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Schweres Erbe der Vergangenheit

Muslime in Bulgarien

Mit Reportagen von Simone Böcker und Dirk Auer

Ein von Anhängern der rechtsradikalen Partei Ataka verletzter Moslem hält sich ein Handtuch an den Kopf. (picture alliance / dpa)
Ein von Anhängern der rechtsradikalen Partei Ataka verletzter Moslem hält sich ein Handtuch an den Kopf. (picture alliance / dpa)

Bulgarien ist die Heimat des orthodoxen Christentums und gleichzeitig die Wiege des Islams auf dem Balkan. Von bulgarischen Gebieten aus begann das Osmanische Reich im 14. Jahrhundert seinen Eroberungsfeldzug nach Europa.

Die Zeit der Osmanischen Fremdherrschaft ist für die Bulgaren bis heute ein Trauma.

Doch auch die 750000 bulgarischen Türken des Landes tragen noch immer schwer an der Last der Vergangenheit. Eine antimuslimische Stimmung durchzieht die bulgarische Gesellschaft.

Ökonomisch marginalisiert, politisch instrumentalisiert und bisweilen auch das Ziel von Hetzkampagnen, das ist die Situation vieler bulgarischer Türken heute.

Doch nicht überall herrscht Zwietracht: In den ethnisch gemischten Dörfern der Rhodopen gibt es ein harmonisches Miteinander - christliche und muslimische Feiertage werden dort gemeinsam begangen.

Am Mikrofon: Thilo Kößler

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Gesichter Europas

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