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StartseiteEssay und DiskursLob der Langeweile28.05.2017

SelbsterkenntnisLob der Langeweile

Der Mensch ist ein Wesen, das sich langweilt und deshalb Stimulantien braucht. Der große Ökonom John Maynard Keynes hat die Langeweile als das gewichtigste Problem der modernen Gesellschaft bezeichnet. Kluge Köpfe wissen aber auch: Langeweile ist die Pforte, durch die man schreiten muss, um zu Selbsterkenntnis und Kreativität zu gelangen.

Von Norbert Bolz

S/W Foto von John Maynard Keynes, dem berühmten englischen Ökonom (imago/leemage)
Hielt die Langeweile für das größte Problem der modernen Gesellschaft: John Maynard Keynes (1883-1946), einer der berühmtesten englischen Ökonomen des 20. Jahrhunderts. (imago/leemage)
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Die Unruhe, die durch Langeweile entsteht, hält unsere moderne Gesellschaft lebendig. Eigentlich verdient die Langeweile ein Lob. In unseren Tagen ist sie das Inkognito der Muße. 

Essay: Lob der Langeweile

Produktion: SWR 2017

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