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SchmalkaldenAus für 3D-Zebrastreifen

Ein Auto fährt über den 3D-Zebrastreifen im Wohngebiet Walperloh in Schmalkalden. (dpa-Bildfunk / Christoph Soeder)
Der 3D-Zebrastreifen in Schmalkalden soll wieder weg. (dpa-Bildfunk / Christoph Soeder)

Die optische Täuschung ist ziemlich gut gemacht - doch der erste deutsche 3D-Zebrastreifen soll nun wieder weg.

Der Grafitti-Künstler Alexander Frank hatte die Farbflächen in Schmalkalden in Thüringen auf die Straße gemalt. Durch die optische Täuschung entsteht der Eindruck, als schwebten die weißen Balken des Zebrastreifens über der Straße. Das sollte Autofahrer dazu bringen, sie für ein echtes Hindernis zu halten - und langsamer zu fahren.

Doch das Landesverwaltungsamt sagt nein: Die Behörde teilte der Stadt Schmalkalden mit, dass die dreidimensioale Darstellung eines Fußgängerüberwegs nicht der Straßenverkehrsordnung entspricht. Darum muss der Zebrastreifen nun bis zum 18. Mai entfernt werden, erklärte die Kommune.

Bürgermeister Thomas Kaminski gibt aber nicht auf: Er will den Zebrastreifen möglicherweise als Modellprojekt ausweisen und ihn damit zumindest noch eine Zeit lang erhalten.

Diese Nachricht wurde am 16.05.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.