Seit 23:10 Uhr Das war der Tag
 
  • Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 23:10 Uhr Das war der Tag

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 28.05.2017
00:00 Uhr

Nachrichten

00:05 Uhr

Lange Nacht

Eine Sprache der Verbindung
Die Lange Nacht über Gewaltfreie Kommunikation
Von Barbara Leitner
Regie: Rita Höhne

Wer kennt das nicht? Gerade war alles noch in Ordnung, dann ein Blick, ein Wort, ein Satz, und die Beziehung gerät ins Wanken, mit dem Liebsten, dem Kind, mit Freunden oder Kollegen. Was nährt Verbindung und Verstehen? Wodurch fühlen sich Menschen verletzt und einsam? Diese Fragen bewegten den amerikanischen Psychologen Marshall Rosenberg. In den 1970er-Jahren entwickelte er sein Modell der Gewaltfreien Kommunikation als eine Sprache der Verbindung. Dabei geht es darum, sich aufrichtig mitzuteilen und einander wirklich zuzuhören. Beide Seiten sollen Konflikte lösen, ohne dass es Gewinner und Verlierer gibt. Vor 30 Jahren kam dieser Ansatz in den deutschsprachigen Raum, und er verbreitet sich hier seitdem, wie nirgendwo sonst auf der Welt. Heute gilt die Gewaltfreie Kommunikation als einer der meistgenutzten Trainingsansätze. Mindestens eine Million Menschen in Deutschland sind mit dieser Art der verbindlichen, empathischen Kommunikation vertraut und übten, diese Sprache des Herzens zu sprechen.

01:00 Nachrichten 

02:00 Uhr

Nachrichten

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionacht

02:05 Sternzeit 

02:07 Klassik live 

Musik vom Kammermusikfest "Spannungen"

Claude Debussy
Zwei Tänze für Harfe und Streicher, L. 103

Robert Schumann
Quintett für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello Es-Dur, op. 44

Isabelle Faust, Violine
Elisabeth Kufferath, Violine
Byol Kang, Violine
Sophie Wang, Violine
Maya Meron, Viola
Hanna Weinmeister, Viola
Kian Soltani, Violoncello
Gustav Rivinius, Violoncello
Jana Boušková, Harfe
Edicson Ruiz, Kontrabass
Aaron Pilsan, Klavier

Aufnahme vom 21.6.16 aus dem Wasserkraftwerk Heimbach

03:00 Nachrichten 

03:05 Heimwerk 

Mozart Piano Concertos

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 13 C-Dur, KV 415
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 8 C-Dur, KV 246

Ronald Brautigam, Hammerflügel
Die Kölner Akademie
Leitung: Michael Alexander Willens

03:55 Kalenderblatt 

04:00 Nachrichten 

04:05 Die neue Platte XL 

05:00 Nachrichten 

05:05 Auftakt 

06:00 Uhr

Nachrichten

06:05 Uhr

Kommentar

06:10 Uhr

Geistliche Musik

Orlando di Lasso
'Domine, exaudi orationem meam, et clamor'. Bußpsalm zu 5 Stimmen a cappella, Nr. 5
Collegium Vocale Gent
Leitung: Philippe Herreweghe

Johann Sebastian Bach
'Sie werden euch in den Bann tun'. Kantate am Sonntag Exaudi für Soli, Chor und Orchester, BWV 183
Joanne Lunn, Sopran
Daniel Taylor, Countertenor
Paul Agnew, Tenor
Panajotis Iconomou, Bass
Monteverdi Choir
English Baroque Soloists
Leitung: John Eliot Gardiner

Alexandre Guilmant
'Fuge alla Händel' für Orgel F-Dur, op. 49 Nr.6
Helge Schulz, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichten

07:05 Uhr

Information und Musik

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

Polierte Geschichtsschreibung? Die neue historische Museumslandschaft in Warschau

Annäherung an den Ramadan - Ein Interview mit dem katholischen Theologen Klaus von Stosch

100 Jahre JFK - Ein Interview mit dem Amerikanisten Winfried Fluck

07:30 Nachrichten 

07:50 Kulturpresseschau

Auszüge aus den Feuilletons der Woche

Unsichere Gesellschaft - Der Terror und die Angst. Ein Interview mit dem Psychologen Werner Greve

Denk ich an Deutschland: der Publizist Eberhard Rathgeb

Am Mikrofon: Michael Köhler

08:00 Nachrichten 

08:30 Uhr

Nachrichten

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgen

Religiöses Wort
"Drum rede wer sich ewig bindet". Gelungene Kommunikation in der Partnerschaft
Von Andrea Fleming
Katholische Kirche

08:50 Uhr

Presseschau

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichten

09:05 Uhr

Kalenderblatt

Vor 50 Jahren: In der bayrischen Stadt Hof beginnt das "kleinste Filmfestival der Welt"

09:10 Uhr

Die neue Platte

Klaviermusik

09:30 Uhr

Essay und Diskurs

Lob der Langeweile
Warum das größte Problem der modernen Welt zugleich der Schlüssel zur Selbsterkenntnis ist
Von Norbert Bolz
SWR 2017

Der Mensch ist ein Wesen, das sich langweilt und deshalb Stimulantien braucht. Die Unruhe, die dadurch entsteht, hält unsere moderne Gesellschaft lebendig. Natürlich ist es wohlfeil, eine Negativbilanz der Langeweile zu ziehen. Niemand geringerer als der große Ökonom John Maynard Keynes hat die Langeweile als das gewichtigste Problem der modernen Gesellschaft bezeichnet. Aber kluge Köpfe haben immer schon gewusst, dass die Langeweile eigentlich ein Lob verdient. In unseren Tagen ist sie das Inkognito der Muße. Sie ist die Pforte, die man durchschreiten muss, um zu Selbsterkenntnis und Kreativität zu gelangen.

10:00 Uhr

Nachrichten

10:05 Uhr

Tag für Tag Spezial

Live vom 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg

Die Nacht der Lichter
Eindrücke live aus Wittenberg von der Taizé-Gebetsnacht

Obama, Schulz und de Maizière
Welchen politischen Nährwert hat der Kirchentag?

Inzucht auf dem Kirchentag?
Ein Gespräch mit dem EKD-Kulturbeauftragten Johann Hinrich Claussen zur Frage, ob das Großereignis so pluralistisch ist, wie immer behauptet

Jung und Alt
Der Anspruch des Kirchentags, Generationen zu überbrücken - wurde er eingelöst?

„Religion ist politisch, aber sie ist nicht Politik“
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zur Zukunft des Protestantismus

Kirchentage auf dem Weg
Eindrücke aus Magdeburg von einem der sechs regionalen Kirchentage

Wo ist noch Luft nach oben?
Christoph Schwöbel, Professor für Systematische Theologie an der Universität Tübingen, über die Debattenkultur in der evangelischen Kirche

Verkehrschaos - oder füllt sich die Festwiese?
Eindrücke live aus Wittenberg kurz vor dem Abschlussgottesdienst auf den Elbwiesen

Am Mikrofon: Andreas Main

11:00 Uhr

Nachrichten

11:05 Uhr

Interview der Woche

Sheikh Ahmad al-Tayyeb, Groß-Imam der al-Azhar-Moschee, Kairo

11:30 Uhr

Informationen am Mittag

12:00 Uhr

Nachrichten

12:05 Uhr

Gottesdienst

Live vom 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag aus Wittenberg
Predigt: Bischof Thabo Makgoba

13:30 Uhr

Zwischentöne

Musik und Fragen zur Person
Die Medizinhistorikerin Barbara Duden im Gespräch mit Marietta Schwarz

