Samstag, 21.04.2018
 
Seit 17:30 Uhr Kultur heute

Programm: Vor- und Rückschau

Sonntag, 29.04.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Zum Raum wird hier die Zeit
Eine Lange Nacht über Hamburg
Von Dirk Meyhöfer
Regie: Jan Tengeler

Hamburg liegt an der Elbe und ist mit seinem Hafen, St. Pauli und den Landungsbrücken zu einem Sehnsuchtsort der Deutschen geworden: ein Tor zur Welt, zu allen Zeiten seiner Geschichte. Trotzdem bleibt die Freie und Hansestadt für Besucher und Touristen immer noch die raue, fremde Schöne des Nordens. Nicht verwunderlich, denn die Hanseaten wissen sehr wohl, dass man es nicht mit dem ersten Fischbrötchen schafft, Hamburg zu durchschauen. Der Wahlhamburger, Lichtkünstler und Regisseur Michael Batz führt jedes Jahr mit einem eigenen Ensemble den ,Hamburger Jedermann' in der Speicherstadt auf - und hält den Hanseaten literarisch den Spiegel vor. Hamburg ist seit dem frühen Mittelalter eine erfolgreiche freie Hafenstadt, im 19. Jahrhundert erfolgte der Aufstieg in die Liga der modernen Großstädte. Weltkulturerbe Speicherstadt und Kontorhausviertel wurden zu Symbolen dafür. Nach den Zäsuren des Zweiten Weltkriegs und der Wiedervereinigung ist Hamburg wieder auf der Überholspur. Insgeheim hatte man Berlin oder Rotterdam schon lange hinter sich gelassen. Gescheiterte Olympiabewerbung, neue Wohnungsnot und G20-Gipfel polarisieren allerdings in der Stadt der pfeffersäckischen, lutherischen und sozialdemokratischen Traditionen: Nur noch ein Drittel kann sich das schöne Hamburg leisten - gibt es ein Hamburg für alle? Das vielfach zitierte Wort des Parzivals von Richard Wagner vom „Raum, der zur Zeit wird“ wurde zum Motto für die Eröffnung der Elbphilharmonie im Januar 2017. Es steht auch für die Freie und Hansestadt Hamburg, wo Reichtum und Ungeduld immer wieder Veränderungen bringen.

01:00 Nachrichten  

02:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

02:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

02:05 Sternzeit  

02:07 Klassik live  

Kissinger Sommer 2016

Peter Tschaikowsky
"Romeo und Julia". Fantasie-Ouvertüre

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für zwei Klaviere und Orchester Es-Dur, KV 365

Katia und Marielle Labèque, Klavier
Tschechische Philharmonie
Semyon Bychkov, Leitung

Aufnahme vom 10.7.2016 aus dem Regentenbau Bad Kissingen

03:00 Nachrichten  

03:05 Heimwerk  

Pauline Viardot - Deutsche Lieder

Pauline Viardot-Garcia
Lieder zu Texten von Eduard Mörike, Ludwig Uhland, Richard Pohl und anderen

Miriam Alexandra, Sopran
Eric Schneider, Klavier

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

04:05 Die neue Platte XL  

05:00 Nachrichten  

05:05 Auftakt  

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Geistliche Musikaufnehmen

Johann Pachelbel
'Jauchzet Gott alle Lande'. Motette für 8 Stimmen und Basso continuo
Cantus Cölln
Leitung: Konrad Junghänel

Georg Philipp Telemann
'Christus, der ist mein Leben'. Choralkantate für Soli, Chor und Orchester, TWV 1:138
Ingrid Schmithüsen, Sopran
Claudia Schubert, Alt
Howard Crook, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Rheinische Kantorei
Das Kleine Konzert
Leitung: Hermann Max

Johann Sebastian Bach
'Wo gehest du hin?'. Kantate am Sonntag Cantate für Alt, Tenor, Bass, Chor und Orchester, BWV 166
Bernhard Landauer, Countertenor
Christoph Prégardien, Tenor
Klaus Mertens, Bass
Amsterdam Baroque Chor und Orchester
Leitung: Ton Koopman

Marcel Dupré
Deuxième Symphonie pour orgue, op. 26
Rolande Falcinelli, Orgel

07:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

07:05 Uhr

Information und Musikaufnehmen

Aktuelles aus Kultur und Zeitgeschehen

07:30 Nachrichten  

07:50 Kulturpresseschau

08:00 Nachrichten  

08:30 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

08:35 Uhr

Am Sonntagmorgenaufnehmen

Religiöses Wort
„Der Papst ändert keine einzige Lehre - und doch ändert er alles.“ Zwei Jahre Familienpapier „Amoris laetitia"
Von Martina Kreidler-Kos

08:50 Uhr

Presseschauaufnehmen

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 50 Jahren: Das Musical "Hair" wird am New Yorker Broadway uraufgeführt

09:10 Uhr

Die neue Platteaufnehmen

Sinfonische Musik

09:30 Uhr

Essay und Diskursaufnehmen

Amerika und der Westen
Der Historiker Michael Kimmage im Gespräch mit Sibylle Salewski

Europa plus Amerika, das gilt als der Westen. Möglicherweise ist es aber einfach nur dem historischen Zufall geschuldet, dass die USA nach dem Zweiten Weltkrieg zum stolzen Vorreiter der westlichen Welt wurden. Eine historische Anomalie, die unser Kurzzeitgedächtnis zur Normalität erhoben hat. Viel zu lange seien wir von einer organischen Beziehung zwischen den USA und Europa ausgegangen, sagt der amerikanische Historiker Michael Kimmage. Eine Beziehung, die es so nie gegeben habe. Die Idee des Westens als Wertegemeinschaft und normatives politisches Leitbild bröckelt schon seit einer ganzen Weile. In den Geistes- und Politikwissenschaften wird über die kolonialistischen und imperialistischen Eigenschaften des Westens diskutiert. In den USA hat man sich nicht nur in der akademischen Welt auf seine multikulturellen Wurzeln besonnen. Der westliche Kanon, einst unangefochten, gehört nicht mehr zur Standardlehre an den Universitäten. Was aber tritt an die Stelle des Westens, wenn dieser nicht mehr als politischer, moralischer und kultureller Leitstern taugt?

Michael Kimmage ist Professor für Geschichte an der Catholic University of America in Washington D.C. und war Policy-Berater für das U.S. Department of State. Er schreibt für die Washington Post, New York Times, FAZ und New Republic und hat zwei Bücher veröffentlicht, ,The Conservative Turn: Lionel Trilling, Whittaker Chambers and the Lessons of Anti-Communism’ und ,In History’s Grip: Philip Roth’s Newark Trilogy’. Zur Zeit arbeitet er an einem Buch über Amerikas Verhältnis zum Westen.

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Gottesdienstaufnehmen

Übertragung aus der Friedenskirche in Essen
Predigt: Pfarrerin Hanna Mausehund
Evangelische Kirche

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Interview der Wocheaufnehmen

11:30 Uhr

Sonntagsspaziergangaufnehmen

Deutschland trifft Italien
Live-Veranstaltung im Italienischen Kulturinstitut Köln

Am Mikrofon: Cristiana Coletti und Andreas Stopp

„Gli italiani stimano i tedeschi, ma non li amano. I tedeschi amano gli italiani, ma non li stimano"
„Die Italiener schätzen die Deutschen, lieben sie aber nicht. Die Deutschen lieben die Italiener, schätzen sie aber nicht".

