• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 01:30 Uhr Tag für Tag
StartseiteSport am WochenendePhysisch und mental runderneuert06.02.2016

RadsportPhysisch und mental runderneuert

Besser hätte es kaum laufen können. Nach einem äußerst bescheidenen Jahr 2015 beim deutschen Rennstall Giant Alpecin, gelangen Marcel Kittel für seinen neuen Arbeitgeber Etixx Quick Step gleich zu Saisonbeginn zwei Tagessiege und der Gesamtsieg der Dubai Tour.

Von Tom Mustroph

Marcel Kittel jubelt über seinen Sieg bei der Dubai Tour 2016 (Dubai Tour)
Marcel Kittel jubelt über seinen Sieg bei der Dubai Tour 2016 (Dubai Tour)
Mehr zum Thema

Radsportförderung in Südamerika Topstars bei der Tour de San Luis

Radsport Ein Zeichen in schwierigen Zeiten

Radsport Grand Départ in Düsseldorf

Radsport Machtkampf der Verbände

Den Siegerpokal bekam er von Diego Maradona. Marcel Kittel, seit diesem Jahr in Diensten des Teams Etixx Quick Step gewann zum Saisonauftakt zwei Etappen und die Gesamtwertung der Tour de Dubai. "Ich bin superglücklich. Klar, da war Druck, da war eine hohe Erwartung, auch von mir selber, da war auch eine Ungewissheit nach dem letzten Jahr. Ich selber wusste auch nicht so gut, wo stehen wir jetzt als Mannschaft. Mit so einem Sieg zu starten, ist auch wichtig für das Team, um das Vertrauen zu gewinnen in den neuen Sprinter, der da jetzt ist und das ist für mich umgedreht genauso."

Neue Trainingsreize wirken

Beides klappte. Die Mannschaft weiß, dass Kittel Siege liefern kann und Kittel weiß, dass sein Sprintzug ihn gut platziert. Der blonde Thüringer ist sogar so gut in Schuss, dass er es im Bergaufsprint versucht. Beim steilen Finale der 3. Etappe nach Hatta Dam hielt er mit Klassikercracks wie Fabian Cancellara und Philippe Gilbert mit. Der Grund liegt in neuen Trainingsreizen. "Für mich persönlich war das auch eine neue Erfahrung mit den Belgiern, die fahren immer Kette rechts, auch im Training. Das war ich vorher so nicht gewohnt. Da musste ich mich umstellen. Das hat auch weh getan am Anfang. Aber am Ende sind das auch neue Reize für den Körper."

Nach dem Rennstall-Wechsel wirkt Kittel physisch und mental runderneuert. Damit startet er ausgesprochen gut in die neue Saison, in der er auch wieder beim Giro d'Italia und der Tour de France angreifen will.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk