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StartseiteInformationen am MorgenHörer kritisieren den DLF17.03.2014

Russland-BerichterstattungHörer kritisieren den DLF

Der Deutschlandfunk diskreditiere mit seinen Interviews Russland, verbreite Halbwahrheiten und halte die Öffentlichkeit "stramm auf NATO-Kurs" - unsere Berichterstattung über die Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt ist umstritten. Hier eine Auswahl der Hörerreaktionen.

Mikrofon und Aufnahmegerät: Utensilien eines Radioreporters. (Deutschlandradio)
Umstritten: Die DLF-Berichterstattung über die Rolle Russlands im Ukraine-Konflikt. (Deutschlandradio)

"Mit den USA im Nacken war Deutschland stets befangen im Umgang mit dem neuen Russland und hat sich, unterstützt von den deutschen Medien, in Belehrungen und Besserwisserei in puncto Demokratie ergangen. Dabei muss man wissen, dass die demokratische Geschwätzigkeit, die unabhängig vom Wahrheitsgehalt im Westen praktiziert wird, in Russland überhaupt nicht beliebt ist."

"Derartige Interviews, die allein das Ziel verfolgen, Russland zu diskreditieren und die Spannungen vom Westen aus weiter anzuheizen, sind empörend und sollten in Zukunft unterbleiben."

"Ich muss Ihnen sagen, dass ich keine Lust mehr habe, Halbwahrheiten und tendenziöse Berichterstattungen, die über Ihren Sender verbreitet werden über alles, was mit Russland zu tun hat, anzuhören. Wenn ich richtig informiert bin, ist der Sender Deutschlandradio der direkte Nachfolgesender vom RIAS, der ein Image als Hetzsender hatte. Mir scheint, Sie sind Ihrem Metier treu geblieben."

"Putin ist ein, mit ausreichend Mehrheit, demokratisch - ja, ja - gewählter Präsident. Die in Europa zu 'Speerspitzen' der Opposition hochgejubelten Pussy Riots locken in Russland keine 20 Leute auf die Straße - und schon gar nicht in ein Konzert."

"Wenn Amerikaner und nationale amerikanische Interessen irgendwo bedroht sind, behält sich in Washington Präsident Obama ein Eingreifen vor. Wenn nun Russen und nationale russische Interessen in der Ukraine bedroht sind, behält sich Moskau Präsident Putin ein Eingreifen vor. Und schon graben Sie das verbale Kalte-Kriegs-Beil aus."

"Ich habe den Eindruck , dass Ihr Sender wieder zum Krieg gegen Russland aufruft. Ihr Sender ist wieder zum Größenwahn  des Großdeutschen Reiches  aufgelaufen."

"Ich protestiere hiermit aufs schärfste gegen Ihre einseitigen Berichte zum Thema Krim-Krise! Gibt es einen Vertrag, der Russland die Stationierung von 25000 Mann auf der Krim erlaubt, oder nicht? Wenn ja, was soll Ihre Panikmache? Wie viele Soldaten haben die USA in Deutschland und auf der ganzen Welt stationiert?"

"Der Westen hat gezündelt und Putschisten - völlig undemokratische Marionetten - finanziert, um die Regierung der Ukraine zu stürzen. Putin handelt richtig, indem er das Gebiet stabilisiert."

"Wer täglich dem 'Stahlhelmsender' lauscht, also der Kampagne des Deutschlandfunk gegen Russland, die die Öffentlichkeit stramm auf NATO-Kurs halten sollen, dann bekommt man schon Angst um unsere Sicherheit und den Frieden in Europa. Vielleicht sollte ein vom deutschen Bürgern finanzierte Staatssender sich doch weniger der Eskalation von politischen Krisen widmen."

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