Dieser Einschätzung möchte die Kultur-Reisesendung ,Sonntagsspaziergang' nachgehen. Was finden Deutsche an Italien so attraktiv? Wie schätzen umgekehrt die Italiener ihre nördlichen Nachbarn ein?
Aber nicht nur um den Nationalcharakter und um gegenseitige Sympathien soll es gehen, wenn der Deutschlandfunk zur Matinee am Sonntag, den 29. April 2018 im Saal des Italienischen Kulturinstituts zu Köln bittet. In unserer Sendung kommen Gäste aus beiden Ländern zu Wort, die über ihre jeweilige Perspektive berichten. Zu Themen wie Landschaft und Kultur, Kulinarik und Wein, zu Kunst und Schriftstellerei, Gesellschaft und Politik und zum Lebensgefühl, das besonders die Deutschen bei ihren italienischen Miteuropäern so schätzen. Wie aber sieht Italien jenseits der Klischees aus?
Umrahmt wird das Bühnenprogramm von Live-Musik:
FLO (Floriana Cangiano), Sängerin und Liedermacherin im Duo mit dem Gitarristen Marcello Giannini (Neapel)
Das Blasorchester Amore e Problemi (Köln)

Die Moderation erfolgt deutsch-italienisch: An der Seite von Andreas Stopp ist die Kunstjournalistin Cristiana Coletti. Beide führen gemeinsam durch das Programm, zu dem Interessierte und Neugierige herzlich eingeladen sind.

12:00 Nachrichten  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:05 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

13:30 Uhr

Zwischentöneaufnehmen

Musik und Fragen zur Person
Die japanische Schriftstellerin Yoko Tawada im Gespräch mit Marietta Schwarz

Lange Zeit war Yoko Tawada in Deutschland ein literarischer Geheimtipp. Doch spätestens seitdem sie 2016 den Kleistpreis erhielt, ist sie auch einem größeren Publikum bekannt. Ob es um die Familie des Eisbären Knut geht oder eine Loreley, die sich im Fluss irrt - Tawada entfaltet aus vermeintlich kleinen Geschichten die großen Themen des Lebens. Der Blick der Fremden auf deutsche Eigenheiten schimmert stets hindurch - obwohl die Japanerin seit mehr als drei Jahrzehnten in Deutschland lebt.
Tawada schreibt auf Japanisch und Deutsch. Sie ist in beiden Ländern als Literatin geschätzt und preisgekrönt. Sprache und sprachliche Unterschiede faszinieren sie bis heute. 1960 wurde Yoko Tawada als Tochter eines Buchhändlers in Tokio geboren, studierte zunächst russische Literatur, ging 1982 nach Hamburg, wollte nur zwei Jahre bleiben - und ist immer noch in Deutschland. Sie verfasst Prosa, Lyrik, Romane, Essays und Theaterstücke, organisierte erst kürzlich ein Festival für Weltliteratur und sagt: „Meine Identität ist in der Vielstimmigkeit.“

14:00 Nachrichten  

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Rock et ceteraaufnehmen

Kreatives Wunderwerk aus dem Hohen Norden - Zu Besuch bei Motorpsycho
Von Manuel Unger

1989 gründeten vier Norweger die Psychedelic Rockband Motorpsycho. Seitdem haben sie über 20 Studioalben veröffentlicht, die genaue Anzahl kennt selbst Bent Sæther nicht, neben Hans Magnus Ryan eines der beiden verbliebenen Gründungsmitglieder. Seine Kreativität führt Bent Sæther auf Langeweile zurück, denn wenn er sich langweile, so der 49-Jährige, entstehen die typischen, epischen Progrock-Stücke, aber auch kürzere, von Akustikgitarre getragene, leichter zugängliche Vier-Minuten-Songs. Alles ist möglich bei dieser Formation, ihren Sound zu beschreiben dagegen nahezu unmöglich, da Motorpsycho in ihrer eigenen Soundwelt lebt, sich potenziell in jedwede Richtung entfaltend. Lediglich der warm-fuzzige Bass von Bent Sæther ist eines der wiedererkennbaren Markenzeichen. Allein das aktuelle Album ,The Tower’, Ende 2017 erschienen, bringt in rund 85 Minuten Spielzeit alles zusammen, was diese Band ausmacht. Kommerzielle Kompromisse muss sie nicht eingehen, denn seit 1994 veröffentlichen die Norweger auf einem eigens für sie - in Nürnberg - gegründeten Label.
Wie lebt und arbeitet diese ungewöhnliche Band und was hat sie zu dem gemacht, was sie heute, nach knapp 30 Jahren Bestehen, ist? Besuch bei den großen Rock-Freigeistern in Trondheim.

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:10 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Aus dem literarischen Leben
Das Buch der Woche

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Wissenschaft im Brennpunkt

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Kulturfragenaufnehmen

Debatten und Dokumente

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Sonntagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Freistilaufnehmen

Löcher im Bauch
Vom Sinn und Unsinn des Fragens
Von Uta Rüenauver
Regie: Philippe Bruehl
Produktion: DLF 2015

Ständig fragt man: nach dem Wetter und nach dem Befinden, nach dem Schuldigen und nach der Wahrheit, nach den Rätseln der Welt und nach dem Sinn des Lebens. Man stellt dumme oder die großen Fragen, rhetorische und existenzielle, Verlegenheits- und Tabufragen. Manchmal öffnet das Fragen Türen, manchmal verschließt es sie und manchmal versteckt man sich auch dahinter. Das Fragen ist die zentrale Form, in der der Mensch der Welt begegnet und sie sich aneignet. Ohne Fragen gibt es keine Erkenntnis, keine Entwicklung und keinen menschlichen Austausch. Die Autorin erkundet das weite Feld des Fragens, wo ihr nicht nur Gottbefrager, Sinnsucher, Seelenergründer, Gesetzeshüter, Vielfrager und Frageforscher begegnen, sondern auch allerhand erfragte Geschichten und fragliche Antworten.

21:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

21:05 Uhr

Konzertdokument der Wocheaufnehmen

Forum neuer Musik ,Echoes of ‘68'
Rebellion

Werke von Carson Kievman, Anestis Logothetis, Iannis Xenakis, Louis Andriessen, Nikolaus A. Huber, Saskia Bladt

Ensemble der Internationalen Ensemble Modern Akademie
Leitung: Lautaro Mura Fuentealba

Aufnahmen vom 12.4.2018 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal
Von Egbert Hiller

Die Internationale Ensemble Modern Akademie (IEMA) wird in diesem Jahr 15 Jahre alt. Gefeiert wurde dieses Jubiläum beim Deutschlandfunk-Festival Forum neuer Musik, das 2018 den Echos der 68er-Bewegung nachspürte. Die IEMA ist selbst ein Echo darauf und verdeutlich in ihrem Konzertprogramm beim Forum, was der Geist der 68er musikalisch bewirkte. Arbeiten u.a. von Mauricio Kagel, Iannis Xenakis, Heiner Goebbels, Louis Andriessen, Nicolaus A. Huber verdeutlichen neue Möglichkeiten der Ensemblekultur und bezeugen den Drang zum Aufsprengen der klassischen Konzertsituation. Deutschlandfunk-Auftragskomponistin Saskia Bladt blickt von heute auf 1968 zurück und fragt nach dem emotionalen Potenzial neuer digitaler Medien.

22:00 Nachrichten  

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Das war der Tagaufnehmen

23:30 Uhr

Sportgesprächaufnehmen

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
26 27 28 29 30 31 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 1 2 3 4 5 6

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Collage zum Hörspiel @wonderworld  von wittmann/zeitblom & Liebert (Deutschlandradio / René Liebert)
Ursendung@WONDERWORLD - The Story of Alice and Bob
Hörspiel 21.04.2018 | 20:05 Uhr

Was ist wirklich? Und was wirkt nur wirklich? Ist das Digitale noch ein Parallel-Universum oder ist das Netz bereits das Universum selbst, das die alte Realität in sich aufgenommen hat? Das Hörspiel verbindet aktuelle Diskurse über eine zunehmend simulierte Welt mit akustischen Halluzinogenen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk