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Schwerpunktthema: Bildungsbericht 2012

Wie beeinflussen die vorgelegten Zahlen und Fakten die Bildungspolitik?

Moderation: Regina Brinkmann

Wissenschaftler warnen angesichts des Bildungsberichts 2012 das geplante Betreuungsgeld einzuführen.
Wissenschaftler warnen angesichts des Bildungsberichts 2012 das geplante Betreuungsgeld einzuführen. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Schon einige Tage vor seiner Veröffentlichung sorgte der Bildungsbericht von Bund und Ländern für Furore. Die Wissenschaftler warnen darin, angesichts des stockenden Kita-Ausbaus das Betreuungsgeld einzuführen. Die politische Antwort folgte sogleich.

Bayerns Kulturminster Ludwig Spaenle kritisierte, dass die beauftragten Forscher auch politische Aussagen gemacht hätten: Denn das gehe über den Auftrag ein Stück hinaus.

Seit dem 22. Juni liegt nun der komplette Bericht offiziell vor, und es wird deutlich, dass es neben einigen Bildungsgewinnern auch eine Menge Verlierer gibt. Dazu gehört zum Beispiel die konstant hohe Zahl von Jugendlichen, die keinen Berufsabschluss schaffen.

PISAplus fragt: Was passiert nun mit den vorgelegten Zahlen und Fakten der Bildungsforschung? Wie werden sie von politischer Seite interpretiert? Und wieviel Beratung und Aufklärung durch die Bildungsforschung lässt Politik tatsächlich zu?

Gesprächsgäste waren:

- Prof. Horst Weishaupt, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung
- Prof. Michael Heister, Bundesinstitut für Berufsbildung
- Ulla Burchardt, Vorsitzende des Bildungsausschusses im Bundestag
- Karl-Heinz Reith, Bildungsjournalist

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