• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 01:00 Uhr Nachrichten
StartseiteDas FeatureEine Begegnung mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt04.03.2016

Reading, Thinking, LookingEine Begegnung mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt

Wie sehen, wie erinnern, wie fühlen wir? Was bedeutet es, zu schlafen, zu träumen und zu sprechen? Es sind existenzielle Fragen, denen sich die Schriftstellerin Siri Hustvedt in ihrem essayistischen Werk widmet. Sie hat sich mit Neurowissenschaften, Philosophie, Psychoanalyse und Bildender Kunst auseinandergesetzt.

Von Janko Hanushevsky

Die US-amerikanische Schriftstellerin Siri Hustvedt posiert am 15. November 2011 in Barcelona. (picture alliance / dpa / Alejandro Garcia)
Die US-amerikanische Schrifstellerin Siri Hustvedt (picture alliance / dpa / Alejandro Garcia)

"Ich glaube nicht", sagt sie, "dass man den Menschen aus der Perspektive einer einzigen Disziplin heraus verstehen kann." Sich selbst bezeichnet sie als streunende Intellektuelle, kultiviert den Status der Außenseiterin, die zwischen den Disziplinen steht und nirgendwo dazugehört.

Hustvedt wurde 1955 in einer Kleinstadt in Minnesota geboren. Die Mutter war eine Immigrantin aus Norwegen, der Vater ein norwegischer Amerikaner. "Wir haben dazugehört und irgendwie auch nicht". Schon am Anfang steht die Erfahrung des Fremdseins in der vertrauten Umgebung, die Sehnsucht nach dem "Anderswo".

Als junge Frau wagt sie den Sprung nach New York. Dort lernt sie den unbekannten Dichter Paul Auster kennen, mit dem sie seit über 30 Jahren verheiratet ist.

Warum sie schreibt? "Ich bin angetrieben von einer tiefen Neugier, was es heißt, ein Mensch zu sein."

Produktion: DLF/BR 2016

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk