Seit 23:10 Uhr Das war der Tag

Dienstag, 22.05.2018
 
Seit 23:10 Uhr Das war der Tag

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 27.05.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Höfling und Revolutionär
Eine Lange Nacht über das Leben Voltaires
Von Kai Lückemeier
Regie: Stefan Hilsbecher
(Wdh. v. 28./29.5.2016)

Kein Autor verkörpert die Aufbruchstimmung des 18. Jahrhunderts stärker als Voltaire. „Verbrennt eure Gesetze und macht deren neue! Woher die neuen nehmen? Aus der Vernunft!“, so formulierte er den Schlachtruf eines neuen, freieren Denkens - im Geist der Aufklärung, der Toleranz und des humanitären Fortschritts. Bis heute bezeichnen die Franzosen die Epoche zwischen Rokoko und Revolution als das Zeitalter Voltaires. Die außergewöhnliche literarische Begabung Voltaires, 1694 als jüngster Sohn eines königlichen Hofrats im Herzen von Paris geboren, macht sich früh bemerkbar. Doch erst als er 1726 nach einem Konflikt mit einem Mitglied des Hochadels ins Londoner Exil gehen musste und mit dem naturwissenschaftlich-kritischen Denken des englischen Empirismus in Berührung kam, entwickelte sich das „enfant terrible“ des literarischen Rokoko zum begeisterten Vertreter der Aufklärung. Seine „Philosophischen Briefe“ von 1734 waren eine schonungslose Abrechnung mit den französischen Verhältnissen. Sein Streben nach Anerkennung trieb ihn an den Hof von Versailles, an dem er mittels hemmungsloser Selbstverleugnung eine glänzende Stellung erlangte - bis er schließlich in Ungnade fiel. Als die Marquise du Châtelet, die große Liebe seines Lebens, 1749 im Kindbett starb, folgte er einem Ruf Friedrichs des Großen an den Potsdamer Hof, doch das preußische Intermezzo endete nach nur drei Jahren ähnlich unrühmlich wie sein Abschied von Versailles. Seine historische Bedeutung beruht jedoch vor allem auf dem Schaffen in den folgenden Jahren, fern des höfischen Lebens. Er vollendete sein philosophisches Hauptwerk und eine Universalgeschichte, die in der Geschichtswissenschaft neue Maßstäbe setzte. Nebenbei engagierte er sich als Anwalt der Entrechteten, was ihm im französischen Volk den Beinamen „Freund der Unglücklichen“ eintrug und dazu führte, dass sich seine späte Rückkehr in seine Heimatstadt Paris zu einem wahren Triumphzug gestaltete. Die Lange Nacht über den Höfling und Revolutionär versucht eine Annäherung an das wechselvolle Leben des Francois Marie Arouet, genannt Voltaire.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Ensemble Aventure
In memoriam Graciela Paraskevaidis

Graciela Paraskevaidis
Ta

Natalia Solomonoff
Adiós

Mariano Etkin
Lágrimas sobre Lágrimas

Rodolfo Acosta R.
Una despedida (Abfahrt)

Coriùn Aharonián
Una Canción

Ensemble Aventure:
Martina Roth, Flöte
Alexander Ott, Oboe
Walter Ifrim, Klarinette
Wolfgang Rüdiger, Fagott
Sylvie Altenburger, Viola
Beverly Ellis, Violoncello
Akiko Okabe, Klavier

Aufnahmen vom 29.9.2017 aus der Elisabeth-Schneider-Stiftung in Freiburg

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Julius Röntgen - Works for Violin & Piano

Julius Röntgen
Fantasie für Violine und Klavier, op. 24

7 Konzertstücke, op. 89. Suite für Violine und Klavier

Christoph Schickedanz, Violine
Ernst Breidenbach, Klavier

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Johann Sebastian Bach
'Höchsterwünschtes Freudenfest'. Kantate für Sopran, Tenor, Bass, Chor und Orchester, BWV 194
Sibylla Rubens, Sopran
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Chor und Orchester
Leitung: Ton Koopman

Matthias Weckmann
'Kom heiliger Geist, Herre Gott'. Für Orgel
Hans Davidsson, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
Das Ende nicht fern! Weltuntergangsvorstellungen in Vergangenheit und Gegenwart
Von Pfarrer Jörg Machel
Evangelische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 75 Jahren: In Frankreich konstituiert sich der Nationale Widerstandsrat

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Kammermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Europäisches Handgepäck (7/7)
Erinnerungen und Zukunftswissen
Mathias Greffrath im Gespräch mit Barbara Schäfer

Rumänien, Portugal, Ungarn, Polen, Dänemark, Frankreich: Sechs Reisen führten Mathias Greffrath an europäische Ziele. Seine fragmentarische Bestandsaufnahme suchte nach dem gemeinsamen kulturellen Erbe Europas und danach, was die Europäer heute miteinander verbindet. Im Handgepäck nahm Mathias Greffrath unauffällige Gegenstände mit, eingesteckt im Vorübergehen, als Merkzeichen, als Erinnerungen, als Fetische der Zukunft. Wie steht es um die kulturellen und wissenschaftlichen Errungenschaften, die Europa geformt haben, und die wir - in verwandelter Form - in die Zukunft mitnehmen? In einem abschließenden Gespräch berichtet Greffrath über seine europäischen Erkenntnisse.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus Pfarrkirche St. Bartholomäus in Niederkrüchten
Predigt: Pfarrer Alexander Schweikert
Katholische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

Udo Bullmann, Vorsitzender der Sozialdemokraten im Europaparlament

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Komponist Peter Michael Hamel im Gespräch mit Michael Langer

Peter Michael Hamel, Jahrgang 1947, ist einer der vielseitigsten Komponisten der Gegenwart. Sein Spektrum reicht von der Sinfonie bis zum Musical, von Neuer Musik über Jazz-Rock bis hin zu außereuropäischen Einflüssen und Traditionen.
Am Anfang seiner Laufbahn musizierte der Grenzgänger in der Gruppe Between und in der Weltmusikband Embryo. Er arbeitete mit Carl Orff, mit John Cage, Morton Feldman und Luc Ferrari zusammen. Er komponierte Musiktheater-, Orchester-, Chor- und Kammermusikwerke und veröffentlichte zahlreiche CDs. Heute spielt und schreibt er von ihm selbst sogenannte "integrative Musik". 
Peter Michael Hamel gründete das Interkulturelle Musikinstitut in Aschau im Chiemgau, war Professor an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und  ist seit 2016 Musikdirektor der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Der Modfather
Paul Weller zum 60. Geburtstag
Von Thomas Elbern

Zuerst mit seiner Band The Jam (1972-1982), später mit Style Council (1983-1989) und dann nur noch unter seinem eigenen Namen: Der britische Musiker Paul Weller ist sich und seinen musikalischen Wurzeln stets treu geblieben. Beeinflusst von Soul, R’n’B, aber natürlich auch dem Sound britischer Urgesteine wie The Kinks oder The Who ist Paul Weller längst selbst zu einem Original geworden. Seine bekanntesten und erfolgreichsten Soloalben ,Wild wood’ und ,Stanley road’ sind in der ersten Hälfte der 90er-Jahre erschienen und haben den Musiker aus Woking zum Godfather of Britpop gemacht. Am 25. Mai feierte der ewige Mod seinen 60. Geburtstag.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Bandsalat, liebevoll zubereitet
Die Kassette zwischen Nostalgie und Renaissance
Von Jan Decker
Regie: Susanne Krings
Produktion: Dlf 2018

Die vom Erfinder Lou Ottens 1963 vorgestellte Kompaktkassette, ein Tonträger zur elektromagnetischen analogen Aufzeichnung und Wiedergabe von Tonsignalen, ist aus unserem Alltag weitgehend verschwunden. Bis auf wenige Nischen, in denen sie sich hält: in Autoradios zum Beispiel oder als Hörspiel- und Hörbuchkassette für Kinder. Kinderleicht ist ihre Bedienung: Einlegen in das Kassettenfach, Play drücken, los geht’s. Und robust ist sie auch, im Gegensatz zu Schallplatte und CD toleriert sie Hitze und Staub. Bis in die 1990er-Jahre war die Kassette eines der meistgenutzten Audiomedien, trotzdem wurde sie durch digitale Techniken vom Markt verdrängt. Doch überraschenderweise erlebt die Kassette neuerdings gerade bei jungen Bands eine Renaissance als Verbreitungsmedium.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Krzysztof Penderecki
'Metamorphosen'. Konzert für Violine und Orchester Nr. 2

Dmitri Schostakowitsch
Sinfonie Nr. 15 A-Dur, op. 141

Anne-Sophie Mutter, Violine
Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Krzysztof Penderecki

Aufnahme vom 16.5.2018 aus der Philharmonie Berlin

Am Mikrofon: Johannes Jansen

Musikalische Gedanken einem Verwandlungsprozess zu unterziehen - darin besteht klassischerweise die Arbeit eines Komponisten. Jede Art von Komposition ist, so gesehen, eine Metamorphose. Im zweiten Violinkonzert von Krzysztof Penderecki jedoch weist der Begriff über die Verwandlung von Material, Struktur und den Prozess der Verarbeitung hinaus. Gemeint ist auch der Komponist in seiner Selbstverwandlung vom Avantgardisten zum Vertreter einer gemäßigt modernen Richtung, die ihn den eigenen musikalischen Wurzeln nähergebracht hat. Heute gehört Penderecki zu den wenigen Komponisten der Gegenwart, die sich weltweit ein großes klassisches Konzertpublikum erobert haben. Ausgangspunkt der ‚Metamorphosen’ war eine Begegnung mit der Geigerin Anne-Sophie Mutter anlässlich einer gemeinsamen Aufführung des Violinkonzerts Nr. 1 von Sergej Prokofjew. Penderecki widmete ihr daraufhin sein zweites Violinkonzert. Für die Ersteinspielung unter der Leitung des Komponisten wurde Anne-Sophie Mutter 1998 mit einem Grammy ausgezeichnet. Auch an diese Wegmarken ihrer Künstlerfreundschaft erinnert das Berliner Konzert im Vorfeld von Pendereckis 85. Geburtstag. Der zweite Teil des Programms ist eine Verbeugung vor Dmitri Schostakowitsch und dessen letzter Sinfonie, die Anfang der 1970er-Jahre - um dieselbe Zeit wie Pendereckis erste Sinfonie - entstand.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Eine Seniorin sitzt an ihrem Laptop und hat ihre Hand auf einer Maus liegen (dpa / Sebastian Gollnow)
Der Staat in der Pflicht?Eigenständig Leben im Alter
Länderzeit 23.05.2018 | 10:10 Uhr

Der soziale Tod kommt für viele alte Menschen schleichend: Die Freunde aus Jugendtagen sterben, die Gehbehinderung verhindert die Teilhabe am Leben im Ort, Anerkennung und Wertschätzung lassen nach. Wenn Hilfe fehlt, bleibt nur noch das Heim.

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