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Rio 2016Möglicher Stimmenkauf bei Olympia-Vergabe belastet das IOC

IOC-Präsident Thomas Bach spricht bei der IOC-Vollversammlung am 1. August 2016 in Rio de Janeiro. (dpa / picture-alliance / How Hwee Young)
IOC-Präsident Thomas Bach bei der IOC-Vollversammlung am 1. August 2016 in Rio de Janeiro. (dpa / picture-alliance / How Hwee Young)

IOC-Präsident Thomas Bach hat Konsequenzen angekündigt, sollte sich ein Stimmenkauf vor der Vergabe der Olympischen Spiele an Rio de Janeiro bestätigen.

"Wenn Beweise vorgelegt werden, werden wir handeln", sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees in der peruanischen Hauptstadt Lima. Die Hinweise der französischen und brasilianischen Justiz, Rio 2016 könnte gekauft gewesen sein, überschatten die geplante Doppelvergabe der Sommerspiele 2024 an Paris und 2028 an Los Angeles. "Glaubwürdigkeit ist extrem wichtig für uns", sagte Bach. Anwälte des IOC hätten Kontakt zu brasilianischen Ermittlern aufgenommen, um mehr Informationen zu erhalten.

Im Fokus steht IOC-Ehrenmitglied Carlos Nuzman, der Chef des Organisations-Komitees von Rio 2016 war und auch das Nationale Olympische Komitee Brasiliens leitet. Er soll möglicherweise Stimmen aus Afrika bei der Vergabe mit Millionen gekauft haben. Nuzman weist die Vorwürfe zurück. Sein Pass wurde eingezogen, sein Anwesen in der vergangenen Woche in Rio de Janeiro durchsucht und seine Konten eingefroren.