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Seit 11:05 Uhr Gesichter Europas
StartseiteMarkt und MedienSchlecht informiert05.09.2009

Schlecht informiert

Wie gut vermitteln Medien politische Inhalte im Wahlkampf?

Drei Wochen vor der Bundestagswahl weiß die Öffentlichkeit weniger über Angela Merkels politische Absichten als über ihre Wahlkampftaktik. Daniel Leisegang, Redakteur der "Blätter für Deutsche und Internationale Politik" glaubt, dass die Bürger noch nie so uninformiert in eine Wahl gegangen seien.

Es wird gewählt (AP)
Es wird gewählt (AP)

Am Wahlabend des vergangenen Sonntags ging es einmal mehr um Koalitionen, Koalitionen, Koalitionen, auch wenn so mancher Politiker versuchte, den Fokus auf politische Inhalte zu lenken. Und auch jetzt noch, drei Wochen vor der Bundestagswahl, weiß die Öffentlichkeit weniger über Angela Merkels politische Absichten als über ihre Wahlkampftaktik.

Ein wenig erinnert das Ganze an die Ereignisse vor zehn Jahren, also sich die Journaille auf den vorgeblich so modernen amerikanisierten Wahlkampf des später konsequenterweise sogenannten Medienkanzlers Schröder einließ und den Wahlkampf an sich zum Thema des Wahlkampfs machte.

Einer, der sich an dieser Haltung vieler Journalisten reibt, ist Daniel Leisegang, Redakteur der Blätter für Deutsche und Internationale Politik. Auf dem Blog Carta schreibt er:
"Noch nie sind die Bürger so uninformiert in eine Wahl gegangen". Ich fragte ihn, woran er diese Einschätzung festmacht.

Sie können das Interview mit Daniel Leisegang mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören

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