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StartseiteMauersplitter"Es wurde aber geschossen"24.12.2014

Rumänien"Es wurde aber geschossen"

Revolution in Rumänien. Augenzeugen am Flughafen von Constanza bei der Ankunft von DDR-Hilfslieferungen:

Blick auf die Rumänische Hafenstadt Constanța (Constanza) am Schwarzen Meer im Sommer 2014. (imago/Westend61)
Blick auf die Rumänische Hafenstadt Constanța (Constanza) am Schwarzen Meer im Sommer 2014. (imago/Westend61)

Reporter: "Unmittelbar neben der IL 18 steht ein junger Mann im Schafspelzmantel mit einem Maschinengewehr, mit einem LMG, geschultert, scharfe Munition im Beutel. Lassen Sie mich fragen: 'Warum haben Sie sich entschlossen, in diesen Tagen zur Waffe zu greifen?'"

Mann: "Das Wort wird, glaube ich, bald in Europa bekannt. Es heißt Freiheit. Erst einmal: Die Gedanken sind an die Leute, die sich geopfert haben, in dem ganzen Land und die werden nie vergessen. Zum Essen hatten wir nicht, die Freiheit hatten wir nicht, etwas zu sagen, das Land zu verlassen, nicht mal für eine Reise zu unseren Nachbarn."

Reporter: "Wie viele Tote gab es?"

Mann: "Über 4000, 5000, vielleicht sechs - vielleicht mehr. Es waren sehr viele Kinder, besonders in Timisoara, schwangere Frauen. Man hat dadurch gehofft, dass nicht geschossen wird - es wurde aber geschossen."

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