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Seit 08:50 Uhr Presseschau

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 27.08.2017
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Die Söhne der Großen Bärin
Eine Lange Nacht der Blutsbrüderschaft
Von Sabine Weber und Mirko Heinemann
Regie: Rita Höhne
(Wdh. v. 27./28.9.2008)

„Wenn man doch ein Indianer wäre, gleich bereit, und auf dem rennenden Pferde …“ seufzte Franz Kafka sehnsuchtsvoll. Und Heiner Müller konstatierte gar: „Deutscher sein heißt auch Indianer sein.“ Deutsche und Indianer - das ist eine nur auf den ersten Blick ungewöhnliche Liaison. Unzählige Deutsche reisten in das Land der indianischen Völker, sei es in der Fantasie auf den Spuren der Schriftsteller Karl May und Liselotte Welskopf-Henrich, sei es ins real existierende Amerika als Auswanderer, Forscher, Künstler oder Draufgänger. Und einige Indianer kamen auch nach Deutschland: als Teilnehmer von Völkerschauen und Zirkusvorstellungen, als amerikanische GIs oder einfach, um hier zu leben. Zahllos sind die Geschichten von Verbindungen zwischen Elbe und Rio Grande. Diese 'Lange Nacht' folgt den Fährten und erkundet das Faszinosum vom „Indianer-Sein“. Und beantwortet die Frage was es mit der „Blutsbrüderschaft“ zwischen Indianern und Deutschen auf sich hat.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2016

Benjamin Britten
Präludium und Fuge für 18 Streicher, op. 29

Christian Muthspiel
'A Serious Game'. Konzert für Violoncello und Kammerorchester

Igor Strawinsky
Concerto in D

Gautier Capuçon, Violoncello
Stuttgarter Kammerorchester
Leitung: Christian Muthspiel

Aufnahme vom 30.6.2016 aus dem Theaterhaus Stuttgart

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Being Beauteous

Claude Debussy
'Ariettes oubliées'. 6 Lieder für Sopran und Klavier

'Trois mélodies'. 3 Lieder für Sopran und Klavier

Benjamin Britten
'Les Illuminations', op. 18. 9 Lieder nach Gedichten von Arthur Rimbaud für Sopran und Klavier

Eva Resch, Sopran
Francois Salignat, Klavier

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Michael Praetorius
Aus tiefer Not
Chor und Orchester der Ludwigsburger Schlossfestspiele
Leitung: Michael Hofstetter

Johann Ludwig Krebs
Präludium und Fuge f-Moll für Orgel
Irmtraud Krüger, Orgel

Johann Sebastian Bach
'Herr Jesu Christ, du höchstes Gut'. Kantate am 11. Sonntag nach Trinitatis für Soli, Chor und Orchester, BWV 113
Magdalena Kožená, Sopran
William Towers, Countertenor
Mark Padmore, Tenor
Stephan Loges, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
„Ein und derselbe Geist hat Schwestern und Brüder bewegt“ - Radikale Geschwisterlichkeit bei Franz und Klara von Assisi
Sr. Ancilla Roettger, Münster und Martina Kreidler-Kos, Osnabrück
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 55 Jahren: Die erste Ausgabe der Satire-Zeitschrift "pardon" erscheint

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Zeitdiagnostik
Die wunderbare Wünschelrute
Von Andrea Roedig

Herfried Münkler sieht die neuen Kriege heraufziehen, Thomas Piketty die Ungleichheit wachsen, Hartmut Rosa erklärt, warum uns die Beschleunigung zerreibt und Ulrich Bröckling, wie wir zunehmend zu ‚Unternehmern unserer selbst‘ werden. Die Aufgabe der Intellektuellen ist es, zu verstehen, was in der Gegenwart vor sich geht, und das Genre der ‚Zeitdiagnostik‘ ist ihr ureigenstes Terrain. So entstehen Geschichten über Wandel und bedeutungsträchtige Veränderung. Lässt sich aber über den Sinn der eigenen Gegenwart wirklich etwas aussagen? Oft kommt bei Zeitdiagnosen als Ergebnis hinten das heraus, was vorne als These schon eingespeist wurde.
Andrea Roedig, geb. 1962 in Düsseldorf, lebt seit 2007 als freie Publizistin in Wien. Sie ist Mitherausgeberin der Zeitschrift ,Wespennest'. Letzte Buchveröffentlichung: ,Bestandsaufnahme Kopfarbeit' (zusammen mit Sandra Lehmann), Klever-Verlag 2015.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

St. Nicolaikirche in Wiedensahl
Predigt: Pastorin Corinna Diestelkamp und Pastor Joachim Diestelkamp
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

Christian Lindner, Bundesvorsitzender der FDP

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Reisenotizen aus Deutschland und der Welt

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Der Literaturwissenschaftler Joseph Vogl im Gespräch mit Michael Langer

Er hat den Begriff der Oikodizee geprägt und gezeigt, warum die Literaturwissenschaft in Fragen der Ökonomie mitreden kann. Prof. Dr. Joseph Vogl ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur und Kulturwissenschaft in Verbindung mit Medien an der Humboldt-Universität Berlin. Er befasst sich vor allem mit der Geschichte und Theorie des Wissens, insbesondere der Geschichte von Gefahr und Gefährlichkeit.
Vogls Oikodizee, wie er sie in seinem Buch „Das Gespenst des Kapitals“ dargelegt hat, beschreibt den herrschenden und folgenreichen Glauben, dass es auf Märkten und vor allem den Finanzmärkten vernünftig und letztlich eben doch gerecht zugehe. Mit seinem Begriff spielte er auf Georg Wilhelm Leibniz´ Theodizee an, die Gerechtigkeit und Rechtfertigung Gottes. Wirtschafts- und damit verbundene Glaubensfragen unterzieht Joseph Vogl einer geisteswissenschaftlichen Prüfung und auch in seinem vorerst letzten Buch „Der Souveränitätseffekt“ kritisierte er den Finanzkapitalismus.

