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Sexuelle ÜbergriffeAuch Ärzte ohne Grenzen macht Fälle öffentlich

Das Logo von Ärzte ohne Grenzen, aufgenommen am Freitag (17.07.2009) in Berlin auf einer Pressekonferenz zur Jahresbilanz des Vereins. (picture alliance / dpa /Jens Kalaene)
Das Logo der Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen". (picture alliance / dpa /Jens Kalaene)

Nach Vorwürfen des sexuellen Missbrauchs bei Oxfam hat auch die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" entsprechende Fälle öffentlich gemacht.

Wie die Dachorganisation in Paris mitteilte, gingen im vergangenen Jahr insgesamt 146 Beschwerden ein. In 24 Fällen hätten sich die Vorwürfe bestätigt. Deshalb seien 19 Mitarbeiter entlassen worden.

In der vergangenen Woche hatten britische Medien über Vergewaltigungs-Vorwürfe gegen Angestellte der Entwicklungsorganisation "Oxfam" berichtet. Außerdem sollen Mitarbeiter Sexpartys mit Prostituierten gefeiert haben.

Diese Nachricht wurde am 15.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.