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StartseiteQuerköpfeTotgesagte lachen länger20.01.2016

Renaissance des Politischen KabarettsTotgesagte lachen länger

Als nach dem Mauerfall alle politischen Grundsatzfragen entschieden schienen, wurde der Tod des Politischen Kabaretts zu einem Allgemeinplatz in den deutschen Feuilletons. Die Zukunft schien allein den Comedians mit ihren Witzen aus dem Alltag zu gehören.

Von Regina Kusch und Andreas Beckmann

Foto von Dieter Nuhr mit einem Mikrofon in der Hand. (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)
Dieter Nuhr hat es vorgemacht - jetzt kommen auch die Newcomer des Politischen Kabaretts (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Doch seit Fukushima, Finanzkrise und Flüchtlingsnot die großen Themen auf die Tagesordnung zurückgebracht haben, interessieren sich wieder mehr Menschen für Komik mit politischen Inhalten. Davon profitieren nicht nur Altmeister von Dieter Nuhr bis Arnulf Rating, sondern vor allem aufstrebende Newcomer wie Max Uthoff, Claus von Wagner oder Tobias Mann. Sie füllen nicht nur die Kleinkunsttheater, sondern erobern auch attraktive Sendeplätze im Fernsehen und haben eine Internetplattform geschaffen, auf der sich Unterhaltung und Engagement verbinden. Gemeinsam fragen sie sich und ihr Publikum: Was will, kann und soll Politisches Kabarett?

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