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RegensburgBericht zu Misshandlungen bei den Domspatzen

Der Chorleiter Monsignore Georg Ratzinger dirigiert die Domspatzen vor dem Dom in Regensburg am 09.04.1976. Der Regenburger Domchor, "Domspatzen" im Volksmund genannt, beging 1976 mit dem 700-jährigen Jubiläum des Regenburger Doms Sankt Peter sein 1000-jähriges Bestehen. Die Geschichte des Chores geht auf die Anfänge des Bistums Regensburg im achten Jahrhundert zurück. Seit 1964 singt er unter der Leitung von Domkapellmeister Monsignore Georg Ratzinger. (dpa/picture alliance/Hartmut Reeh )
Die Regensburger Domspatzen (1976) (dpa/picture alliance/Hartmut Reeh )

Das Bistum Regensburg stellt heute nach zweijähriger Aufarbeitung den Abschlussbericht zu den Missbrauchs- und Misshandlungsfällen bei den Regensburger Domspatzen vor.

Der Bericht wird von einem Rechtsanwalt präsentiert, der vom Bistum mit der Aufklärung beauftragt wurde. Auch Vertreter der Kirche und des Chores wollen Rede und Antwort stehen.

Mehrere hundert ehemalige Sänger des Chors hatten sich gemeldet, weil sie zwischen den 40er und den 90er Jahren körperlich und teilweise auch sexuell misshandelt wurden. Die Betroffenen sollen mit bis zu 20.000 Euro entschädigt werden.