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Riskante Gassuche

Studie untersucht Umweltrisiken der neuen Fördermethode "Fracking"

Eine der Gefahren des Fracking: Gas oder Chemikalien könnten ins Grundwasser gelangen. (AP)
Eine der Gefahren des Fracking: Gas oder Chemikalien könnten ins Grundwasser gelangen. (AP)

Der Begriff "Fracking", für "Hydraulic fracturing", beschreibt eine Methode zur Förderung von Erdgas, mit deren Hilfe man auch dann an den kostbaren Rohstoff herankommt, wenn er in kleinen abgeschotteten Zwischenräumen im Gestein gefangen ist, etwa in Schieferschichten.

Anders als bei der herkömmlichen Gasförderung genügt es da nicht, eine unterirdische Gasblase anzubohren, um das Gas nach oben strömen zu lassen, sondern man muss mit großem Aufwand zusätzliche Risse in die gashaltigen Gesteinsschichten sprengen, indem man große Mengen Wasser, das mit giftigen Chemikalien versetzt ist, unter hohem Druck in die Tiefe presst.

In den USA sind die Gasförderquoten durch Fracking bereits stark gestiegen, auch in Deutschland laufen erste Testbohrungen, unter anderem in Niedersachsen. Der Energieexperte Werner Zittel von der Ludwig Bölkow Systemtechnik GmbH in Ottobrunn hat in einer Studie Potenzial und Nebenwirkungen der Technik untersucht. Im Gespräch mit Ralf Krauter spricht er über die Chancen und ökologischen Folgen dieser Fördermethode.

Das vollständige Gespräch können Sie mindestens bis zum 10.4.2010 in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

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