Dossier / Archiv /

 

Schreibende Geister und ihre Auftraggeber

Einblicke in eine Betrugswirtschaft

Von Michael Boehm

Die Dissertation von Silvana Koch-Mehrin (FDP), aufgenommen in der Bibliothek der Humboldt-Universität Berlin.
Die Dissertation von Silvana Koch-Mehrin (FDP), aufgenommen in der Bibliothek der Humboldt-Universität Berlin. (AP)

Spätestens seit den spektakulären Plagiatsauseinandersetzungen um Karl Theodor von und zu Guttenberg, Silvana Koch-Mehrin und andere Politiker sind sie verstärkt ins Licht der medialen Öffentlichkeit gerückt, obwohl sie doch nur im Schatten tätig werden: akademische Ghostwriter.

Ihre Branche, umgeben vom Hauch des Betruges, scheint zu boomen. Im Internet und auf Hochglanzbroschüren werben Ghostwriter dafür, wissenschaftliche Texte zu erstellen: von der einfachen Seminararbeit bis hin zu Prüfungsarbeiten wie Bachelor, Diplom oder gar Promotion.

Die Universitäten, so heißt es, seien dagegen weitestgehend machtlos und die Folgen dieser unlauteren Praxis nicht abzusehen. Doch wo fängt akademisches Ghostwriting an und wo hört es auf?

Ist es tatsächlich eine illegale Praxis? Denn auch Politiker lassen sich Reden von Ghostwritern schreiben und bestehen mit ihnen im politischen Tagesgeschäft oder fallen mit ihnen durch.

Und - was sind die Gründe dafür, dass Ghostwriting heute offenbar verstärkt angeboten und in Anspruch genommen wird?

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Dossier

Krieg im Frieden Bundeswehrsoldaten nach dem Auslandseinsatz

Bundeswehrsoldaten des Einsatzkontingents in Dakar stehen am 5. Februar 2014 auf dem Flugplatz in Dakar im Senegal.

Nach zwölf Jahren endet der gefährlichste Einsatz in der Geschichte der Bundeswehr: 120.000 Soldaten kämpften in Afghanistan.