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Queens Of The Stone Age
Die etwas andere Rockband
Von Marcel Anders

Die amerikanische Band Queens Of The Stone Age ist ein Phänomen: Sie veröffentlicht ihre Alben auf winzigen Indie-Labels und erzielt trotzdem Millionenumsätze. Sie erfreut sich riesigen Medieninteresses und füllt größte Konzerthallen rund um den Globus. Was nicht zuletzt an Mastermind Josh Homme liegt: Ein Baum von einem Kerl, der die ‚Queens‘ seit 21 Jahren und sechs Alben auf Kurs hält, nebenbei u.a. mit Iggy Pop, den Foo Fighters, Them Crooked Vultures oder Mark Lanegan arbeitet und ständig auf der Suche nach neuen Ansätzen und Ideen ist. So auch auf „Villains“, dem siebten Werk der Band, das am 25.8. erscheint und von Mark Ronson (u.a. Amy Winehouse) produziert wurde. Wie die Londoner Hitmaschine zu den passionierten Anti-Stars passt, ist einer von vielen Aspekten, die Josh Homme im Exklusivgespräch erklärt.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt
Hype um den Hyperloop
Die Vision von der Rohrpost für Passagiere nimmt Fahrt auf

2013 machte der milliardenschwere Silicon-Valley-Entrepreneur Elon Musk Schlagzeilen mit seiner Vision eines revolutionären Massentransportsystems: Mit dem Hyperloop, einer Kreuzung aus Rohrpost und Transrapid, sollen Passagiere in Kapseln mit 1200 Stundenkilometern durch luftleere Röhren rasen. Geniales Konzept oder Rohrkrepierer? Experten sind sich uneins. Mehrere Start-Up-Firmen glauben an die Idee und haben in den vergangenen Jahren Millionen in die Entwicklung der Technologie gesteckt. Um den Hype um den Hyperloop zu befeuern, hat Elon Musk einen Studentenwettbewerb ins Leben gerufen: Die Hyperloop-Pod-Competition, bei der Ende August in Kalifornien 24 Teams aus aller Welt mit selbst konstruierten Magnetschlitten an den Start gehen. Mit Überschallgeschwindigkeit wird dabei noch keiner durch die Teströhre düsen. Die schwebenden Seifenkisten könnten dennoch wegweisend für künftige Hyperloop-Projekte sein.

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Speck: Geschichten aus dem Gürtel
Ein Trip durchs Suburbane
Von Christoph Spittler
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: DLF 2014

Der Speckgürtel: ein Rand, der längst die Mitte ist. Eine Peripherie, die sich ausdehnt und vielleicht bald das ganze Land ausfüllt. Suburbia ist nicht Stadt, nicht Land. Eine Welt voller Parks: Wohnparks, Einkaufsparks, Freizeitparks, Musterhausparks. Dazwischen Brachland, Äcker, Baumärkte und gigantische Shoppingmalls auf grünen Wiesen. Kulturpessimisten sehen in der zersiedelten suburbanen Landschaft Symptom und Sinnbild der pervertierten, naturfressenden Zivilisation; Architekten glauben an die Zwischenstadt als eine neue Form der Kulturlandschaft. Was für Menschen bevölkern den Planeten Suburbia? Wie ist es, zwischen Shoppingmall, Erlebniscenter und Wohnpark-Reihenhaus mit seriengefertigtem Heizkamin zu leben?

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Grundton D 2017 - Konzert und Denkmalschutz (4)

Werke von
Maurice Ravel,
Arvo Pärt,
Astor Piazzolla u.a.

Die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker
Aufnahme vom 9.7.2017 aus dem Dom St. Nikolaus in Stendal, Sachsen-Anhalt

Am Mikrofon: Jochen Hubmacher

Ihre Konzerte in Deutschland sind 2017 an einer Hand abzuzählen. Nicht weil es keine Nachfrage gäbe, sondern weil diese 12 Cellisten in der Regel anderweitig als Berliner Philharmoniker schwer beschäftigt sind. Anfang Juli trat die weltweit einzigartige Kammermusikformation erstmals im Rahmen der Benefizreihe ,Grundton D’ von Deutschlandfunk und Deutscher Stiftung Denkmalschutz auf. Im Dom St. Nikolaus in Stendal standen Werke auf dem Programm, die eigens für die 12 Cellisten geschrieben wurden von Größen wie Arvo Pärt oder Boris Blacher. Außerdem demonstrierten die Philharmoniker im Dutzend ihr leidenschaftliches Faible für argentinischen Tango.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Ein Styropor-Behälter zum Transport von zur Transplantation vorgesehenen Organen wird am 27.09.2012 in Berlin am Eingang eines OP-Saales vorbei getragen. (picture alliance / dpa / Soeren Stache)
TransplantationLeben mit einem fremden Organ
Lebenszeit 18.08.2017 | 10:10 Uhr

Es ist ein Anruf, der über Leben oder Tod entscheiden kann: Wenn endlich die Nachricht kommt, dass das passende Spenderorgan gefunden wurde. Nach jahrelanger Blutwäsche, nach permanenter Atemnot ist endlich die rettende Niere oder Lunge da.

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