Montag, 18.06.2018
 
Seit 11:30 Uhr Nachrichten
StartseiteMusikszeneKödern mit bekannten Klängen27.02.2018

Rechtsextremismus und MusikKödern mit bekannten Klängen

Rechtsextremismus nutzt viele musikalische Masken. Da lässt sich selbst bekannteste Filmmusik zweckentfremden. Ein Blick auf den aktuellen Forschungsstand und die historische Dimension des Themas, denn bekanntermaßen nutzte bereits das NS-Regime gern Musik zur Manipulation.

Von Dagmar Penzlin

Eine Hand hält am 04.03.2009 im Polizeipräsidium in Stuttgart eine CD mit rechtsextremem Material in der Hand, die mit anderen Tonträgern bei Durchsuchungen sichergestellt wurde (picture-alliance/ dpa / Norbert Försterling)
Nicht immer ist der rechtsextremistische Gebrauch von Musik so offensichtlich (picture-alliance/ dpa / Norbert Försterling)
Mehr zum Thema

Rechtsrockkonzerte Musikfestivals locken Neonazis nach Thüringen

Nach dem Konzert in Themar Wie dem Rechtsrock Einhalt gebieten?

Rechtsextremismus Verschleierte rechte Botschaften in Musikvideos

Ausstellung über Rechtsextremismus "Rechtsextreme Gedanken haben sich in der Mitte festgesetzt"

DJV-Tagung "Besser Online" Gegen Rechtsextremismus im Netz

Musik gilt rechtsextremistischen Vordenkern als ideales Mittel, um ihre Ideen Interessierten näher zu bringen – als "Türöffner" zur fremdenfeindlichen Szene. Ist die so genannte Schulhof-CD als Propaganda-Mittel schnell zu erkennen, bedienen sich aktuell rechtsextremistische Gruppierungen und Strömungen geschickt unterschiedlichster Musikstile. Selbst Filmmusiken etwa von Howard Shore aus der Trilogie "Herr der Ringe" oder aus dem Science-Fiction-Blockbuster "Matrix" werden verwendet für rechtsextremistisches Material, das vor allem für Jugendliche und junge Erwachsene Anreiz schaffen soll.

Welche Formen von rechtsextremer Musik gibt es? Wie müssen solche Kompositionen beschaffen sein, damit sie funktionieren? Und was können Musikwissenschaft und Musikpädagogik leisten, um aufzuklären?

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk