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StartseiteDas FeatureWovon lebst du eigentlich?11.12.2015

RevisitedWovon lebst du eigentlich?

2007 erschien der Band "Wovon lebst du eigentlich? - Vom Überleben in prekären Zeiten". Unter dem Motto: Unverblümte Fragen, klare Antworten interviewten die beiden Autoren Jörn Morisse und Rasmus Engler damals 20 Künstler und Kreative. Sie förderten dabei erstaunlich offene Antworten über deren finanzielle Verhältnisse zutage.

Von Jörn Morisse und Rasmus Engler

Schlagzeuger Rasmus Engler ( GER / Herrenmagazin ) während eines Konzertes am 29.10.2010 im Haus Auensee Leipzig. (imago stock & people)
Der Schlagzeuger Rasmus Engler der Band Herrenmagazin. (imago stock & people)

Nicht zuletzt dadurch hat das Buch in der Szene einigen Nachhall erzeugt. Denn auf einmal wusste jeder, dass der so erfolgreich wirkende Galerist Ralf Krüger für den Aufbau seiner Galerie eine Ich-AG gegründet hatte[*] und der Künstler Jakobus Siebels schon zufrieden war, wenn er am Ende des Tages 20 Euro in der Tasche hatte.

Während Wolfgang Herrndorf, der sein Leben unter anderem mithilfe eines Jobs bei der Deutschen Post finanzieren musste, gestand: "Selten hat mich irgendetwas so glücklich gemacht wie dieser Gehaltsscheck am Ende des Monats." Jetzt, die Digitalisierung vieler Lebensbereiche, der Streit ums geistige Eigentum, der Kunstmarktboom und die weitere Prekarisierung später, besuchen die Autoren die Protagonisten von einst erneut und fragen nach.

Was hat sich verändert? Wo sind die prekären Künstler heute gelandet? Wie viel Geld haben sie heute in der Tasche und wie denken sie über die Entwicklung der vergangenen Jahre?

Produktion: DLF 2015

Downloads:

Wovon lebst du eigentlich - revisited (Text)

Wovon lebst du eigentlich - revisited (PDF)

 


[*] Anm. d. Red.: Im Ankündigungstext wurde an dieser Stelle am 9.12.2015 ein Fehler korrigiert.

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