Die Geschichtslosigkeit der Frau habe damit zu tun, dass sie durch ihre körperliche Konstitution festgelegt ist, hat Barbara Duden einmal in einer Unterhaltung gesagt. Viele Jahrzehnte ihres Lebens hat sie deshalb der Erforschung des weiblichen Körpers, des Ungeborenen im Mutterleib und der Genderforschung im Allgemeinen gewidmet.
Barbara Duden wurde 1942 geboren, ihr Urgroßvater war der Sprachforscher Konrad Duden, sie wuchs in Bayern auf, war in den 1970er-Jahren in der Frauenbewegung aktiv und gründete u.a. die Zeitschrift Courage. Sie lehrte Kultursoziologie, Frauen- und Geschlechterforschung sowie Medizinhistorie in den USA, Frankreich, Deutschland und Österreich. Ihre Erforschung körperlichen Empfindens der Frau im 18./19. Jahrhundert und die weitverbreitete Unfähigkeit, dem Ausdruck zu verleihen, machte sie bekannt. Und heute? Ist die Frau dazu zwar in der Lage, so Barbara Duden, aber die Medizin frage das nicht mehr nach.

14:00 Nachrichten 

15:00 Uhr

Nachrichten

15:05 Uhr

Rock et cetera

Londoner Träume und melancholische Gedankenspiele: Die Indie-Rockband Palace
Von Paul Baskerville

Die Londoner Band Palace klingt angenehm genug für den Mainstream, aber überzeugt auch die anspruchsvolleren Musikhörer - beides sind günstige Voraussetzungen für größeren Erfolg. Bereits 2014 ging es mit dem Hype los, als die erste EP ‚Lost in the Night‘ erschien. Im Herbst hat das Quartett sein Debütalbum ‚So Long Forever‘ veröffentlicht, es bietet atmosphärische, packende Indierockmusik mit Bluesgefühl, die durch intensive melancholische Gedankenspiele des Palace-Sängers Leo Wyndham umspielt wird.

16:00 Uhr

Nachrichten

16:10 Uhr

Büchermarkt

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

J. G. Farrell: Singapur im Würgegriff
Aus dem Englischen von Manfred Allié
Mit einem Nachwort von Derek Mahon
(Matthes & Seitz, Berlin)
Ein Beitrag von Eberhard Falcke

Am Mikrofon: Hubert Winkels

16:30 Uhr

Forschung aktuell

Wissenschaft im Brennpunkt
Dampfen statt Qualmen?
Die E-Zigarette zwischen Einstiegsdroge und Ausstiegshilfe
Von Arndt Reuning

Hon Liks Vater hatte geraucht wie ein Schlot und war schließlich an Lungenkrebs gestorben. Für den Sohn war das ein Warnsignal, denn auch Hon Lik selbst konnte nicht vom Tabak lassen. Und so erfand der chinesische Wissenschaftler ein Gerät, das einen nikotinhaltigen Nebel erzeugen konnte - die erste moderne elektronische Zigarette, auf die der findige Pharmazeut im Jahr 2003 ein Patent anmeldete.
Mittlerweile ist der Umsatz, der mit E-Zigaretten gemacht wird, weltweit steil angestiegen. Unzählige Modelle und Aromen stehen zur Auswahl. Und weil die Geräte keinen Tabak verbrennen, gelten sie im Vergleich mit konventionellen Glimmstängeln als deutlich gesünder. Aber taugen sie tatsächlich als Entwöhnungsmittel für Menschen, die von Nikotin abhängig sind? Oder führen sie durch ihre vermeintliche Harmlosigkeit nicht gerade erst Jugendliche an den Konsum von Nikotin heran?

17:00 Uhr

Nachrichten

17:05 Uhr

Kulturfragen

Debatten und Dokumente
Im Dienst der Musik. Der Siemens-Musikpreisträger 2017 Pierre-Laurent Aimard im Gespräch mit Maja Ellmenreich

17:30 Uhr

Kultur heute

Berichte, Meinungen, Rezensionen
Monty Python auf der Opernbühne? Terry Gilliam und Simon Rattle mit Berlioz‘ „Fausts Verdammnis“ an der Berliner Staatsoper

