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StartseiteTag für Tag"Widerworte gegen Antisemitismus" 12.02.2018

Religion im Rosenmontagszug"Widerworte gegen Antisemitismus"

NRWs Integrationsminister Joachim Stamp fährt auf dem Mottowagen der jüdischen Gemeinde im Düsseldorfer Rosenmontagszug mit. Auch ein Vertreter des Islam ist an Bord. Der Wagen sei ein wichtiges Zeichen dafür, dass jüdisches Leben wieder selbstverständlich wird in Deutschland, sagte er im Deutschlandfunk.

Joachim Stamp im Gespräch mit Gerald Beyrodt

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Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Joachim Stamp (dpa)
Joachim Stamp (dpa)

Ist das Thema Religion beim Karneval eine Spaßbremse? "Man darf das Ganze nicht überhöhen", sagt NRWs Integrationsminister Joachim Stamp, aber es sei ein wichtiges und fröhliches Zeichen für die offene Gesellschaft, dass drei Religionen auf einem Wagen vereint seien: Mitglieder der jüdischen Gemeinde Düsseldorf, ein Muslim und er als evangelischer Christ. Gegen Antisemitismus müsse man täglich aufstehen. "Man muss Widerworte geben, wenn mit antisemitischen Klischees im Alltag hantiert wird", erklärte der FDP-Politiker. Der Karnevalswagen sei ein wichtiges Zeichen dafür, dass jüdisches Leben wieder selbstverständlich wird in Deutschland. Er freue sich darüber, dass dieses "zarte Pflänzchen jüdischen Lebens" deutlich wachse.

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