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"Shithole Countries"Kreative Übersetzungen in Asien

Trump trägt eine Pilotenjacke mit dem Aufnäher "Commander in Chief". Er steht vor einer riesigen US-Flagge, lacht und zeigt ins Publikum.  (AFP PHOTO / Toshifumi KITAMURA)
US-Präsident Trump während eines Besuchs in Japan. (AFP PHOTO / Toshifumi KITAMURA)

Die Deutschlandfunk-Nachrichten übersetzen die angebliche Äußerung von US-Präsident Trump über "Shithole countries" mit "Drecksloch-Länder". Medien in anderen Asien wählen aber deutlich dezentere und kreativere Worte.

Denn dort ist es unüblich, sich öffentlich so unflätig auszudrücken. Japanische Rundfunksender sprechen deshalb unter anderem von "schmutzigen Ländern" oder "Ländern wie Toiletten". Südkoreas Medien orientieren sich größtenteils an der Vorgabe der größten Nachrichtenagentur des Landes. Die hat den Ausdruck mit "Bettlerhöhlen" übersetzt.

China und Vietnam haben es sich leicht gemacht und benutzen des Ausdruck "schlechte" oder "scheußliche" Länder. Besonders umständlich und blumig drückt sich die staatliche Nachrichtenagentur Taiwans aus. Sie schreibt von "Ländern, in denen Vögel keine Eier legen".

Diese Nachricht wurde am 12.01.2018 im Programm Deutschlandfunk Nova gesendet.