"Rückkehr in die Wüste" - Amélie Niermeyer inszeniert B.-M. Koltès in München

Konservativ und nationalistisch? - Rüdiger Safranski bekommt den Börne-Preis

Kulturelles Großangebot beim Kirchentag

Polierte Geschichtsschreibung? Neue historische Museumslandschaft in Warschau

Am Mikrofon: Doris Schäfer-Noske

18:00 Uhr

Nachrichten

18:10 Uhr

Informationen am Abend

18:40 Uhr

Hintergrund

Unternehmen machen Medien - Content Marketing als neuer Werbetrend

19:00 Uhr

Nachrichten

19:05 Uhr

Kommentar

19:10 Uhr

Sport am Sonntag

20:00 Uhr

Nachrichten

20:05 Uhr

Freistil

Zum Mars!
Der Traum vom Roten Planeten
Von Markus Metz und Georg Seeßlen
Regie: Thomas Wolfertz
Produktion: DLF 2017

Der Mars, der vierte Planet im Sonnensystem und äußere Nachbar der Erde, war aufgrund seiner Helligkeit schon im Altertum bekannt. Seit Ende des 18. Jahrhunderts träumen die Menschen von einer Reise zum Mars. In der Science-Fiction wurden viele Aliens als Marsmenschen imaginiert. Welche Rolle spielt der Mars in der Mythologie, den Erzählungen und Fantasien? In den 1960er-Jahren schickten die ersten Raumsonden Fotos des Roten Planeten zur Erde, seit den 1990er-Jahren erkunden Marsmobile seine Oberfläche. Der Mars ist das nächste Ziel der Menschheit, halb Utopie, halb Fluchttraum. Aus dem Spannungsfeld von Science-Fiction, Wissenschaft und Technik entfaltet sich die Möglichkeit, noch einmal einen großen Aufbruch zu wagen.

21:00 Uhr

Nachrichten

21:05 Uhr

Konzertdokument der Woche

Bläserfestival MA’ALOT 2017

Matthias Krüger
Bläserquintett (Uraufführung)

George Onslow
Grand Septet für Bläser, Kontrabass und Klavier, op. 79

Franz Schubert
Sonate für Arpeggione und Klavier a-Moll, D821
bearbeitet für Violoncello, Bläserquintett und Kontrabass

Waldemar Schwiertz, Kontrabass
Markus Becker, Klavier
Maximilian Hornung, Violoncello

MA’ALOT Quintett:
Kersten McCall, Flöte
Christian Wetzel, Oboe
Ulf-Guido Schäfer, Klarinette
Sibylle Mahni, Horn
Volker Tessmann, Fagott

Aufnahme vom 28. und 29.4.17 vom Rittergut Störmede
Am Mikrofon: Sylvia Systermans

Sie sind zu fünft, klingen grundverschieden und bilden doch eine Einheit - das Bläserquintett ist eine der farbigsten Gattungen der Kammermusik. Und das MA’ ALOT Quintett gehört seit über 30 Jahren zu den besten seiner Zunft. Bei seinem Festival auf dem westfälischen Rittergut Störmede erweiterten befreundete Musiker die Klangpalette um Kontrabass, Klavier und Violoncello. In wechselnden Besetzungen spielten sie das selten zu hörende ‚Grand Septet op. 79‘ für Bläser, Kontrabass und Klavier von George Onslow. Dem atmosphärisch dichten Werk des Franzosen stand die dunkel getönte Arpeggione-Sonate Franz Schuberts gegenüber, bearbeitet für Violoncello, Bläserquintett und Kontrabass. Experimentelle Klangpfade beschritt das MA’ ALOT Quintett schließlich, als es das neue Bläserquintett von Matthias Krüger uraufführte.

22:00 Nachrichten 

23:00 Uhr

Nachrichten

23:05 Uhr

Das war der Tag

23:30 Uhr

Sportgespräch

"Hoffnung für den Rest der Welt"
Dimitrij Ovtcharov vor der Tischtennis-WM in Düsseldorf

Die Fragen stellt Matthias Friebe.

23:57 Uhr

National- und Europahymne

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31 1 2 3 4

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk