das Format, das Ralph Caspers mitentwickelt und im Kinderkanal von ARD und ZDF moderiert hat, mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet. Ralph Caspers wurde auf Borneo geboren, da seine Eltern Anfang der 70er-Jahre dort für eine Hilfsorganisation Affen aufzogen. Danach lebte er unter anderem in Berlin-Spandau, in Venezuela, am Amazonas und in Köln, wo er auch heute wohnt. Außerdem studierte er in der Rheinmetropole Film und Fernsehen und drehte unter anderem einen Film übers Pickelausdrücken. Über seine Berufswahl als Moderator, Drehbuchautor und Schauspieler sagt der 46-Jährige, er habe nie einen Plan gehabt. Darum sei er für vieles offen gewesen. Sein Ratschlag für beruflichen Erfolg: viel ausprobieren bis man weiß, was man gut kann und keine Angst vor Fehlern haben.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Freizeitpark Alpen - Österreichs heikler Aufstieg im Bergtourismus
Von Antonia Kreppel

„Größer, schneller, bequemer“ - heißt die Devise im österreichischen Bergtourismus. Die Alpen werden zunehmend zu einem Themenpark einer touristischen Unterhaltungsindustrie. Seit jeher getrennte Gipfel und Gletscher werden durch den Bau immer größerer Seilbahnen und durch die Erschließung neuer Pisten miteinander verbunden. Die Technik der künstlichen Beschneiung verändert die alpine Landschaft; all das mit unabsehbaren ökologischen Folgen. Event statt Natur ist angesagt, zu allen Jahreszeiten: E-Mountainbike-Genusstouren statt simpler Radausflüge, Hochseilgärten statt Spazierwegen im Alpengarten; Fake-Almen und Wellness-Tempel statt Berghotels; Ballermann auf Bergspitzen und im Tal rund um die Uhr.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

Nie wieder - Schützt die Erinnerung an Auschwitz vor Antisemitismus?
Der Publizist Günther B. Ginzel und die Historikerin Juliane Wetzel im Gespräch
Am Mikrofon: Christiane Florin

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Robert Menasse
Gesprächspartner: Günter Verheugen und Meike Feßmann
Am Mikrofon: Tobias Lehmkuhl

Noch nie wurde der Deutsche Buchpreis an einen Roman verliehen, der so nah am Puls der Zeit zu sein scheint, wie Robert Menasses ,Die Hauptstadt’. Stellt er doch die Frage danach, was die Europäische Union ausmacht und wie sich die Idee eines geeinten Europa am Leben erhalten lässt. Gleichzeitig stellt sich mit ,Die Hauptstadt’ aber auch die Frage, was zeitgenössisches Erzählen bedeutet, und wie sich ohne pamphlethaft zu werden über Politik schreiben lässt, wie es einem Autor gelingen kann, Haltung zu zeigen, ohne Partei zu sein. Ein Schwein ist da schon einmal eine gute Idee, auch eine Verschwörung scheint in unserer Dan-Brown- und Fake-News-Welt Teil der abzubildenden Realität zu sein. Formwillen, Witz und kluge Psychologie kommen hinzu. Was sonst noch das Geheimnis von ,Die Hauptstadt’ ausmacht und wie ein Politiker das Verhältnis von Fiktion und Wirklichkeit beurteilt, wird dieser Abend erweisen.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Unaufdringlich sinnlich
Yiran Zhao als Stadtkomponistin in Unna
Am Mikrofon: Leonie Reineke

Yiran Zhaos Stücken wohnt eine spürbare, aber unaufdringliche Sinnlichkeit inne. Komposition ist für sie nicht zwangsläufig an Klänge gebunden. Auch Bewegung und haptische Reize begreift die Chinesin als musikalisches Material. Dass die 1988 in Qingdao geborene Komponistin Lichtchoreografien als wichtigen Bestandteil ihrer Stücke betrachtet, führte sie im Herbst 2017 nach Unna. Hier hat das Zentrum für Internationale Lichtkunst seinen Sitz. Als Stadtkomponistin in Unna gab Zhao Kunstinteressierten vor Ort in Werkstattgesprächen und öffentlichen Performances Einblicke in ihre Arbeit.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

„Ich folge den Ablagerungen der Geschichte in mir"
Eine Lange Nacht über den israelischen Filmemacher Amos Gitai
Von Heike Brunkhorst und Roman Herzog
Regie: Claudia Mützelfeldt

Amos Gitai - Filmemacher des jüdischen Israel in all seinen Widersprüchen und Konflikten. Er ist unbequem und herausfordernd - und überaus produktiv: In 40 Jahren sind über 60 Dokumentar- und Spielfilme entstanden. Vom Staat zensiert, geht Amos Gitai ins Exil und kehrt zurück nach der Wahl Yitzhak Rabins zum Ministerpräsidenten 1992. Heute in beiden Welten lebend, eckt er mit seinen Filmen immer wieder an, hinterfragt die Gewaltgeschichte seines Landes, die Diskriminierung der Palästinenser und politische Mythen - der Linken wie der Rechten, der Israelis und der Palästinenser. Impulsgeber ist dabei seine Familiengeschichte - Mutter Sabra, Vater Ashkenasi - und die Bibel. Kein anderer israelischer Filmemacher bringt so stark religiöse Texte ins Spiel. Sein Kino ist der Versuch, in einer Architektur des Realen zusammenzufügen, was auseinanderzufallen droht, im nomadischen Dasein Identitäten zu schaffen inmitten vollständiger Orientierungslosigkeit. Gitai versucht, Erinnerungen zu bewahren im Augenblick ihrer allgegenwärtigen Zerstörung und Anhaltspunkte zu verorten angesichts der Auflösung aller Koordinaten - eine Chronik des Verschwindens, zugleich Utopie einer anderen Realität.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Steine liegen am 08.07.2017 nach schweren Auschreitungen in Hamburg auf der Straße. Randalierer haben im Schanzenviertel eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Zerstörte Fahrräder und Mülltonnen lagen auf der Straße. Fensterscheiben waren eingeschlagen oder beschädigt. Die Polizei hatte die Straße zuvor abgeriegelt und war massiv gegen die Randalierer vorgegangen.  (dpa / picture alliance / Marcus Brandt)
Warum der G20-Gipfel im Desaster endeteWelcome to Hell
Das Feature 23.01.2018 | 19:15 Uhr

Beim G20-Gipfel in Hamburg sollten 31.000 Beamte Staatsmänner und -frauen von den Gipfelgegnern abschirmen und Ausschreitungen verhindern. Es war das größte Polizeiaufgebot in der Geschichte der Bundesrepublik. Doch der Gipfel endete im Desaster.

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