Freitag, 15.12.2017

Programm: Vor- und Rückschau

Samstag, 30.12.2017
00:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

00:05 Uhr

Mitternachtskrimiaufnehmen

Lazarus Nr.7 (3/3)
Von Richard Sale
Bearbeitung: Karl Richard Tschon
Regie: Hermann Pfeiffer
Mit Hansjörg Felmy, Harald Meister, Eric Schildkraut, Arno Assmann, Bruno Hübner, Ingeborg Engelmann, Ingeborg Christiansen, Alwin-Joachim Meyer, Ursula Feldhege, Annelie Jansen, Ingeborg Schlegel und Günter Kirchhoff
Musik: Enno Dugend
Produktion: WDR 1966
Länge: 46‘53 (mono)

„Mein Name ist Mason. Steve Mason. Ich bin weder Polizist noch Privatdetektiv, noch gehöre ich dem FBI an. Ich bin Arzt. Mit Kriminalfällen hab ich nur ein einziges Mal etwas zu tun gehabt ... Warum man mich, einen Fremden, der in Hollywood nur einen kurzen Zwischenaufenthalt einlegte, beseitigen sollte, darauf wusste Inspektor Webster freilich keine Antwort. Immerhin schien er Recht zu haben, denn noch am Abend des Tages, an dem Shuttle Smith starb, wurden vier Schüsse auf mich abgefeuert, und zwar durchs Fenster der Bibliothek im Hause Joss Henrys, wo ich wohnte. Eine wichtige Rolle in der mysteriösen Geschichte spielte ein Brief, den Marion Ames bei ihrem Rechtsanwalt hinterlassen hatte, mit der Auflage, ihn, falls ihr etwas zustoßen sollte, an Joss abzuschicken. Das war auch geschehen, aber Joss war nicht zu bewegen, seinen Inhalt preiszugeben, obgleich Mr. Webster wohl richtig vermutete, dass darin der Name des Mörders der Schauspielerin gestanden hätte. Joss gab lediglich zu, dass dieser Brief eine für ihn sehr wertvolle Information enthielt, und richtig, kurz nachdem er ihn erhalten hatte, wurde sein wöchentliches Gehalt von 1500 auf 2000 Dollar erhöht. Er konnte sich der Gehaltsaufbesserung jedoch nicht lange erfreuen, denn am Abend des Tages, als er nach der glücklich überstandenen Zyankalivergiftung in sein Haus zurückgekehrt war, wurde abermals, wie zwei Tage zuvor auf mich, vom Gästehaus in Joss’ Garten geschossen.“

01:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

01:05 Uhr

Deutschlandfunk Radionachtaufnehmen

Klanghorizonte

Neuland: Jon Balke, Maciej Obara, Jesse Stacken u.a.
Nahaufnahme: Laraajis "Kosmische Musik"
Zeitreise: Holger Czukay, Yasuaki Shimizu, Hector Zazou u.a.
Am Mikrofon: Michael Engelbrecht

02:00 Nachrichten  

02:05 Sternzeit  

03:00 Nachrichten  

03:55 Kalenderblatt  

04:00 Nachrichten  

05:00 Nachrichten  

05:30 Nachrichten  

05:35 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

06:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

06:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

06:10 Uhr

Informationen am Morgenaufnehmen

Berichte, Interviews, Reportagen

06:30 Nachrichten  

06:35 Morgenandacht  

Pfarrerin Marita Rödszus-Hecker, Heidelberg

06:50 Interview  

07:00 Nachrichten  

07:05 Presseschau  

Aus deutschen Zeitungen

07:15 Interview  

07:30 Nachrichten  

07:56 Sport am Morgen  

08:00 Nachrichten  

08:10 Interview  

08:30 Nachrichten  

08:35 Börse  

08:47 Sport am Morgen  

08:50 Presseschau  

Aus deutschen und ausländischen Zeitungen

09:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

09:05 Uhr

Kalenderblattaufnehmen

Vor 525 Jahren: Der Kartograf Martin Behaim fertigt den ältesten erhaltenen Globus der Welt an

09:10 Uhr

Das Wochenendjournalaufnehmen

10:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

10:05 Uhr

Klassik-Pop-et ceteraaufnehmen

Am Mikrofon: Der Regisseur und Fotograf Wim Wenders

Bei Wim Wenders zu Hause dürfte es ordentlich funkeln: Goldener Löwe, Goldene Palme, Goldener Ehrenbär und zahlreiche andere Trophäen hat er bereits für seine Arbeiten erhalten. Unvergessen seine Kinofilme wie ,Paris, Texas’ oder ,Der Himmel über Berlin’, diese und andere gehören zum Kanon des Weltkinos. Für die Dokumentarfilme ,Buena Vista Social Club’, ,Pina’ und ,Das Salz der Erde’ wurde der Regisseur jeweils für einen Oscar nominiert. In seinen Filmen spielt Musik eine besondere Rolle, aber nicht nur da: 71-jährig debütierte Wenders diesen Sommer als Opernregisseur an der Berliner Staatsoper mit einem Werk, das ihn einst getröstet hatte: ,Die Perlenfischer’ von Georges Bizet. Eigentlich wollte Wenders Maler werden. Die Kunsthochschulen nahmen ihn aber nicht und so zog er 1966 nach Paris, wo er im Studio des Radierers Johnny Friedlaender lernte. Auf der Suche nach einem warmen, billigen Plätzchen für seine Freizeit entdeckte Wenders die Cinémathèque française. Mit sechs Vorführungen am Tag eröffnete sie ihm das Reich des Films. Zurück in Deutschland studierte Wenders an der Hochschule für Film und Fernsehen in München, der internationale Durchbruch gelang ihm 1977 mit ,Der amerikanische Freund’. Seit Mitte der 80er-Jahre schmücken außerdem Wenders‘ Fotografien Museen und Galerien auf der ganzen Welt. Für seine Bilder bereist er kreuz und quer den Globus - immer auf der Suche nach Aufnahmen, die das Wesen eines Ortes erfassen.

11:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

11:05 Uhr

Gesichter Europasaufnehmen

Armes reiches Land - Luxemburg jenseits glänzender Fassaden
Mit Reportagen von Tonia Koch
Am Mikrofon: Katrin Michaelsen

Luxemburg ist das europäische Land mit dem zweithöchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt und kennt keine Armut - sollte man meinen. Die Gebäude der pittoresken Hauptstadt oder die gläsernen Fassaden von Banken und Investmentgesellschaften ziehen die Blicke auf sich. Die Armut zeigt sich anderswo, in den kleineren Städten vornehmlich im Süden oder rund um den Bahnhof in Luxemburg Stadt. Luxemburg kennt seit Jahrzehnten einen Mindestlohn, der gemessen an europäischen Verhältnissen mit monatlich 2.000 Euro klar an der Spitze liegt. Trotzdem reicht dieses Einkommen nicht, um am gesellschaftlichen Leben teil zu haben. Wohnen ist schon lange für viele unbezahlbar im Großherzogtum. Die Gesellschaft muss sich bewegen, der gesellschaftliche Zusammenhalt steht auf dem Spiel.

12:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

12:10 Uhr

Informationen am Mittagaufnehmen

Berichte, Interviews, Musik

12:50 Internationale Presseschau  

13:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

13:10 Uhr

Themen der Wocheaufnehmen

13:30 Uhr

Eine Weltaufnehmen

Auslandskorrespondenten berichten

14:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

14:05 Uhr

Campus & Karriereaufnehmen

15:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

15:05 Uhr

Corso - Kunst & Popaufnehmen

Das Musikmagazin

16:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

16:05 Uhr

Büchermarktaufnehmen

Bücher für junge Leser

16:30 Uhr

Forschung aktuellaufnehmen

Computer und Kommunikation

17:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

17:05 Uhr

Streitkulturaufnehmen

17:30 Uhr

Kultur heuteaufnehmen

Berichte, Meinungen, Rezensionen

18:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

18:10 Uhr

Informationen am Abendaufnehmen

18:40 Uhr

Hintergrundaufnehmen

19:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

19:05 Uhr

Kommentaraufnehmen

19:10 Uhr

Sport am Samstagaufnehmen

20:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

20:05 Uhr

Studio LCBaufnehmen

Aus dem Literarischen Colloquium Berlin
Lesung aus den Werken von Heinrich Böll
Gesprächspartner: Frank Witzel, Friedrich Christian Delius und Ralf Schnell
Am Mikrofon: Katharina Teutsch

Zur Präsentation der ersten drei Bände der Kölner Werkausgabe war Gerhard Schröder selbst erschienen. Ungeachtet der Tatsache, dass der Nobelpreisträger Heinrich Böll wegen angeblicher ästhetischer Mängel schon lange nicht mehr uneingeschränkt zur Pflichtlektüre empfohlen wurde, war doch klar, dass es sich bei diesem Autor um eine zumindest literatursoziologisch eminente Figur handelte. Vor 100 Jahren wurde der wichtigste Autor der deutschen Nachkriegszeit geboren. Die große Kölner Werkausgabe ist inzwischen abgeschlossen. Aber die Nachkriegszeit steckt uns noch immer in den Knochen. Frank Witzel, im September bereits mit seinem neuen Roman ‚Direkt danach und kurz davor‘ Gast im Studio LCB gewesen, beschäftigt sich intensiv mit den literarischen Sprechweisen der 40er- und 50er-Jahre. Auch Friedrich Christian Delius, Teilnehmer der berühmten Gruppe-47-Tagungen, hat das immer wieder getan. Zum Beispiel in seiner fingierten Siemens-Festschrift von 1972, die zum sogenannten Siemens-Prozess führte. Heinrich Böll hatte seinen 68er-Kollegen damals gegen den Konzern verteidigt und sich für die Satirefreiheit eingesetzt. Mit beiden Autoren sowie dem Herausgeber der Kölner Gesamtausgabe Ralf Schnell soll sowohl die Aktualität des Werks als auch die mentalitätsgeschichtliche Bedeutung Heinrich Bölls diskutiert - und auch aus seinen Texten gelesen werden. Unter anderem aus den gerade erschienen Kriegstagebüchern, die Böll als Soldat verfasst hat.

22:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

22:05 Uhr

Atelier neuer Musikaufnehmen

musica reanimata
Von Saarbrücken nach Tel Aviv - der Komponist Tzvi Avni
Aufnahme vom 26.9.2017 aus dem Musikclub im Konzerthaus Berlin

Am Mikrofon: Georg Beck

Zum Musiker und Komponisten wurde der Sohn polnischer Juden in Palästina. Dorthin waren seine Eltern mit ihm 1935 aus Saarbrücken geflohen. Als 90-Jähriger ist Avni heute vor allem als kultureller Brückenbauer zwischen Israel und Deutschland aktiv. Sein kompositorisches Schaffen wird von der Suche nach einer geistigen Heimat bestimmt. Stilistisch wechselte Avni von der zweiten Wiener Schule zum ‚mediterranen Stil‘ im Israel der 1950er-Jahre und schließlich ins Elektronische Studio in Jerusalem, dessen Gründer er war. In Tel Aviv hochgeehrt, erfährt Tzvi Avni nun auch endlich in Deutschland Würdigungen seiner Musik und Person. Saarbrücken verlieh ihm 2012 die Ehrenbürgerschaft. Anlässlich seines 90. Geburtstags war er im Herbst dieses Jahres Ehrengast beim Gesprächskonzert der Reihe ‚musica reanimata‘ im Konzerthaus Berlin. Kolja Lessing und Holger Koch spielten hier u.a. sein Duostück ,Gesharim’ (Brücken).

22:50 Uhr

Sport aktuellaufnehmen

23:00 Uhr

Nachrichtenaufnehmen

23:05 Uhr

Lange Nachtaufnehmen

Fröhlich wie selten
Eine Lange Nacht über den Schriftsteller Jurek Becker
Von Vera Teichmann
Regie: Vera Teichmann

„Ich bin da, um ein bisschen Remmidemmi zu machen. Ich bin da, um für ein bisschen Stimmung zu sorgen. Ich bin da, um für ein bisschen Wachheit zu sorgen“, sagte Jurek Becker in einem Interview über sich und seine Arbeit. 1937 in der polnischen Stadt Łódź geboren, überlebte er die Konzentrationslager Ravensbrück und Sachsenhausen. Nach Kriegsende fand ihn sein Vater über eine Hilfsorganisation wieder und ließ sich mit ihm in Ostberlin nieder, wo Jurek achtjährig die deutsche Sprache lernte. Auf das Abitur und ein kurzes Gastspiel an der Universität folgte eine Anstellung als Drehbuchautor für die DEFA. ,Jakob der Lügner', Jurek Beckers erster Roman, entstand aus einem Filmstoff, der zunächst nicht realisiert wurde - und war ein Welterfolg. Übersetzt in 23 Sprachen, schließlich doch verfilmt und, als einzige DEFA-Produktion, für den Oscar nominiert. Als die Bücher des scharfsichtigen und streitbaren Schriftstellers in der Bundesrepublik, aber nicht mehr in der DDR publiziert wurden, übersiedelte er 1977 in den Westen, wo er einige Jahre später seinem Freund Manfred Krug mit viel Wortwitz die Rolle des Anwalts in der Fernsehserie ,Liebling Kreuzberg' auf den Leib schrieb. Am 30. September 2017 wäre Jurek Becker, der im März 1997 starb, 80 Jahre alt geworden.

23:57 Uhr

National- und Europahymneaufnehmen

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Programmtipps

Mit einem Feuerwerk wird am 21.10.2017 das 175-jährige Jubiläum der Walhalla bei Donaustauf (Bayern) gefeiert.  (dpa, Armin Weigel)
Das letzte MalDie Kunst des Abschiednehmens
Lebenszeit 15.12.2017 | 10:10 Uhr

In zwei Wochen feiern wir Silvester und nehmen damit Abschied vom Jahr 2017. Nur sehr selten begehen wir solch einen Moment des Abschiednehmens so bewusst wie am Jahresende. Das Zelebrieren des letzten Mals kann schön oder sogar lustig sein - aber auch sehr schmerzhaft und traurig.

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