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Sankt MartinKulturerbe des Landes Nordrhein-Westfalen

Eine Säule mit Kreuz und einer Darstellung des Heiligen Sankt Martin auf einem Pferd mit einem Bettler zu seinen Füßen, aufgenommen in der französischen Stadt Tours. (picture-alliance)
Skulptur des Heiligen Sankt Martin (picture-alliance)

Die Tradition des Sankt Martin wird als immaterielles Kulturerbe des Landes Nordrhein-Westfalen anerkannt.

Das teilten die Initiatoren des Kulturerbes Sankt Martin unter Berufung auf eine unabhängige Expertenkommission mit. Als Traditionen und Bräuche sollen demnach auch das Brieftaubenwesen, die Haubergswirtschaft im Siegerland, die Bolzplatzkultur sowie die Anlage von Flechthecken zum Kulturerbe des Landes gehören. Die nach dem heiligen Martin von Tours benannten Umzüge rund um den 11. November erinnern an die Legende, nach der Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte. Martin wurde wahrscheinlich um 316/17 in Sabaria geboren, dem im heutigen Ungarn gelegenen Szombathely (Steinamanger). Als römischer Soladt ließ sich Martin mit 18 Jahren taufen, quittierte den Militärdienst und wurde zunächst Missionar.

Diese Nachricht wurde am 16.04.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.