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StartseiteDas WochenendjournalDie letzten Tage der Steinkohlezeche Auguste Victoria 12.12.2015

Schicht im Schacht Die letzten Tage der Steinkohlezeche Auguste Victoria

Deutschlands Steinkohle stirbt einen leisen Tod. Zum Jahreswechsel wird mit Auguste Victoria in Marl die vorletzte Ruhrgebietszeche geschlossen. Was vor Jahrzehnten noch Proteste hervorgerufen hätte, geschieht nun ohne große Aufmerksamkeit. Tausende Bergleute gehen in den Vorruhestand, ihr Beruf unter Tage – für viele eine Berufung - wird Geschichte.

Von Claudia Hennen

Ein ehemaliger Abbaubetrieb des Bergwerks Auguste Victoria. (Bergwerk Auguste Victoria)
Ein ehemaliger Abbaubetrieb des Bergwerks Auguste Victoria. (Bergwerk Auguste Victoria)

Nach Marl wird nur noch in Bottrop und Ibbenbüren am Rande des Münsterlands gefördert – aber auch nur bis 2018, dann ist endgültig Schicht im Schacht. So hat es der Bundestag vor Jahren beschlossen und einen Fahrplan für den Ausstieg aus der defizitären Steinkohle festgeschrieben.

Die Autorin Claudia Hennen und Tontechniker Jens Meißburger. (Deutschlandradio / Claudia Hennen)Strapaziöser Reportereinsatz unter Tage: Aufnahmen gehen nur mit Spezialgerät aufgrund der Explosionsgefahr. (Deutschlandradio / Claudia Hennen)

Das mühsame Fördern in mehr als 1.000 Metern Tiefe in den deutschen Bergwerken lohnt sich nicht mehr, Importkohle aus fernen Ländern ist deutliche billiger als heimische.

   Barbaratag in Marl am 4. Dezember: Alljährlich ehren die Bergleute ihre Schutzheilige mit einer Prozession. (Deutschlandradio / Claudia Hennen)Barbaratag in Marl am 4. Dezember: Alljährlich ehren die Bergleute ihre Schutzheilige mit einer Prozession. (Deutschlandradio / Claudia Hennen)

Claudia Hennen war mit den Kumpels der Zeche Auguste Victoria ein letztes Mal unter Tage und hat ihren Abschied vom Berg begleitet.

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