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StartseiteMusik-PanoramaFantastisches von Haydn und Beethoven23.04.2018

Ronald Brautigam am HammerklavierFantastisches von Haydn und Beethoven

Lehrer, Schüler und Enkelschüler versammelte Ronald Brautigam in seinem Konzertprogramm beim Beethovenfest Bonn 2017. Haydn, Beethoven und Ries alle haben sich in ihren Kompositionen mit der freien Form, der Fantasie beschäftigt. Jeder auf seine Weise mehr oder weniger augenzwinkernd.

Am Mikrofon: Susann El Kassar

Ronald Brautigam (Marco Borggreve)
Ronald Brautigam (Marco Borggreve)

Joseph Haydn, der seine Klaviersonaten (und noch mehr seine Sinfonien) mit überraschenden Ideen spickte, schrieb auch Fantasien oder Capriccios, launige Stücke. Beethoven hat mit seinen zwei Klaviersonaten op.27 ungewöhnliche Mischwesen aus Regeln und Freiheit komponiert. Und verursachte damit einen Umbruch, der die Grenzen zwischen klar strukturierten Gattungen wie der Sonate und der wilden Fantasie verwischte.

Das Klavierstück von Ferdinand Ries - der mit Abstand unbekannteste von den drei Komponisten - heißt zwar "Der Traum", "The Dream", aber in seiner vielseitigen Gestalt zeigt es sich ähnlich einer Fantasie. Ries hat mit diesem Werk beim englischen Publikum besonderen Erfolg.

Ronald Brautigam, Experte für das Hammerklavier, verband alle drei Komponisten an diesem Abend miteinander.

Joseph Haydn
Fantasia für Klavier C-Dur, Hob. XVII:4

Ferdinand Ries
The Dream für Klavier Es-Dur, op. 49

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier Es-Dur, op. 27 Nr.1 (Sonata quasi una fantasia)

Ludwig van Beethoven
Fantasie für Klavier H-Dur, op. 77

Joseph Haydn
Sonate Nr. 56 D-Dur, Hob. XVI:42

Joseph Haydn
Capriccio G-Dur, Hob. XVII:1 (Acht Sauschneider müssen seyn)

Ludwig van Beethoven
Sonate für Klavier cis-Moll, op. 27 Nr.2 (Mondscheinsonate)

Ronald Brautigam, Hammerklavier

Aufnahme vom 27.9.2017 vom Beethovenfest Bonn aus dem La Redoute in Bonn

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