Montag, 25.06.2018
 
Seit 21:05 Uhr Musik-Panorama

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 30.06.2018
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Mord auf Deutschlandtour
Kreuzeder und der Tote im Wald
Von Jörg Graser
Regie: Stefan Dutt
Mit: Sigi Zimmerschied, Luise Kinseher, Michaela May, Christian Alexander Rogler, Wilfried Hochholdinger, Michal Sykora, Maria Peschek, Martin Engler, Felix von Manteuffel u.a.
Musik: Martin Engler und Dieter Fischer
Produktion: DKultur 2012
Länge: ca. 54‘

Ein ganzes Jahr lang reist der Deutschlandfunk-Krimi an jedem letzten Samstag im Monat zu den dunkelsten Verbrechensorten unserer Republik.
Kriminalrat Kreuzeder, der Dienststellenleiter der Kripo Passau, pflegt die bajuwarische Gemütlichkeit bis hin zur Arbeitsverweigerung ...

Mag Frau Dr. März, die Polizeipsychologin, Kommissar Kreuzeders Verhalten bisher noch als „Abwehrreaktion eines intelligenten Menschen auf eine verbrecherische Welt“ gesehen haben, so reißt ihr nun doch der Geduldsfaden. Denn schließlich war sie es, die den Anruf des Försters hat entgegennehmen müssen, der den Fund eines Mordopfers in seinem Wald meldete. Eigentlich hatte Kreuzeder Bereitschaftsdienst, doch der wollte sich am heiligen Sonntag nicht dabei stören lassen, die Folgen seines Alkoholrauschs auszukurieren.
Zwar hat es Dr. März dann doch geschafft, Kreuzeder zum Tatort zu zerren, doch der Kommissar sieht immer noch nicht ein, den Fall bearbeiten zu müssen. Wer sagt denn, dass der tote Mann nach Bayern gehört? Nur wenige Meter weit entfernt ist die Grenze nach Tschechien, wo sowohl das Revier des Försters wie auch der Zuständigkeitsbereich des Kriminalbeamten endet. Also laden die beiden den Toten dort ab.
Sollte sich Kreuzeder einbilden, die Sache sei nach einem 'anonymen' Hinweis auf die Leiche für ihn erledigt, hat er sich geirrt. Bald schon trudelt bei der Kriminalpolizei Passau ein Amtshilfeersuchen der tschechischen Kollegen ein, und der Fall zieht auf Grund eines Schreibens von Interpol noch sehr viel größere Kreise.

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Jazz

Hausgemacht
CD-Produktionen des Deutschlandfunks
mit Hayden Chisholm, Pablo Held, Florian Ross, Yannick Délez, Sebastian Sternal,
Susanne Blumenthal, Fabian Arends, Joscha Oetz, Jonas Burgwinkel, Sabeth Pérez u.v.a.

Am Mikrofon: Odilo Clausnitzer

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Evamaria Bohle, Berlin
Evangelische Kirche

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 70 Jahren: In den USA wird der erste gebrauchsfähige Transistor vorgestellt

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Sänger und Opernintendant Ioan Holender

19 Jahre lang, von 1991 bis 2010, leitete Ioan Holender die Wiener Staatsoper und war damit der am längsten amtierende Direktor seit dem Bestehen des Opernhauses. Er war ein streitbarer Intendant, unter dessen Leitung sich die Wiener Oper aber zu einem Kulturbetrieb von Weltruhm entwickelte. Ioan Holender war es, der Sänger wie Vesselina Kasarova, Ramón Vargas und Elīna Garanča nach Wien einlud und den Dirigenten Seiji Ozawa an die Staatsoper binden konnte.
Ioan Holender wurde 1935 in der rumänischen Stadt Temeswar geboren, wo er dreisprachig aufwuchs - mit Rumänisch, Deutsch und Ungarisch. Maschinenbauer wollte er werden, das Studium musste er aber 1956 wegen seiner Teilnahme am Studentenaufstand in Temeswar aufgeben. Anschließend arbeitete er als Tennistrainer und Regieassistent, bevor er 1959 nach Wien zog. Am dortigen Konservatorium studierte Ioan Holender Gesang, es folgten Tätigkeiten als Opern- und Konzertsänger. 1966 begann seine Karriere als Gesangsagent. Heute moderiert Ioan Holender an jedem zweiten Donnerstag für den österreichischen Fernsehsender ServusTV die Sendung kulTOUR mit Themen aus dem Kulturleben.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Kroatiens Adria - Nationalismus und Alltag im Ferienparadies
Von Grit Eggerichs

