Forschung aktuell / Archiv /

 

Riskante Gassuche

Studie untersucht Umweltrisiken der neuen Fördermethode "Fracking"

Eine der Gefahren des Fracking: Gas oder Chemikalien könnten ins Grundwasser gelangen.
Eine der Gefahren des Fracking: Gas oder Chemikalien könnten ins Grundwasser gelangen. (AP)

Der Begriff "Fracking", für "Hydraulic fracturing", beschreibt eine Methode zur Förderung von Erdgas, mit deren Hilfe man auch dann an den kostbaren Rohstoff herankommt, wenn er in kleinen abgeschotteten Zwischenräumen im Gestein gefangen ist, etwa in Schieferschichten.

Anders als bei der herkömmlichen Gasförderung genügt es da nicht, eine unterirdische Gasblase anzubohren, um das Gas nach oben strömen zu lassen, sondern man muss mit großem Aufwand zusätzliche Risse in die gashaltigen Gesteinsschichten sprengen, indem man große Mengen Wasser, das mit giftigen Chemikalien versetzt ist, unter hohem Druck in die Tiefe presst.

In den USA sind die Gasförderquoten durch Fracking bereits stark gestiegen, auch in Deutschland laufen erste Testbohrungen, unter anderem in Niedersachsen. Der Energieexperte Werner Zittel von der Ludwig Bölkow Systemtechnik GmbH in Ottobrunn hat in einer Studie Potenzial und Nebenwirkungen der Technik untersucht. Im Gespräch mit Ralf Krauter spricht er über die Chancen und ökologischen Folgen dieser Fördermethode.

Das vollständige Gespräch können Sie mindestens bis zum 10.4.2010 in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Forschung Aktuell

Fliegen-Genetik Der Apfel fällt doch weit vom Stamm

Fliegeneier in einer Dose

Forscher aus Sydney haben bei einer australischen Fliegenart eine mehr als ungewöhnliche Eigenschaft in der Fortpflanzung entdeckt: Offenbar kann ein früherer Sexualpartner die Entwicklung der Eier eines Weibchens beeinflussen - auch wenn seine Samen die Eier gar nicht befruchtet haben. Eigentlich schließt die moderne Genetik solche Mechanismen aus.

Missglückte Rettung im Rückblick Missglückte Rettung im Rückblick

Ebola-AusbruchWissenschaftler haben Mühe mit der Rekonstruktion

Verschiedene Flughunde drängen sich um Obst.

Die Ebola-Epidemie spielt auch auf der Zoonosen-Tagung in Berlin eine Rolle. Dort beschäftigt man sich mit Krankheiten, die von Tieren auf Menschen überspringen. Bei dem in Westafrika grassierenden Virus waren vermutlich Flughunde beteiligt. Doch eine verlässliche Rekonstruktion des Weges fällt den Experten inzwischen schwer.