Umwelt und Verbraucher / Archiv /

 

Recyceln statt schürfen - Schätze vom Schrottplatz

Fünfteilige Sendereihe zum Metallrecycling

Von Jule Reimer

Ein Kran hebt bei einen Recyclingunternehmen in Bremen ein Schrottauto. (AP)
Ein Kran hebt bei einen Recyclingunternehmen in Bremen ein Schrottauto. (AP)

Welche Schätze schlummern in unserem Haus- und Elektromüll, oder auch auf Deponien, von denen wir vermutlich gar nichts wissen? In der Fünfteiligen Sendereihe "Schätze vom Schrottplatz" beleuchtet die Sendung "Umwelt und Verbraucher" die verschiedenen Facetten des Recyclings.

Gold ist teurer denn je. Die Preise für Eisenerz haben sich in den vergangenen eineinhalb Jahren verdreifacht. Kupferkabel zu klauen ist längst nicht mehr nur in Entwicklungsländern üblich, seit dem die Tonne Kupfer immer mal wieder in Richtung 10.000-Dollar-Marke strebt. Dennoch werden metallische Rohstoffe immer noch viel zu wenig recycelt, beklagt UNEP, die Umweltbehörde der Vereinten Nationen. Welche Schätze schlummern in unserem Haus- und Elektromüll, vielleicht sogar in alten Deponien oder Abraumhalten? Was lohnt sich, welche Potenziale verschenken wir derzeit? Diesen Fragen geht die Sendung "Umwelt und Verbraucher" in einer Serie nach, unter anderem mit einem Besuch in der weltgrößten Recycling-Anlage für komplexe Edelmetalle in Antwerpen.


Die Beiträge der Sendereihe:

Teil 1: Illegal und lukrativ - Viele Elektrogeräte werden nicht in Europa entsorgt

Teil 2: Schrottplätze sind Schatzgruben - Altautos landen meist im Ausland

Teil 3: Urban Mining - Die Mülltonne als Goldgrube

Teil 4: Urban Mining II : Was bietet unser täglicher Hausmüll fürs Metallrecycling?

Teil 5: Ungehobene Schätze auf stillgelegten Deponien – Metallreserven mit Zukunft?

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Umwelt und Verbraucher

Umstrittene EnergiequelleSachsen-Anhalt verteidigt die Braunkohle

Ein Bagger im Abbaufeld Schwerzau des Braunkohlentagebaus Profen der MIBRAG am 30.07.2013 (Imago / PicturePoint)

Im Bundestag ist der Beschluss über eine zusätzliche CO2-Abgabe für Braunkohlekraftwerke, die älter als 20 Jahre sind, erst einmal vertagt worden. Besonders groß ist der Widerstand in Ostdeutschland, weil die Braunkohle hier ein wichtiger, wenn auch umstrittener Industriezweig ist.

Kraftwerk Moorburg Jetzt klagt auch noch die EU

Nutztierhaltung"Agrarpolitik gibt viel Geld für Unsinn aus"

Schweinemast in Deutschland: Dieses Tier leidet unter seinem eigenen Körpergewicht und kann sich nur mit Mühe aufrichten.  (dpa)

Zu wenig Platz, kaum Abwechslung und eintönige Ställe: In der Nutztierhaltung besteht nach einer Studie des Wissenschaftlichen Beirats der Agrarpolitik dringender Verbesserungsbedarf. Oft würden zu hohe Kosten als Gegenargument genannt, doch dieses Argument sei falsch, erklärt der Mitherausgeber der Studie, Harald Grethe.