Die kroatische Regierung kämpft in einem alten Grenzstreit mit Slowenien um die Hoheitsgewässer der istrischen Piranbucht. Ljubljana könnte in diesem Konflikt verhindern, dass Kroatien dem Schengenraum beitreten darf. Beide Regierungen haben auf stur geschaltet. Es geht um Nationalismus statt um die Lösung praktischer Probleme. Die Bucht von Piran ist nicht nur ein Politikum, sie ist auch Teil einer der attraktivsten Ferienregionen Europas: der kroatischen Adriaküste mit ihren 1.200 Inseln. Dabei gibt es auf vielen der Inseln weder fließendes Wasser noch Internet. Vielen Menschen hat der EU-Beitritt des Landes nichts gebracht. Hotels verfallen, Inseln verwaisen, und der schwelende Grenzstreit könnte die Region weiter ins Abseits befördern.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung: Helmut Lethen
Gesprächspartner: Marcel Beyer und Stephan Schlak
Am Mikrofon: Katharina Teutsch

Herman Göring hatte 1933 den Preußischen Staatsrat ins Leben gerufen und sogleich mit wichtigen Männern des damaligen Kultur- und Forschungslebens besetzt. Zwar hatte Hitler den Rat der Staatsräte nicht nötig und erschien nicht einmal zur Inauguration. Die Staatsräte empfanden ihre Ernennung gleichwohl als Ehre. Gustav Gründgens, Wilhelm Furtwängler, Ferdinand Sauerbruch und Carl Schmitt: vier Exzellenzen, die zwischen 1933 und 1945 Karriere machten - und die zu Ikonen der jungen Bundesrepublik wurden. Der Kulturwissenschaftler Helmut Lethen fragt in seinem neuen Buch ‚Die Staatsräte. Elite im Dritten Reich‘ nach den weltanschaulichen Voraussetzungen, die künstlerische Empfindsamkeit einerseits und soziale Kälte andererseits ermöglichten. Er knüpft dabei an seine früheren Arbeiten über die Kultur der Neuen Sachlichkeit an. ‚Verhaltenslehren der Kälte‘ lautete ein Sachbuchklassiker, den Lethen in den 90er-Jahren geschrieben hat. Jetzt wendet er die Theorie von der krisengebeutelten kalten Generation auf seine vier Antihelden. Und zwar, indem er ‚Geistergespräche‘ zwischen Gründgens, Furtwängler, Schmitt und Sauerbruch fingiert. Herausgekommen ist eine spannungsreiche Dokufiktion über den Geist der Elite im NS-Staat. Beraten bei diesem semiliterarischen Unternehmen hat ihn der Autor Marcel Beyer. Er wird gemeinsam mit Stephan Schalk von der Zeitschrift für Ideengeschichte über unheimliche Nachbarschaften im NS-Staat diskutieren.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

Produktionen aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Klaviermusik palästinensischer Komponisten
Eine Erinnerung für das Vergessen

Aufnahmen vom 14.4.2013 aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal

Am Mikrofon: Barbara Eckle

Seit Längerem sammelt der in Tel Aviv geborene Musikproduzent Gideon Boss Klaviermusik aus Palästina stammender Komponisten. Mit der Zeit fügte sich der langsam wachsende Fundus zu einer Geschichte, die sowohl im Nahen Osten wie in Mitteleuropa ihre Wurzeln hat. Sie beginnt in den 1920er Jahren in der Jerusalemer Grabeskirche, wo Augustine Lama Klavier und Orgel nach christlich-westlicher Tradition unterrichtete. Seine Schüler Salvador Arnita und Fernando Dueri zum Beispiel, deren Stil ein ausnahmslos europäischer ist. Lamas heute in Paris ansässiger Sohn Patrick begab sich hingegen auf Spurensuche nach arabischen Texturen. In der dritten Generation führt die Spur nach Nazareth und nach Berlin, wo Wisam Gibran oder Samir Odeh-Tamimi heute leben. Im Zusammenhang mit dem Forum neuer Musik 2013 „News from the Colonies“ hat der New Yorker Pianist Fadi Deep eine Auswahl dieser Arbeiten auf CD eingespielt.

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Flamenco, Sackpfeifen und teuflische Dämonen
Eine Lange Nacht der spanischen Musik
Von Stefan Wimmer
Regie: Margot Litten

Spanische Musik - da denken viele unwillkürlich an Flamenco, ekstatisch geschleuderte Unterröcke oder Schreie maurischer Klage. Dies wird der Wahrheit nur zum Teil gerecht. In den wilden Bergen des spanischen Nordens herrscht eine ganz andere Musikkultur, die in Deutschland nahezu unbekannt ist: Im Baskenland lieben die trutzig-kämpferischen Bewohner so ausgefallene Instrumente wie die Txistu (eine Piccoloflöte), die Alboka (eine Hornpfeife) und die Txalaparta (eine Holzbalken-Struktur), die wundervolle Töne erzeugen und eine jahrhundertealte Geschichte haben. Die Dorffeste sind geprägt von sexuellen Riten und Aufmüpfigkeit, und gefeiert wird, wo man nur kann. Auch in der Provinz Asturien geht es deftig zur Sache: Dort huldigt man den Sackpfeifen, Drehleiern und Harfen - und intoniert Liebeslieder von Schäferstündchen und untreuen Ehefrauen. Auch historisch ist die Musik in Asturien hochinteressant, denn hier nahm die Reconquista ihren Ausgang, in den asturischen Berghöhlen verschanzten sich nach der maurischen Eroberung die letzten widerständigen christlichen Adeligen. In die Geschichte ging der Satz des muslimischen Heerführers ein, der die Belagerung mit den Worten abbrach: „Lasst diese Hunde in den Höhlen verrotten, sie können uns nicht mehr schaden.“ Ein verhängnisvoller Irrtum - genau aus diesen Berghöhlen ging die christliche Rückeroberung hervor. Das Spannungsfeld zwischen Orient und Abendland ist auch im andalusischen Flamenco zu sehen: Ein Besuch bei den „peñas flamencas“, den Flamenco-Stammtischen in Sanlúcar (Cádiz), zeigt, wie kontrovers Flamenco von seinen Fans diskutiert wird. Eine Lange Nacht über die etwas andere spanische Musik.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

Auswahl nach Datum

MO DI MI DO FR SA SO
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1

Herunterladen und Nachhören

Alle Podcasts auf einen Blick


Ob in der U-Bahn, beim Sport oder in der Mittagspause - mit unseren Podcasts haben Sie Ihre Lieblingssendung immer dabei.

Aufnehmen statt Herunterladen

Wer möchte nicht gern von den Sendezeiten im Radio unabhängig sein? Der Deutschlandradio-Rekorder macht es möglich! Radio wann immer Sie wollen, wo immer Sie wollen - kostenlos und kinderleicht. Schneiden Sie Ihre Lieblingssendungen als MP3-Datei mit, indem Sie einfach in unserer Programmvorschau auf den roten Aufnehmen-Knopf rechts neben der gewünschten Sendung klicken.

Installation und Bedienung des Deutschlandradio-Rekorders

Programmtipps

Die Abbildung zeigt einen Querschnitt von Mund- und Rachenraum mit Luft- und Speiseröhre. (picture alliance / dpa / Wissen Media Verlag)
RefluxBrennen in der Speiseröhre
Sprechstunde 26.06.2018 | 10:10 Uhr

Wenn Mageninhalt zurück in die Speiseröhre dringt, lautet die Diagnose Reflux, Rückfluss. Zehn bis 20 Prozent der Bevölkerung in westlichen Industrieländern sind betroffen. Der saure Magensaft reizt die Schleimhaut der Speiseröhre. Das kann zu Entzündungen führen, in seltenen Fällen das Krebsrisiko erhöhen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk