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Russisches Militärmanöver"Nato will keinen Rüstungswettlauf"

Ein Soldat während des Großmanövers von Russland und Weißrussland an der Ostflanke der EU. (imago / TASS)
Ein Soldat während des Großmanövers von Russland und Weißrussland an der Ostflanke der EU. (imago / TASS)

Nato-Generalsekretär Stoltenberg hat von Moskau mit Blick auf das aktuelle Großmanöver mehr Transparenz gefordert. Er sagte, dies sei der beste Weg, um Spannungen abzubauen und Missverständnisse zu verhindern. Hintergrund der Äußerungen ist ein Manöver von Russland und Weißrussland.

Stoltenberg betonte, diese stelle keine unmittelbare Bedrohung für einen Nato-Verbündeten dar. Die Nato wolle weder einen neuen Kalten Krieg noch einen Rüstungswettlauf. Er werde sich weiter dafür einsetzen, die Beziehungen zu Moskau zu verbessern.

An dem Großmanöver mit dem Namen "Sapad 2017" sind nach offiziellen Angaben 12.700 Soldaten aus Russland und Weißrussland beteiligt. Westliche Staaten gehen davon aus, dass die tatsächliche Zahl viel höher ist. Ab einer Schwelle von 13.000 Soldaten muss nach internationalen Vereinbarungen ein umfassender Zugang von Beobachtern gewährt werden.